Montag, 14. Juli 2014

Kreuzweingarten.

Wandertour: 2014_23
Wanderleitung: Herbert. 
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 12,3 km
Gehzeit brutto: 3 Std.04 Minuten.
WDG: 4,5 km/h
Wegmarkierung Römerkanalweg, querfeldein.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Asphalt, Wiesengrund
Anspruch: leicht.
Wetter: 20 Grad C, bedeckt, Nieselregen.
Steigung: von 205 auf 288 Meter
Sehenswertes: Hardtburg, Burg Kastenholz, Burg Flamersheim.
Ganz in der Nähe von Kreuzweingarten liegt der Wanderparkplatz Weingartener Berg. Von hier geht es aufwärts Richtung Hardtburg. Die ersten Kilometer lassen den noch gegenwärtigen Alkoholpegel sinken, nach der langen Fan Nacht beim Kreisch.
Am Forsthaus Hardtburg gehen wir den Burgruine Rundweg, über den Wassergraben zur Ruine Hardtburg. Allerdings ist der Burgturm abgeschlossen, brütende Vögel. Die Burg ist vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert entstanden. Als Erbauer wird ein Herr von Hardt vermutet, der ab 1105 in Erscheinung tritt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1166.

Über den Römerkanalweg wird der Ort Niederkastenholz erreicht, mit einer Burg der Reichsabtei Kornelimünster. Unter dem Schutz des Herzogs von Jülich blieb die Burg bis zur Säkularisierung ein Relikt der Klosterpröpste, heute im privaten Besitz das ausdrücklich durch Dachdecker betont wurde. Von der früher zweiteiligen Wasseranlage sind nur die Weiher um das Herrenhaus erhalten.


Über Felder und Wiesenränder geht es weiter bis Flamersheim. In der Dorfmitte die Mittagspause verbringen und die dunklen Wolken am Himmel beobachten. Die Burg im Ort ist ebenfalls in Privatbesitz und nur von Ferne abzulichten.
In 1358 wurde die Burg bereits als zweiteiliger Adelssitz mit einer Vorburg erwähnt.
Die Herren von Quadt, welche von 1564 bis ins Mitte des 18. Jahrhunderts in Flamersheim verweilten, bauten die Hauptburg im Jahre 1776 zu einem zweitürmigen Barockschloss um.
1861 kam die Burg an die Fabrikantenwitwe Bemberg, deren Sohn wurde 1884 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben und dessen Nachkommen bewohnen das Schloss noch heute.

Das Landlust Restaurant in unmittelbarer Nähe bietet zwar vielversprechende Menüs, aber erst ab 17:00 Uhr.
Das Kleine Menü 3 Gang Menü für 64 € Vorspeise oder Suppe, Hauptgang, Dessert oder Käse. Die Goldene Mitte 5 Gang Menü für 89 € Vorspeise oder Suppe, Zwischengang, bei 109 € ist Schluss. Unser Gang endet im Brauhaus an der Steinbachtalsperre bei Kaffee und Kuchen.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Nüscht Neuet hia! schwach!
Do musdätkönk alleene uffm Ballkong sitzn un kann nüscht lesen....