Montag, 30. März 2015

Dedenbach.

Zwischen Obergermanien und Niedergermanien vor geraumer Zeit.
Wanderung: 10_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Das Brohltal, Karte Nr.10 mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 12,2 km.
Gehzeit brutto: 4h 09 min.
WDG: 4,4 km/h
Streckenführung: Nr. De3, Schauinsland, Eifelverein Richtung Schalkenbach, bis zur Höhe an der Kreuzung Eifelverein (1) und (11), Hütte Kirchberg, Königsfeld Kö1, Dedenbach.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Wiesengrund, gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: mittel
Wetter: ca. + 3 Grad morgens, + 7 Grad, mittags, Sonne, Graupelschauer, Regen, stürmischer Wind, von allem etwas.
Steigung: minimal von 260m auf 377m auf 382m.
Sehenswürdigkeiten: .Weitsicht Vinxtbachtal. Hütte Kirchberg.

Ausgangspunkt der Wanderung war der Ort Dedenbach im Brohltal. Wie die Karte zeigt, kreuzten wir nach einer Stunde einen Wanderweg der im Januar schon mal von einer anderen Seite aus bezwungen wurde.
Zu bezwingen waren frisch gefallene Bäume und eine heftige Graupelschauer, zunächst am Kreuzungspunkt der Wege Nord-Süd, Ost-West des Eifelvereins im Königsfelder Wald, später von Königsfeld hoch zum Aussichtspunkt Schauinsland eine Graupelschauer vom Feinsten, mit stürmischen Böen. Das hat man davon wenn eine Möglichkeit des abwettern im Ort nicht genutzt wird. Patschnass, wenn da das Leder in der Limousine keine Ränder bekommt???
Im Rahmen der Vulkanparkroute Vinxtbachtal entstanden keramische Skulpturen in offener Landschaft in der Gemarkung Königsfeld, ein Grund waren die vielen gefundenen Basaltkreuze in Schalkenbach, Dedenbach und Königsfeld.

Der beschauliche Ort Königsfeld hatte schon 1336 Stadtrechte von Kaiser Ludwig dem Bayern Stadt-, Markt- und Mauerrechte. In der beheizten Schutzhütte von Königsfeld bot sich die Aussicht auf die Ruine Olbrück.
An diesem Montag hieß es, früh aus den Federn, später ins Bett, die Zeitumstellung gerade mal 24 Stunden alt hatte uns eingeholt. Vergleichbar mit einem kleinen Jetlag. Bei vielen wirkt sich das vermeintlich unbedeutende kleine Drehen an der Uhr auf Gesundheit und Wohlbefinden aus, jedoch nicht auf den Kreuzfahrer.
Braun gebrannt stellte er sich der Herausforderung den kühlen Temperaturen zu trotzen. Nach den Feiertagen werden wir uns seiner Leitung an vertrauen. Die ersten drei Monate der Wanderungen sind im folgenden Bild dargestellt.

Montag, 23. März 2015

Niederheckenbach

Rund um den Sender Schöneberg.
Wanderung: 09_2015
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Das Ahrtal, zwischen Schuld und Sinzig am Rhein. Karte Nr.9.
Länge: 17,6 km.
Gehzeit brutto: 5h 28 min.
WDG: 3,2 km/h
Streckenführung: historische Straße, ( Start und Ziel Wacholderweg ), Nr. 3, Wiesen querfeldein bei Cassel, Weg Nr.3. ab Watzel Nr.6.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Wiesengrund, gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: schwer
Wetter: ca. + 3 Grad morgens, + 12 Grad, mittags, Sonne.
Steigung: minimal von 320m auf 585m auf 617m auf 656m.
Sehenswürdigkeiten: .Ahrberge
Ausgangspunkt der Wanderung war am Forsthaus Tannenhof in Unterheckenbach. Hier stieg eine anspruchsvolle Wandertour über dem Sendeturm Schöneberg mit wunderschönen Fernblicken. Der Schöneberg mit 668 m ü.NN gehört zu den höchsten Punkten der Eifel. Unterwegs wird man belohnt mit tollen Blicken auf den kleinen Eifelort Cassel und die umliegenden Berge.
Die Strecke hat drei Steigungen, eine ordentliche und zwei mäßige, deswegen ist für diese Tour etwas Kondition mitzubringen. Das sollte für Dieter und Gerd kein Problem sein, die Beiden sind an diesem Montag voller Motivation, keine privaten Termine, krank oder in der Karibik. Die Durchschnittsgeschwindigkeit pendelte sich auf 3,2 km/h, für die Bergetappen, und in der Ferne war das Mittagsziel im Dunst zu erkennen.
Das geschlossene Wacholderheidevorkommen, in der Umgebung der Gemeinde Heckenbach haben wir schon mal erkundet, heute war das Ziel der im Brohltal weithin sichtbare Sendeturm, und je nach Position auch von andern Eifelsteigen. Unterhalb des Gebäudes legten wir eine Mittagspause ein und lauschten den Stimmen des Waldes. Wildbeobachtung, Reh, Fuchs und Wildscheine, dafür ist der Adenauer Forst bekannt.

Einmal die Höhen erreicht, ist es angenehm für die Rückrunde bergab mit Fernblicken zu genießen. Durch das Atzbachtal über Watzel ist auch diese historische Tour zu Ende, begleitet von letzten Schneeresten.

Samstag, 21. März 2015

Brühl, Venlo, Brühl.

Shopping in der Grenzstadt.
Mit rund 80.000 Besuchern pro Woche sind “Die 2 Brüder von Venlo” nicht nur die größte touristische Attraktion im nördlichen Limburg, sondern auch einer der am besten laufenden unabhängigen Supermärkte in den Niederlanden. Am 29. August besteht der große Lebensmittelhändler in Venlo offiziell seit 50 Jahren. Die 2 Brüder von Venlo bekommen in diesen Tagen sozusagen ungebetenen Besuch. Eine Firma aus Quakenbrück gibt sich als Reiseservice der 2 Brüder von Venlo aus und lädt zu Bussonderfahrten zum Supermarkt mit Besichtigung der Verkaufsräume, einer Stadtrundfahrt durch Venlo und Promotionsshow ein.
Angeblich zum 50-jährigen Firmenjubiläum von Die 2 Brüder, aber dies liegt schon drei Jahre zurück. Außerdem wird das verwendete Firmenlogo schon seit Jahren nicht mehr genutzt. Die 2 Brüder machen darauf aufmerksam, dass sie mit dieser Firma und dieser Aktion nichts zu tun haben.
Mitten im Zentrum von Venlo sind in der Garage am Nolenplein überwiegend deutsche Nummernschilder zu sehen. Aus allen Richtungen trifft man oder Frau sich hier. Im Kaffee Paradies von den zwei Brüdern tummeln sich an diesem Samstag auch zwei Berliner. Staunen über die Vielfalt des Kaffee.

Ein Stadtrundgang bei leichter Regenschauer, leider ungemütlich kalt, hätte nicht sein müssen. Ein geplanter Abstecher nach Schloß Arken, wurde kurzer Hand storniert, zu ungemütlich. Dafür sitzen wir abends in gemütlicher Runde bei den 30 Stühlen und lassen uns verwöhnen. Ein zweites Lokal für ein Event im Herbst. Schade das ihr morgen wieder das Weite sucht, so werden wir den Brunchtest mit den Berzdorfern machen.

Freitag, 20. März 2015

Berlin, Brühl, Berlin.

Fortbildung und Urlaub.
Für die anstehende Internet Umstellung wurde ein Teil des Resturlaubs für den Herrn und eine Fortbildungsmaßnahme für die Dame zur Reise in die alte Heimat.
Melanie war schon am Donnerstagabend präsent und konnte so den nächsten Arbeitstag locker angehen. Auf dem Programm Köln und Duisburg. Michael kam Freitagmittag und die intensiven Vorarbeiten machten es möglich dass innerhalb von zwei Stunden die leidige Internetverbindung auf den neusten technischen verändert wurde.
Zwei Telefonate und der Spuck, jetzt sind wir vollkommen abgeschnitten vom Rest der Welt, hatte sich erledigt. Für eine im Herbst anstehende Fete wurde dann abends noch eine Lokalität in der Innenstadt getestet.

Überzeugende Weine und Speisen da hat sich diese Gastronomie als Favorit heraus gestellt. Schönen Dank für die Einladung und die wertvollen Hinweise, die wir noch in die Tat umsetzen.

Montag, 16. März 2015

Wollersheim.

