Montag, 15. August 2016

Britz.

Britzer Garten, Dahlienfeuer

Ein Glück, das die Berliner Morgenpost durch die Gastgeber abonniert wurde für die Zeit des Aufenthalts der Homesitter, was hätten wir sonst an diesem Tag gemacht? Auf zu den Britzer Gärten, Bewegung ist angesagt, na dann wenn die begleitende Dame das wünscht hilft uns Google.
Das Britzer Schloss schnell abgelichtet, immer den Britzer Damm entlang. Geheimtipp, über den Massimer Weg erreicht man eine Drehtür, dort ist auch ein Kassenhaus, unbesetzt, 2 nette Leute öffnen von innen den Eingang und so gelangt man ohne Bezahlung in die weiten Anlagen.



Dahlienfeuer in schönsten Farben, ein Wanderfreund wäre blas geworden.
Wetter mäßig ist seit einigen Tagen Spätsommer, bevor das Blütenjahr zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal die Farben des Sommers in den Blüten der Dahlien.

Der Britzer Garten feiert die beliebte Gartenblume erneut mit einer Sonderschau. Der ehemalige Sommerblumengarten wurde umgebaut und erweitert, die 8.000 Dahlien in 280 Sorten blühen wieder in fast allen Farben des Regenbogens. Sie sind jetzt nicht mehr in Reihen, sondern in großen Beeten angelegt.

Der Clou der Sache, man kann das Ganze auch per Bahn abfahren, dazu sollte man Zeit haben immerhin 1 Stunde. Praktisch nach ca. 9 Kilometer auf den Pflaster. Das Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Zum einen wird die Farbpalette von Lachs, Orange, Gelb-Rot über helle bis dunkle Rot-Töne bis zu Purpur und Rosa präsentiert.


Andrerseits wird neben dem Spiel der Farben auch die Formenfülle der Dahlie demonstriert. Man unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-, Schmuck oder Ball-Dahlien. Botanisch handelt es sich bei allen Sorten, ob groß- oder klein blütig, hoch oder niedrig, um Dahlien-Hybriden, also Zuchtformen.

Den Abend verbringen wir im Dell Arte um die Ecke. Der Wasserschaden ist behoben und so freut man sich uns zu sehen und die Frage wann kommen „Die“ zurück wird positiv aufgenommen. Eine ausgesprochene leckere Pizza, dünner Teig, kein Wunder den drei Köche wechseln hier den Job. Der heutige bekommt für die gute Leistung einen Espresso spendiert. Wir einen Grappa für Papa, der Sambuca wird dankend abgelehnt, Bruni hat sich durchgesetzt. Zurück einmal Westseite einmal Ostseite so wäre das vor 55 Jahren nicht möglich gewesen.

Keine Kommentare: