Mittwoch, 22. August 2018

Dallgow - Döberitz.


Rundwanderung in der Döberitzer Heide.
Die Landschaft in der Döberitzer Heide ist vielfältig und lässt sich am besten bei einer Wanderung entdecken. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es sich bei der Döberitzer Heide um einen ehemaligen Truppenübungsplatz und ein Naturschutzgebiet handelt. Dies macht es umso wichtiger die gekennzeichneten Wege nicht zu verlassen und auch geschlossene Tore stets zu respektieren. Eine Vielzahl an sicheren Wanderrouten von unterschiedlicher Länge wird geboten, wir entscheiden uns für die rote Rundung. Empfehlenswertes Equipment sind festes Schuhwerk, sowie ein Fernglas.
  1. Priorter Heiderundweg Runde von Priort über Naturschutzentrum Döberitzer Heide, ca. 4,0 km, 1Stunde Laufzeit
  2. Große Runde am Artilleriepark ca. 5,5 km, 2 Stunden Laufzeit
  3. Von Priort zum Havelpark, Dallgow-Döberitz ca 10,5 km, 4 Stunden, schöne Strecke für Mountainbiker oder im Winter bei Schnee für Ski-Langläufer
  4. Kleine Obeliskenrunde, Start beim Havelpark ca. 2,5 km, 1 Stunde Laufzeit
  5. Große Obeliskenrunde Start beim Havelpark ca. 7,5 km, 1,5 Stunden Laufzeit
  6. Reitwanderweg ca. 3 km, eigener  Reitweg
  7. Nord-Süd-Wanderung Vom Parkplatz vom Eingang Elstal zum Rastplatz Wüste ca. 2,6 km – zur Speckdammbrücke ca. 7 km – bis Eingang Krampnitz ca. 9 km  Bushaltestellen Rathaus Spandau Hbf Potsdam.
  8. Wanderung zum Panoramablick Wüste Wanderung durch die Natur-Erlebnis-Ringzone entlang der Eingewöhnungszone der Sielmann-Stiftung, am Rastplatz Wüste Panoramablick über die Wildniskernzone und das Ferbitzer Bruch.
  9. Tageswanderung um die Wildniskernzone der Döberitzer Heide, ca 22 km Rundwanderweg, ca. 7 Stunden.
Diese Alternativen hat man auch im Rheinland in der Drover Heide. Unsere Entscheidung große Runde, wir haben ja sonst nix vor.
Wir starten am Havelpark und gehen in Richtung Aussichtsturm. Gut dass nach einer Weile die offene Landschaft teilweise im Schatten von Kiefern und Eichen zu bewältigen ist.
Weite Blicke vom Aussichtsturm den man nach gut 7 Kilometern erreicht. Fernsehtürme in Berlin und Potsdam, die Hochhauskulisse Spandau und den markanten Teufelsberg.

Blühende Heide war spärlich dafür Sandwege ohne Ende, ursprüngliche Eichenwälder, kulturhistorische Relikte aus militärischer Nutzung und große Weidetiere wie Wisente, die lauerten im Unterholz, Ziegen und Schafe im Schatten der Bäume, Die Przewalski- Herden in weiter Ferne.
In Höhe der Bezeichnung Wüste kommt es uns bei diesen Temperaturen auch so vor. Die Kaltgetränke im Rucksack haben Badewassertemperatur angenommen, eine geplante Abkürzung in den Ort Priort ist nicht ausgeschildert, da bleibt nur Elstal übrig. Altbekannt, Karls Erdbeerhof und das Olympische Dorf von 1936. Der Bahnhof sieht noch so aus, aber die ODEG ist pünktlich. Wir wollen nachlösen für 1 Station, da wurde die Dame herrisch und meinte wir hätten an ihrer Tür einsteigen müssen. So verstaubt und ausgehungert waren wir mal wieder glaubwürdig. Morgens hatten wir den Berliner Humor erlebt, für ene Station lassense mal gutsein. Kalter Lambrusco und scharfe Hindi Speisen rundeten den Abend ab.

2 Kommentare:

BerlinerKindl hat gesagt…

Watnu rot oder bran - sieht af jeden Fall warm aus! Wir wissen schon, warum wir in Brandenburg Selbstversorgung planen...

Anonym hat gesagt…

Schöne Wanderung aber nicht zu Empfehlen bei 33 Grad wenig schattige Wege 😥