Montag, 9. März 2015

Niederzissen.

Rund um den Bausenberg.
Dieters Lieblingsobjekt.

Wanderung: 07_2015

Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Das Brohltal Nr.10 mit Vulkanpark und Laacher See.
Länge: 13,0 km.
Gehzeit brutto: 4h 20 min.
WDG: 3,8 km/h
Streckenführung:
Wegbeschaffenheit: breite, Wege, gut befestigt, sauberes Schuhwerk.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. + 6 Grad morgens, Nebel, ab Mittag Bewölkt + 13 Grad, Sonne.
Steigung: minimal von 250 auf 376 mehrmals.
Sehenswürdigkeiten: Rodder Maar, Königsee, Bausenberg.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz Am Bächel an der L 88 zwischen Niederzissen und Dedenbach. Zunächst hieß es mal wieder zwischen Rodder Maar und Königssee alt bekannt. Durch die neue Kartenwiedergabe kann man aber dann die durchgezogenen schwarzen Linien wählen und Wege einschlagen die so noch nicht avisiert worden waren.
Die Ruine Olbrück lag im Hochnebel und das Vinxtbachtal in seiner vollen Breite vor uns bis wir eine Trinkpause einlegten.
Der bescheidene Dorfplatz in Rodder war optimal mit Bank und Tisch ausgestattet. Die Sonne lugte hervor und dementsprechend konnte die Mittagspause genutzt werden. Ein kurzer Gedanke an einen Mitwanderer und doch mal eine SMS absetzten, mal sehen ob die bis ans andere Ende der Welt empfangen wird. Während wir uns mit Brot und Tee begnügen wartet auf den Urlauber eine etwas andere Karte, hier der aktuelle Auszug.
Durch das Buchenwaldgebiet in den sieben Morgen wird das Tagesziel sichtbar. Der Bausenberg. Den wenigsten Autofahrern auf der Autobahn A 61 ist bewusst, dass sie zwischen der Brücke über das Brohltal bei Niederzissen und der Brücke über das Vinxtbachtal bei Waldorf mitten durch einen erkalteten Lavastrom fahren, obwohl dessen dunkle Wände beiderseits der Fahrbahn deutlich aufragen.
Die Infotafel erklärt den Verlauf des Lavastroms. Im Krater selbst sind heute zwei Häuser mit Wildfleischverkauf.
Der Bausenberg bei Niederzissen wurde vor etwa 200.000 Jahren durch Schlacken gebildet, die nach ihrem Auswurf nicht schnell genug erkalteten und sich mit dem devonischen Bodengestein verschweißten. Durch eine seitliche Öffnung konnte fließende Lava entweichen, weshalb sich kein Kegel, sondern der heute noch gut sichtbare Kraterrand aus Schweißschlacken, wegen seiner Form auch als Hufeisenkrater bezeichnet bildete. Die Lava floss in nordöstlicher Richtung ins Tal des Vinxtbaches bis zum heutigen Gönnersdorf.

Wir nehmen die neue Wegbezeichnung B2 zurück zum Parkplatz. Der Schuhwechsel bei Peter verlief nicht so wie es sein sollte, da war wohl eine Hexe ins Spiel gekommen. Ob der heute noch Skat spielt???

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