Wanderung bei fast frühlingshaften
Temperaturen.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7 Bad Münstereifel
Wanderstrecke und Zeit: 11,9 Kilometer, 3h 41min, 253 hm
auf, 250 hm ab.
Wegbeschaffenheit: gepflasterter Pilgerweg, Nr. 2 ,
im einem schlechten Zustand, Weg WDE Nummer 4 gute Befestigung. Anspruch: mittel
Wetter: + 10,0
Grad C, strahlend blauer Himmel auf der Bank in Hohn.
Startpunkt war an der Kirche von Roderath, auf 500
hm, mal wieder fast vollzählig. An manchen Wegrändern waren noch Schneereste
vorhanden. Über den Pilgerweg geht es durch das Hombachtal in Richtung
Schutzhütte Zimmerscheid.
Die morgendlichen Null Grad und die Bewölkung hatte
sich bis dato gebessert. Die Trinkpause mit einem alten Mirabelle angereichert,
lassen vergessen das ein Teil der Wege durch die Reiter in einem desolaten
Zustand waren.
In dem Wandergebiet sind weite Bereiche mit Feldern
und Wiesen überzogen an einigen Stellen sind die Parzellen gut abgeholzt
worden, und nach dem Spruch: Willst du den Wald vernichten, so Pflanze Fichten,
neue Anpflanzungen zu sehen.
Weiter ging es über den Weg Nr. 2 in Richtung Hohn.
Links und rechts des Weges waren die Folgen der Waldzerstörung zu sehen, früher
wurde durch die Rottwirschaft, die seit dem Mittelalter in der Eifel betrieben
wurde eine noch extensive Nutzung des Waldes für den Getreideanbau betrieben.
In bestimmten Abständen wurde der Wald gehauen, ohne
dass man die Strünke entfernte. Die Bauern verbrannten einen Teil des Holzes um
der Düngerwirkung willen und bestellten das Gelände für ein oder zwei Jahre mit
Getreide.
In Hohn wurde die Mittagspause im Sonnenschein auf
einer Bank bei angenehmen 10 Grad C zelebriert. Kleine schmackhafte Frikadellen
von Dieter, Ferrero Rocher und alte Mirabelle von Gerd, kein Wunder das zwei
Wanderer innehielten und die lebenserwachende Natur genossen.
Über den Wanderweg Nr.2 wurde auf 462 hm ein
Eifelblick auf Bouderath frei. Trinkpause und mal probieren wie sich ein Panorama
Bilder bei ruhiger Hand darstellen lässt, da nütze es nix wenn auch Herbert sich
aus dem Bilderschwenk wegschleichen wollte.
Die Anpflanzung der Nadelbäume, im Volksmund
»preußisch Holz« genannt, führte aber auch zu einer entscheidenden
Strukturveränderung der Eifelwälder.
Im Ersten Weltkrieg war ein gewaltiger Holzbedarf,
ebenso im Zweiten Weltkrieg. Aber am Ende stand zwar kein Sieg, dafür ist die
Eifel für uns ein beliebtes Wandergebiet geworden. Ein herrlicher Vorfrühlingstag,
könnte so bleiben, dann kann Norbert nächste Woche eine lange Tour planen vor
der Zeitumstellung. Zeit hatten wir noch in Nettersheim im Römer Café das
traditionelle Schiffchen in gesponserter Form zu verzehren.
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