Rund um den Bausenberg.
Dieters Lieblingsobjekt.
Wanderung: 07_2015
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Das Brohltal Nr.10 mit Vulkanpark
und Laacher See.
Länge: 13,0 km.
Gehzeit brutto: 4h 20 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung:
Wegbeschaffenheit: breite, Wege, gut befestigt,
sauberes Schuhwerk.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. +
6 Grad morgens, Nebel, ab Mittag Bewölkt + 13 Grad, Sonne.
Steigung: minimal von 250 auf 376 mehrmals.
Sehenswürdigkeiten: Rodder Maar, Königsee,
Bausenberg.
Ausgangspunkt
der Wanderung war der Parkplatz Am Bächel an der L 88 zwischen Niederzissen und
Dedenbach. Zunächst hieß es mal wieder zwischen Rodder Maar und Königssee alt
bekannt. Durch die neue Kartenwiedergabe kann man aber dann die durchgezogenen
schwarzen Linien wählen und Wege einschlagen die so noch nicht avisiert worden
waren.
Die
Ruine Olbrück lag im Hochnebel und das Vinxtbachtal in seiner vollen Breite vor
uns bis wir eine Trinkpause einlegten.
Der
bescheidene Dorfplatz in Rodder war optimal mit Bank und Tisch ausgestattet.
Die Sonne lugte hervor und dementsprechend konnte die Mittagspause genutzt
werden. Ein kurzer Gedanke an einen Mitwanderer und doch mal eine SMS
absetzten, mal sehen ob die bis ans andere Ende der Welt empfangen wird.
Während wir uns mit Brot und Tee begnügen wartet auf den Urlauber eine etwas
andere Karte, hier der aktuelle Auszug.
Durch
das Buchenwaldgebiet in den sieben Morgen wird das Tagesziel sichtbar. Der
Bausenberg. Den wenigsten Autofahrern auf der Autobahn A 61 ist bewusst, dass
sie zwischen der Brücke über das Brohltal bei Niederzissen und der Brücke über
das Vinxtbachtal bei Waldorf mitten durch einen erkalteten Lavastrom fahren,
obwohl dessen dunkle Wände beiderseits der Fahrbahn deutlich aufragen.
Die
Infotafel erklärt den Verlauf des Lavastroms. Im Krater selbst sind heute zwei
Häuser mit Wildfleischverkauf.
Der
Bausenberg bei Niederzissen
wurde vor etwa 200.000 Jahren durch Schlacken gebildet, die nach ihrem Auswurf
nicht schnell genug erkalteten und sich mit dem devonischen Bodengestein
verschweißten. Durch eine seitliche Öffnung konnte fließende Lava entweichen,
weshalb sich kein Kegel, sondern der heute noch gut sichtbare Kraterrand aus
Schweißschlacken, wegen seiner Form auch als Hufeisenkrater bezeichnet bildete.
Die Lava floss in nordöstlicher Richtung ins Tal des Vinxtbaches bis zum
heutigen Gönnersdorf.
Wir
nehmen die neue Wegbezeichnung B2 zurück zum Parkplatz. Der Schuhwechsel bei
Peter verlief nicht so wie es sein sollte, da war wohl eine Hexe ins Spiel
gekommen. Ob der heute noch Skat spielt???

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