Pirna- Die Bastei.
Die
Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz schlechthin und zählt zu den
meistbesuchten Hotspots der Region. Die 305 Meter hohe Felsformation liegt
rechts der Elbe oberhalb des Kurort Rathen. Die Brücke ist erst 1851 gebaut
worden, als Ersatz für eine Holzbrücke für die zunehmende touristische
Erschließung. Caspar David Friedrich malte 1823 sein berühmtes Werk
„Felsenlandschaft“ nach einem Besuch der Bastei. Er hätte sich wahrscheinlich
auch nicht träumen lassen, das 150 Jahre später Touristenmassen bewaffnet mit
iPads und ganze Busladungen von Sandalentouristen abgeladen werden.
| Ein Rundweg für die Berliner |
Wir gehen das Ganze von Rathen aus an, setzten mit der Fähre über die Elbe, und die Markierung für uns ist weiß-grün-weiß. Im weiteren Verlauf geht es durch die Schwedenlöcher und am Amselgrund zurück.
| Die Fähre nach Rathen und zum Aufstieg auf die Bastei |
Der am
weitesten zur Elbe vorspringende schmale Felsrücken ist die eigentliche Bastei.
Auf dem Basteiaussichtsfelsen stehend blickt man hinunter auf die Elbe zwischen
Lilienstein und Königstein und erkennt den Kontrast zwischen dem steilen Hängen
und den sanft ansteigenden Hügeln in der Ferne.
an diesem Aussichtspunkt soll eine gläserne Plattform gebaut werden
Die Felsenburg an der Bastei. Hier sind noch einige Daten zur Burg:
| Exponate auf der Felsenburg |
Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert auf dem Felsmassiv der Bastei.
Spätere Raubritterburg.
Eine der
größten und eindrucksvollsten Anlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz mit
einer Länge von 220 Metern wo ca. 20 bis 50 Menschen wohnten.
1469
wurde die Burg in Brand gesetzt.
Während
des 30 jährigen Krieges Flucht der Bewohner auf die Burgruine.
Bau der
Bastei Brücke als Holzbrücke im Jahre 1826.
Ab 1906
Beginn der archäologischen Ausgrabungen und Erforschung der Anlage.
Umfassende
Rekonstruktion des Wehrgangs durch Sebnitzer Bergsteiger ab 1982
Heute Bewirtung durch die Gemeinde Lohmen.
| der vordere Gipfel des Felsmassiv |
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| Die sogenannte Lokomotive |
Bei klarem Wetter genießt man eine herrliche Fernsicht. Im Süden ist links vom Königstein der Pfaffenstein zu erkennen, dahinter die bewaldeten Kammlinien des Erzgebirges; im Südosten sieht man den Großen Winterberg; im Osten ragt das Felslabyrinth der Schrammsteine auf; im Nordosten erhebt sich der Valtenberg aus dem Lausitzer Bergland.
| In den Schwedenlöchern |
Die Ausblicke genießen, denn gegen 11:00 Uhr werden die Touristenströme größer und selbst beim Abstieg in die Schwedenlöcher herrscht Gedränge. Da wird in der Mittagszeit der Gedanke an einen weiteren Aufstieg in der Nähe befürwortet. Auf zum Lilienstein.

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