Britzer Garten, Dahlienfeuer
Ein
Glück, das die Berliner Morgenpost durch die Gastgeber abonniert wurde für die
Zeit des Aufenthalts der Homesitter, was hätten wir sonst an diesem Tag
gemacht? Auf zu den Britzer Gärten, Bewegung ist angesagt, na dann wenn die
begleitende Dame das wünscht hilft uns Google.
Das
Britzer Schloss schnell abgelichtet, immer den Britzer Damm entlang. Geheimtipp,
über den Massimer Weg erreicht man eine Drehtür, dort ist auch ein Kassenhaus,
unbesetzt, 2 nette Leute öffnen von innen den Eingang und so gelangt man ohne
Bezahlung in die weiten Anlagen.
Dahlienfeuer
in schönsten Farben, ein Wanderfreund wäre blas geworden.
Wetter
mäßig ist seit einigen Tagen Spätsommer, bevor das Blütenjahr zu Ende geht,
bündelt die Natur noch einmal die Farben des Sommers in den Blüten der Dahlien.
Der
Britzer Garten feiert die beliebte Gartenblume erneut mit einer Sonderschau. Der ehemalige Sommerblumengarten wurde umgebaut und
erweitert, die 8.000 Dahlien in 280 Sorten blühen wieder in fast allen Farben
des Regenbogens. Sie sind jetzt nicht mehr in Reihen, sondern in großen Beeten
angelegt.
Der
Clou der Sache, man kann das Ganze auch per Bahn abfahren, dazu sollte man Zeit haben immerhin 1 Stunde. Praktisch nach ca. 9
Kilometer auf den Pflaster. Das Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in
ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Zum einen wird die Farbpalette von Lachs,
Orange, Gelb-Rot über helle bis dunkle Rot-Töne bis zu Purpur und Rosa präsentiert.
Andrerseits
wird neben dem Spiel der Farben auch die Formenfülle der Dahlie demonstriert. Man
unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-,
Schmuck oder Ball-Dahlien. Botanisch handelt es sich bei allen Sorten, ob groß-
oder klein blütig, hoch oder niedrig, um Dahlien-Hybriden, also Zuchtformen.
Den
Abend verbringen wir im Dell Arte um die Ecke. Der Wasserschaden ist behoben
und so freut man sich uns zu sehen und die Frage wann kommen „Die“ zurück wird positiv aufgenommen. Eine
ausgesprochene leckere Pizza, dünner Teig, kein Wunder den drei Köche wechseln
hier den Job. Der heutige bekommt für die gute Leistung einen Espresso
spendiert. Wir einen Grappa für Papa, der Sambuca wird dankend abgelehnt, Bruni
hat sich durchgesetzt. Zurück einmal Westseite einmal Ostseite so wäre das vor
55 Jahren nicht möglich gewesen.
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