Rundwanderung in der Döberitzer Heide.
Die
Landschaft in der Döberitzer Heide ist vielfältig und lässt sich am besten bei
einer Wanderung entdecken. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es sich bei
der Döberitzer Heide um einen ehemaligen Truppenübungsplatz und ein
Naturschutzgebiet handelt. Dies macht es umso wichtiger die gekennzeichneten
Wege nicht zu verlassen und auch geschlossene Tore stets zu respektieren. Eine
Vielzahl an sicheren Wanderrouten von unterschiedlicher Länge wird geboten, wir
entscheiden uns für die rote Rundung. Empfehlenswertes Equipment sind festes
Schuhwerk, sowie ein Fernglas.
- Priorter Heiderundweg Runde
von Priort über Naturschutzentrum Döberitzer Heide, ca. 4,0 km, 1Stunde
Laufzeit
- Große Runde am Artilleriepark
ca. 5,5 km, 2 Stunden Laufzeit
- Von Priort zum Havelpark,
Dallgow-Döberitz ca 10,5 km, 4 Stunden, schöne Strecke für Mountainbiker
oder im Winter bei Schnee für Ski-Langläufer
- Kleine Obeliskenrunde, Start
beim Havelpark ca. 2,5 km, 1 Stunde Laufzeit
- Große Obeliskenrunde Start
beim Havelpark ca. 7,5 km, 1,5 Stunden Laufzeit
- Reitwanderweg ca. 3 km,
eigener Reitweg
- Nord-Süd-Wanderung Vom
Parkplatz vom Eingang Elstal zum Rastplatz Wüste ca. 2,6 km – zur
Speckdammbrücke ca. 7 km – bis Eingang Krampnitz ca. 9 km Bushaltestellen Rathaus Spandau Hbf
Potsdam.
- Wanderung zum Panoramablick
Wüste Wanderung durch die Natur-Erlebnis-Ringzone entlang der
Eingewöhnungszone der Sielmann-Stiftung, am Rastplatz Wüste Panoramablick
über die Wildniskernzone und das Ferbitzer Bruch.
- Tageswanderung um die
Wildniskernzone der Döberitzer Heide, ca 22 km Rundwanderweg, ca. 7
Stunden.
Diese
Alternativen hat man auch im Rheinland in der Drover Heide. Unsere Entscheidung
große Runde, wir haben ja sonst nix vor.
Wir starten
am Havelpark und gehen in Richtung Aussichtsturm. Gut dass nach einer Weile die
offene Landschaft teilweise im Schatten von Kiefern und Eichen zu bewältigen
ist.
Weite Blicke vom
Aussichtsturm den man nach gut 7 Kilometern erreicht. Fernsehtürme in Berlin
und Potsdam, die Hochhauskulisse Spandau und den markanten Teufelsberg.
Blühende
Heide war spärlich dafür Sandwege ohne Ende, ursprüngliche Eichenwälder,
kulturhistorische Relikte aus militärischer Nutzung und große Weidetiere wie
Wisente, die lauerten im Unterholz, Ziegen und Schafe im Schatten der Bäume,
Die Przewalski- Herden in weiter Ferne.
In Höhe der
Bezeichnung Wüste kommt es uns bei diesen Temperaturen auch so vor. Die
Kaltgetränke im Rucksack haben Badewassertemperatur angenommen, eine geplante
Abkürzung in den Ort Priort ist nicht ausgeschildert, da bleibt nur Elstal
übrig. Altbekannt, Karls Erdbeerhof und das Olympische Dorf von 1936. Der
Bahnhof sieht noch so aus, aber die ODEG ist pünktlich. Wir wollen nachlösen
für 1 Station, da wurde die Dame herrisch und meinte wir hätten an ihrer Tür
einsteigen müssen. So verstaubt und ausgehungert waren wir mal wieder
glaubwürdig. Morgens hatten wir den Berliner Humor erlebt, für ene Station
lassense mal gutsein. Kalter Lambrusco und scharfe Hindi Speisen rundeten den
Abend ab.