Wandertour:
2013_07
Wanderführer:
Dieter
Wanderkarte:
keine.
Region:
Naturpark
Siebengebirge
Länge: 9,62 km
Gehzeit
brutto
2 Std.24 min
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Insiderkenntnis ohne Karte unterwegs.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege,
Anspruch: leicht, angepasste Kondition.
Wetter: erster Sonnentag bei blauem Himmel seit
November.
Steigung: in Summe 364m
Sehenswertes:
Schloss Drachenburg, neue Gastronomie Drachenfels.
Die zweite Variante beruht auf
der Tatsache, dass von den insgesamt 42 Gipfeln des Gebirgsraumes sich sieben,
von Westen blickend, gegen den Horizont abheben.
Die großen 7 Berge des Siebengebirges sind, Großer
Ölberg (460,1 m, Osten) mit Gipfelrestaurant, Löwenburg (455 m, Osten) mit Burgruine, Lohrberg (432,4 m, Osten), Nonnenstromberg (335,3 m, Westen), Petersberg
(331,1 m, Westen), Name im früheren Mittelalter Stromberg, mit keltischem Ringwall,
Peterskapelle, Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland, Wolkenburg (324 m, Westen), Drachenfels (320,7 m, westliches
Siebengebirge) mit Burgruine und
Gipfelrestaurant. Jetzt neu mit viel Platz wie man sieht.
Das dicht bewaldete Siebengebirge wird vom
sagenumwobenen Drachenfels dominiert, wenngleich dieser mit seinen 321 Metern
keineswegs die Spitze der genau genommen mehr als 42 Hügel darstellt. Doch die
romantische Burgruine und die sehenswerte Drachenburg, ein Kleinod der
Hochromantik, machen den Drachenfels zum Top-Ziel für Touristen und Wanderer,
diese genießen einen Kaffee in der neuen Gastronomie.
Die heftigen Unwetter hatten am
5. Juni 2011 dem Trachyt Felsen des Drachenfels zugesetzt und zwei schwere
Felsbrocken auf den obersten Teil des Eselsweges stürzen lassen. Als erste Sicherheitsmaßnahme
ließ der Verein Siebengebirge, der Eigentümer des Eselsweges als auch des
betroffenen Drachenfelshangs ist, den Weg oberhalb der Drachenburg mit
Unterstützung der Stadt Königswinter sperren. Noch nicht freigegeben.
Schloss Drachenburg, 1882 bis 1884 auf halber
Höhe des Drachenfelses erbaut, ist heute ein Haus der NRW-Stiftung. Die
restaurierten historischen Räumlichkeiten bieten einen authentischen Einblick
in die großbürgerlich- herrschaftliche Wohnkultur der Gründerzeit.
Den Petersberg in unmittelbarer Nachbarschaft
krönt das stattliche Gästehaus der Bundesregierung, das nicht nur der
Unterbringung der Staatsgäste, sondern auch als Nobelhotel für anspruchsvolle
Reisende dient. Keinen Anspruch stellten die drei Wanderer heute, wie gewohnt wurde
am Milchhäuschen in der Mittagssonne die Brotzeit verzerrt. Keine Datenwolken
am Himmel. An der Hirschburg vorbei durch das Nachtigallental durchstreift, und
viel zu schnell war der erste Sonnentag vorbei.
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