Mittwoch, 1. August 2012

Berlin, Botanischer Garten.

Gemütliches Abhängen in tropischen Räumlichkeiten oder bei hochsommerlichen Temperaturen im Schatten alter Bäume einen Spaziergang vornehmen. Mit U2 und S1 in das Pflanzenparadies des Botanischen Gartens.

Für alle Berliner und ihre Gäste eine willkommene Oase im Trubel der Großstadt. Bereits gestern entflohen in den Grunewald war heute schlendern durch Blütenträume angesagt.
Sein Garten am Berliner Stadtschloss war dem Großen Kurfürsten zu klein geworden. Der Garten der Besucher ist Gottseidank kleiner gworden, sonst könnten die hier nicht abhängen. So befahl er 1679 die Erweiterung seines Schöneberger Küchengartens zu einem kurfürstlichen Mustergarten.
Der sparsame Soldatenkönig unterstellte 1718 diesen Garten der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Das königliche Herbarium von 1815 mit seiner umfangreichen Sammlung wurde 1879 das Botanische Museum.
Mit der ständig wachsenden Pflanzensammlung zog man letztendlich um auf den ehemaligen Kartoffelacker der Domäne Dahlem. Seit 1910 gehört der 43 ha große Botanische Garten Berlin mit etwa 22.000 Pflanzenarten zu den drei größten und artenreichsten der Welt. Größe war auch auf den folgenden Bildern erkennbar, der Runde Kaktus wurde uns von einem Besucher als Schwiegermutter Stuhl präsentiert, so der Name in Holland.




DXC Das Dong Xuan Center, Vietnam liegt in Lichtenberg.

Vom botanischen Garten mit dem M 48 zum Alex mit der U5 bis Lichtenberg, dann mit der Tram M21 bis Siegfried Straße, dort ist angesagt Asiatown in Lichtenberg.
Vorbild Chinatown: Sie gehören zu den Hauptstädten der Welt, die wirtschaftlich prosperierenden Chinatowns. Daher sind sie auch Vorbild für den Ausbau des DXC, das asiatische Zentrum für Handel, Kultur und Tourismus in Berlin. Der Startschuss zur Umgestaltung zu Asiatown steht unmittelbar bevor und soll in einigen Jahren abgeschlossen sein. In 5 großen Hallen wird angeliefert und verkauft, was man eigentlich nicht benötigt, oder man denkt für die paar Euro könnte man doch zuschlagen. Wie es aussieht werden von hier die Polenmärkte beliefert.

Eine kulturelle Drehscheibe in Berlin soll hier mal entstehen. Damit erhält Berlin einen weiteren Anziehungspunkt für die Berliner und ihre Besucher aus der ganzen Welt. Neben weiteren Großmarkthallen ist die komplette Infrastruktur einer asiatischen Stadt im Miniformat geplant: viele kleine Läden, ein Kulturhaus, stilvolle Pagoden, Büros für Dienstleister aller Art, ein Freizeit- und Gesundheitszentrum, Gastronomie sowie ein Hotel. Für uns vielleicht ein Grund die Hauptstadt des Öfteren noch mal zu besuchen, 5 Paar Herrenstrümpfe für 5 Euro, hier hat wohl alles einen Einheitspreis und bei Abnahme von Großmengen gibt es satte Rabatte.

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