Samstag, 18. September 2021

Pirna- Die Bastei.

 Pirna- Die Bastei.

Die Bastei

Die Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz schlechthin und zählt zu den meistbesuchten Hotspots der Region. Die 305 Meter hohe Felsformation liegt rechts der Elbe oberhalb des Kurort Rathen. Die Brücke ist erst 1851 gebaut worden, als Ersatz für eine Holzbrücke für die zunehmende touristische Erschließung. Caspar David Friedrich malte 1823 sein berühmtes Werk „Felsenlandschaft“ nach einem Besuch der Bastei. Er hätte sich wahrscheinlich auch nicht träumen lassen, das 150 Jahre später Touristenmassen bewaffnet mit iPads und ganze Busladungen von Sandalentouristen abgeladen werden.

Ein Rundweg für die Berliner

Wir gehen das Ganze von Rathen aus an, setzten mit der Fähre über die Elbe, und die Markierung für uns ist weiß-grün-weiß. Im weiteren Verlauf geht es durch die Schwedenlöcher und am Amselgrund zurück.

Die Fähre nach Rathen und zum Aufstieg auf die Bastei

Der am weitesten zur Elbe vorspringende schmale Felsrücken ist die eigentliche Bastei. Auf dem Basteiaussichtsfelsen stehend blickt man hinunter auf die Elbe zwischen Lilienstein und Königstein und erkennt den Kontrast zwischen dem steilen Hängen und den sanft ansteigenden Hügeln in der Ferne.

an diesem Aussichtspunkt soll eine gläserne Plattform gebaut werden

Die Felsenburg an der Bastei. Hier sind noch einige Daten zur Burg:

Exponate auf der Felsenburg

Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert auf dem Felsmassiv der Bastei.

Spätere Raubritterburg.

Eine der größten und eindrucksvollsten Anlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz mit einer Länge von 220 Metern wo ca. 20 bis 50 Menschen wohnten.

1469 wurde die Burg in Brand gesetzt.

Während des 30 jährigen Krieges Flucht der Bewohner auf die Burgruine.

Bau der Bastei Brücke als Holzbrücke im Jahre 1826.

Ab 1906 Beginn der archäologischen Ausgrabungen und Erforschung der Anlage.

Umfassende Rekonstruktion des Wehrgangs durch Sebnitzer Bergsteiger ab 1982

Heute Bewirtung durch die Gemeinde Lohmen.

der vordere Gipfel des Felsmassiv

Die sogenannte Lokomotive

Bei klarem Wetter genießt man eine herrliche Fernsicht. Im Süden ist links vom Königstein der Pfaffenstein zu erkennen, dahinter die bewaldeten Kammlinien des Erzgebirges; im Südosten sieht man den Großen Winterberg; im Osten ragt das Felslabyrinth der Schrammsteine auf; im Nordosten erhebt sich der Valtenberg aus dem Lausitzer Bergland.

In den Schwedenlöchern

Die Ausblicke genießen, denn gegen 11:00 Uhr werden die Touristenströme größer und selbst beim Abstieg in die Schwedenlöcher herrscht Gedränge. Da wird in der Mittagszeit der Gedanke an einen weiteren Aufstieg in der Nähe befürwortet. Auf zum Lilienstein.

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