Zwischen Wollersheim und Berg an der L 11
Wanderung: 08_2015
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Zülpicher Börde Nr.4 oder Rureifel Nr. 2.
Länge: 12,0 km.
Gehzeit brutto: 3h 41 min.
WDG: 4,2 km/h
Streckenführung: Wiesen querfeldein Weg Nr.48,58
Wegbeschaffenheit: breite Wiesenwege, gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 3 Grad morgens, + 13 Grad, mittags, Sonne.
Steigung: minimal von 240m auf 350m.
Sehenswürdigkeiten: .Buntsandsteinfelsen bei Nideggen.
Ausgangspunkt der Wanderung war mitten in der Pampa an der L11 zwischen Wollersheim und Berg in Höhe der Burg Gödersheim. Eine Anschlusstour an die Wanderung bei Embken, so das Motto der Wanderleitung durch Herbert inklusive durch die Felder und Auen mit Lerchengesang.
Mit Recht konnte behauptet werden, da waren wir noch nicht, für das erste Drittel der Strecke. Die Weitsicht wurde zwar durch den morgendlichen Dunst beeinflusst, aber bestes Wanderwetter war angesagt. In der Tat war der Gesang der Lerchen nicht zu überhören. Wollersheim am Nordrand der Eifel lassen wir links liegen und parallel zum Neffelsbach geht es durch die Randgebiete der Zülpicher Börde. In der Gegend von Wollersheim gibt es eine geologische und eine botanische Besonderheit, die Muschelkalkkuppen, die von zahlreichen seltenen Arten der Kalktrift bewachsen sind.
Auf der Höhe der Landstraße K 48 geht es abwärts ins Rurtal bis zur Ortschaft Hausen. Kurz vor der Ortschaft kommt uns dann eine Alpenvereinshütte bekannt vor.

Wir schwelgen noch in Erinnerungen, am 02.04.2012 hatten wir die Sonnenplätze in Beschlag genommen bevor Gäste kamen, nun geht es auch schon steil an über den Weg Nr. 58, vorbei an den bizarren Felsklippen bis zur Landstraße K48. Ein Wanderfreund steht in der ersten Schleuse vom Panamakanal und wir sitzen in der Sonne zur Brotzeit.
Das wir punktgenau das Fahrzeug erreichten war so eingeplant, noch einige Blicke in die Landschaft ein Schlenker zur alten Brikettfabrik in Zülpich, Victor Rolff, und bei Minten in Lechenich zur Feier des Tages Eissplitter, diesmal ohne Protokoll von einer Politesse.

Freitag, 13. März 2015

Berlin, Brühl, Bonn, Berlin.

Arbeitssitzung in der alten Heimat.
Ein Glück das nach wie vor das Bonn Berlin Gesetz noch Gültigkeit hat. So lässt sich einiges erledigen wozu ein guter Freund auf die Hilfe von Fremden angewiesen ist. Der Hauseigene IT Spezi konnte in Vorbereitung auf die anstehende Umstellung der Internetverbindung in der nächsten Woche sich die neue Fritz Box ansehen.
Die Sitzungsergebnisse ins Büro schicken und den Abend gemütlich genießen.
 Tropische Pflanzen und angenehme Temperaturen mit einem guten Wein,

schön das der Arbeitgeber die Reisen ermöglicht und Michael somit immer mal reinschauen kann. Wir freuen uns schon auf das nächste Wochenende.

Montag, 9. März 2015

Niederzissen.

Rund um den Bausenberg.
Dieters Lieblingsobjekt.

