Montag, 4. März 2013

Drachenfels, Siebengebirge.


Wandertour: 2013_07
Wanderführer:  Dieter
Wanderkarte:  keine.
Region: Naturpark Siebengebirge
Länge: 9,62 km
Gehzeit brutto 2 Std.24 min
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Insiderkenntnis ohne Karte unterwegs.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege,
Anspruch: leicht, angepasste Kondition.
Wetter:  erster Sonnentag bei blauem Himmel seit November.
Steigung: in Summe 364m
Sehenswertes: Schloss Drachenburg, neue Gastronomie Drachenfels.
Nach Wochen der Entbehrung ist Sie da, die Sonne, das lockte selbst bis dato verhinderte Mitwanderer vom Sofa. Zu dritt ins Siebengebirge. Woher das Siebengebirge seinen Namen hat ist nicht greifbar. Anhänger der Sprachgeschichte sehen seine Wurzel in dem Wort siefen, ein altes deutsches Wort für feuchtes Tal, woraus im Laufe der Zeiten Sieben wurde.
Die zweite Variante beruht auf der Tatsache, dass von den insgesamt 42 Gipfeln des Gebirgsraumes sich sieben, von Westen blickend, gegen den Horizont abheben.
Die großen 7 Berge des Siebengebirges sind, Großer Ölberg (460,1 m, Osten) mit Gipfelrestaurant, Löwenburg (455 m, Osten) mit Burgruine, Lohrberg (432,4 m, Osten), Nonnenstromberg (335,3 m, Westen), Petersberg (331,1 m, Westen), Name im früheren Mittelalter Stromberg, mit keltischem Ringwall, Peterskapelle, Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland, Wolkenburg (324 m, Westen), Drachenfels (320,7 m, westliches Siebengebirge) mit Burgruine und Gipfelrestaurant. Jetzt neu mit viel Platz wie man sieht.
Das dicht bewaldete Siebengebirge wird vom sagenumwobenen Drachenfels dominiert, wenngleich dieser mit seinen 321 Metern keineswegs die Spitze der genau genommen mehr als 42 Hügel darstellt. Doch die romantische Burgruine und die sehenswerte Drachenburg, ein Kleinod der Hochromantik, machen den Drachenfels zum Top-Ziel für Touristen und Wanderer, diese genießen einen Kaffee in der neuen Gastronomie.
Die heftigen Unwetter hatten am 5. Juni 2011 dem Trachyt Felsen des Drachenfels zugesetzt und zwei schwere Felsbrocken auf den obersten Teil des Eselsweges stürzen lassen. Als erste Sicherheitsmaßnahme ließ der Verein Siebengebirge, der Eigentümer des Eselsweges als auch des betroffenen Drachenfelshangs ist, den Weg oberhalb der Drachenburg mit Unterstützung der Stadt Königswinter sperren. Noch nicht freigegeben.
Schloss Drachenburg, 1882 bis 1884 auf halber Höhe des Drachenfelses erbaut, ist heute ein Haus der NRW-Stiftung. Die restaurierten historischen Räumlichkeiten bieten einen authentischen Einblick in die großbürgerlich- herrschaftliche Wohnkultur der Gründerzeit.
Den Petersberg in unmittelbarer Nachbarschaft krönt das stattliche Gästehaus der Bundesregierung, das nicht nur der Unterbringung der Staatsgäste, sondern auch als Nobelhotel für anspruchsvolle Reisende dient. Keinen Anspruch stellten die drei Wanderer heute, wie gewohnt wurde am Milchhäuschen in der Mittagssonne die Brotzeit verzerrt. Keine Datenwolken am Himmel. An der Hirschburg vorbei durch das Nachtigallental durchstreift, und viel zu schnell war der erste Sonnentag vorbei.






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