Dienstag, 7. September 2021

Nideggen.


Die Felsformation bei Nideggen, Das Hindenburgtor

Das Hindenburgtor.

Das Hindenburgtor

Die markante Felsformation im letzten Jahr nicht gefunden, somit ist das Tor für den heutigen Tag in der Planung. Sehen und staunen was vor Millionen Jahren entstanden ist durch die Ablagerungen von Flüssen, die dann nach und nach verfestigt wurden um sich zusammen mit Sanddünen zum Buntsandstein zu entwickeln. Viel später begann dann die Rur sich beharrlich und mit viel Geduld tief in den Gebirgsrumpf einzuschneiden. Es entstanden die beeindruckenden Felsen, die heute auf der Buntsandsteinroute erwandert werden können.

Nicht so einfach zu finden

Im Internet unter diversen Anbietern von Wandertouren die genaue Position gesucht. Wir parken am Friedhof von Nideggen, unweit vom Café Hallmann. Wenn das kein gutes Omen ist. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht es zu den Felsformationen rund um Nideggen. Über breite Forstwege geht an einer Gabelung auf Hanghöhe zum besagten Tor. Rechter Hand die Bebauung ignorieren und linker Hand den Abstiegsweg ebenfalls ignorieren. Geschafft.

Einer der vielen Aussichtspunkte

Die Restauration Kallerbend

Noch kurz einen Aussichtspunkt zur Burg tangieren und dann abwärts am Gut Laach vorbei zur Rur. Im unteren Hangbereich ist Kallerbend zu sehen. Hier war mal angedacht mit Besuchern zu frühstücken, das aber war den rigiden Corona Regeln zum Opfer gefallen.

Direkt entdeckt an der Rur

Die Fischtreppe bei Obermaubach

Entlang der Rur mit Blick auf den Eugenienstein geht es bis zum Gut Mausauel. Dort queren wir die Rurtalbahn und gelangen so bis zur Staumauer Obermaubach. Ein Abstecher zur Fischtreppe ist angesagt, derweil bis dato noch nicht gesehen. Der landschaftlich idyllisch gelegene Stausee Obermaubach mit höchster Fischtreppe in NRW mal aus der Nähe betrachtet. Untersuchungen in der Umgehungsgerinne zeigten dass der künstliche Wasserlauf nicht nur für die Auf- und Abwanderung der Fische, sondern auch als Lebensraum gut angenommen wurde.

Die Rurtalbahn

Das Landschaftsbild auf den Höhenwegen

Ein Serpentinenaufstieg bringt uns bis zum Engelsblick. Breiter Forstweg und gut in einem Rutsch zu bewältigen. Niedriger Eichenbaumbestand ist hier auf der Höhe präsent. Auf dem Höhenweg passieren wir die Gerda Rössler Hütte und entschließen uns an der Waldkappelle die Mittagspause mit Blick auf Obermaubach und Untermaubach auf einer brandneuen Bank zu genießen.

Die Waldkapelle

Hinweise auf die Vergangenheit, interessant die mittlere Passage 

Eine Hinweistafel beinhaltet sehr informative Einblicke in die Vergangenheit. Der breite Forstweg schlängelt sich auf der Höhe entlang und so sind wir schnell an einem Punkt, Eugenienstein noch ablichten oder nicht. Die Ausschau zum Fels ist vergebens und so landen wir an der Einsiedlerklamm. Da wird es sprichwörtlich schal und steil über die eingezeichneten Höhenlinien.

Im dem Abschnitt wurden die Hinweise aus dem Netz Wirklichkeit

Kurz vor Ende der Tour noch mal ins Schwitzen kommen

Im Nachhinein meinte die begleitende Dame ein Einstieg für nächste Woche im Elbsandsteingebirge. Wir erreichen einen schmalen Pfad beim Ort Rath und somit ist die schöne Runde dann leider zu Ende. Reizvoll ist die Tour auch durch den Wechsel von dichten und lichten Waldpassagen, von hochgelegenen Aussichtspunkten und ufernahen Talwegen.

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