Wanderung: 07_2015

Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Das Brohltal Nr.10 mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 13,0 km.
Gehzeit brutto: 4h 20 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung:
Wegbeschaffenheit: breite, Wege, gut befestigt, sauberes Schuhwerk.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 6 Grad morgens, Nebel, ab Mittag Bewölkt + 13 Grad, Sonne.
Steigung: minimal von 250 auf 376 mehrmals.
Sehenswürdigkeiten: Rodder Maar, Königsee, Bausenberg.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz Am Bächel an der L 88 zwischen Niederzissen und Dedenbach. Zunächst hieß es mal wieder zwischen Rodder Maar und Königssee alt bekannt. Durch die neue Kartenwiedergabe kann man aber dann die durchgezogenen schwarzen Linien wählen und Wege einschlagen die so noch nicht avisiert worden waren.
Die Ruine Olbrück lag im Hochnebel und das Vinxtbachtal in seiner vollen Breite vor uns bis wir eine Trinkpause einlegten.
Der bescheidene Dorfplatz in Rodder war optimal mit Bank und Tisch ausgestattet. Die Sonne lugte hervor und dementsprechend konnte die Mittagspause genutzt werden. Ein kurzer Gedanke an einen Mitwanderer und doch mal eine SMS absetzten, mal sehen ob die bis ans andere Ende der Welt empfangen wird. Während wir uns mit Brot und Tee begnügen wartet auf den Urlauber eine etwas andere Karte, hier der aktuelle Auszug.
Durch das Buchenwaldgebiet in den sieben Morgen wird das Tagesziel sichtbar. Der Bausenberg. Den wenigsten Autofahrern auf der Autobahn A 61 ist bewusst, dass sie zwischen der Brücke über das Brohltal bei Niederzissen und der Brücke über das Vinxtbachtal bei Waldorf mitten durch einen erkalteten Lavastrom fahren, obwohl dessen dunkle Wände beiderseits der Fahrbahn deutlich aufragen.
Die Infotafel erklärt den Verlauf des Lavastroms. Im Krater selbst sind heute zwei Häuser mit Wildfleischverkauf.
Der Bausenberg bei Niederzissen wurde vor etwa 200.000 Jahren durch Schlacken gebildet, die nach ihrem Auswurf nicht schnell genug erkalteten und sich mit dem devonischen Bodengestein verschweißten. Durch eine seitliche Öffnung konnte fließende Lava entweichen, weshalb sich kein Kegel, sondern der heute noch gut sichtbare Kraterrand aus Schweißschlacken, wegen seiner Form auch als Hufeisenkrater bezeichnet bildete. Die Lava floss in nordöstlicher Richtung ins Tal des Vinxtbaches bis zum heutigen Gönnersdorf.

Wir nehmen die neue Wegbezeichnung B2 zurück zum Parkplatz. Der Schuhwechsel bei Peter verlief nicht so wie es sein sollte, da war wohl eine Hexe ins Spiel gekommen. Ob der heute noch Skat spielt???

Montag, 2. März 2015

Borler.

Durch das Tal des Nohner Baches .
Wanderung: 06_2015



Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr.11 Hocheifel, Nürburgring, oberes Ahrtal.
Länge: 14,1 km.
Gehzeit brutto: 3h 38 min.
WDG: 4,7 km/h
Streckenführung: Nr. 2 bis Dankerath, Nr. 5 bis westlich Trierscheid, Nohner Bachtal, ohne Bezeichnung, Nr.7, Eifelverein, Geopfad bis Borler.
Wegbeschaffenheit: breite, saftige Wege, noch viel Wasser.
Anspruch: mittel
Wetter: ca. + 2 Grad C morgens, bedeckt, Sonnenschein
Steigung: Min. 440 Max. 528 Meter.
Sehenswertes: Auf der Höhe von Dankerath Weitblicke bis zum Nürburgring.

Startpunkt Ortsmitte Borler. Borler liegt an einem Kreuzungspunkt zweier Wege, die sich zurück bis in die Römerzeit auf Siedlungsspuren nachweisen lassen. Die Wanderleitung sucht als Spur die Wegnummer 2 und prompt landeten wir an einer Wildbeobachtungskamera. Die weitere Wegführung wurde geändert und dementsprechend sah der Weg aus.
Weiter über den Senscheider Rücken ging es in Richtung Dankerath. Auf der Höhe war dankt des guten Wetters Nürburg, Hohe Acht und Achterbahn zu sehen. Den Übergang zum Nohner Bach vom Ortsende Trierscheid bildet der Wanderweg Nr. 5, der weitere Verlauf der Route in das malerische unberührte Tal des Nohner Bachs. Den zahllosen Bachwindungen folgend, wird an manchen Stellen Basalt sichtbar. Das aus der Tertiär-Zeit, d.h. vor ca. 32-24 Mill. Jahren stammende vulkanische Basalt ist eines der westlichsten Vorkommen. Sein Zentrum lag in der Hohen Eifel bei Adenau.

Bis zur Mittagspause wird der Bach Höhenweg anvisiert. Die Aussicht auf eine Bank für Vier und eine Brücke geht es weiter rechts entlang des Baches bis unterhalb Nohn.
Vom namengebenden Ort Nohn nimmt der Bach seinen von Osten kommenden Hauptzufluss auf, den Bodenbacher Bach, knickt wieder in die Laufrichtung des Zuflusses nach Westen ab und passiert Borler dicht im Norden. Als Wegorientierung diente der Bachlauf. Das Café in Üxheim mit Zeitschriftenhandel und DHL Service existiert noch, wenn auch die Heizkörper eiskalt waren, dafür moderate Preise.