Montag, 14. August 2023

Dollendorf.

Infotafel direkt am Startpunkt

Eine Adresse im Lampertstal.

Eingebettet in grünen Wiesen

Das Wachholdergebiet haben wir schon oft besucht den Ort durchstreift von allen Himmelsrichtungen her das mitten in der Kalkeifel, der sogenannten Dollendorfer Kalkmulde.

Ruine Schlossthal im Volksmund der Finger Gottes

Dollendorf ist durch die Burgruine Schlossthal bekannt, die im Volksmund auch Finger Gottes genannt wird. Dieser Name rührt daher, dass der über 20 Meter hohe Bergfried zur Hälfte stehen blieb. Im Ort selber sieht man eine Vielzahl an alten Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Antonius Kapelle, selbst drei Kerzen in vorderer Reihe konnten das Gewitter nicht abhalten.

Auf dem Weg dorthin ist eine weitere touristische Sehenswürdigkeit, die Antoniuskapelle. Ein alter Kreuzweg führt vom Ortsrand Dollendorf bis zur Burgruine. Im Bereich der Antoniuskapelle erbaut um 1701 soll ein römischer Tempel des Kriegsgottes Mars gestanden haben, und nach wo vor ist Jährlich am Karfreitag eine Prozession zur Kapelle.

Service am Rastplatz

Einen schönen Rastplatz hat man hier eingerichtet mit Blick auf den Aremberg, die Nürburg und die hohe Acht. Für den Wanderer gibt es auch noch Putzmaterial für die Schuhe.

An der Burganlage vorbei führt uns die heutige Tour in Richtung Vellerhof. Soweit mir in Erinnerung noch nie anvisiert. Auf dem historischen Gutshof des Grafen zu Blankenheim finden heute hilfebedürftige Menschen inmitten eines Naturschutzgebietes der Eifel ein neues zu Hause. Wohl alte Leute sowie auch Suchtkranke.

Idylle am alten Grafensitz Vellerhof

Eine riesige Anlage mit schönem Teich, einem Sportplatz, sowie einer historischen kleinen Kapelle. Brennholz wird produziert, Rasen gemäht oder wie es Neudeutsch heißt, geshillt. Fernab der Zivilisation werden die Menschen auf dem Gelände des Clemens-Josef-Hauses ein Stück weit auf ihrem ganz persönlichen Weg begleitet werden.

die abgebrochene Route

Uns begleiten im weiteren Verlauf dunkle Wolkengebilde und dann auch lange nicht mehr erlebt bis auf die Haut nass. Schnellen Schrittes durch das Galgenbachtal zurück zum Startpunkt. Rundum Donnern und Blitze. Patschnass ins Auto und in der Ferne selten gesehene Wolkenformationen in der Heimat, aber dort fängt dann auch der Regen an, und der sollte am Spätnachmittag sein. 

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