Bei Altenahr, am Ausgang des Langfig-Tals
unmittelbar vor dem Straßentunnel lassen sich bemerkenswerte Hinweise auf die Geschichte
der Eifel finden. Die steil aufgerichteten Schichtflächen sind von einem
dichten Netz fossiler Wellenfurchen oder Rippelmarken überzogen. Zur
Entstehungszeit der betreffenden Gesteinslagen war unser Gebiet von einem
vergleichsweise flachen Meer bedeckt. Die Spuren, die sich in Gestalt der
Furchenmuster über nahezu 400 Millionen Jahre hinweg erhalten haben, sind
nichts anderes als ein fossiler Wattboden.
| Am Langfig bei Altenahr |
| Detail des fossilen Wattboden |
Hier beginnt eine Exkursionsreise die von Dieter in
Leben gerufen wurde, begleitet von Herbert und Bärbel, Klaus und Christa, sowie
Brunhilde und Gerd.
Da hieß es zuhören, horchen, schauen und Fragen
stellen.
| Exkursionsleiter Dieter |
Ein Stück weiter, an der Bushaltestelle in Altenburg
bei Altenahr, befindet sich ebenfalls ein bemerkenswertes geologisches
Naturdenkmäler, die Cloos-Falte. Es gibt wohl keinen Geologen, der nicht schon
zu Studienzeiten mit dieser Gesteinsfalte, zumindest in einem Lehrbuch,
konfrontiert worden wäre. Sicher, es gibt spektakulärere geologische
Aufschlüsse, und fast würde man an dieser Stelle auf einer Tour entlang der
Ahr, die mit so vielen reizvollen Landschaftsteilen beeindruckt, achtlos
vorbeifahren.
| Closs Falte bei Altenburg an der Ahr |
Die Montagswanderer sind von Dieter schon mehrfach
auf diese Stelle hingewiesen worden, bzw. haben von dort aus Wanderungen
unternommen.
Die Falte ist benannt nach Hans Cloos, Professor für
Geologie in Bonn. Dieser Faltensattel ist eine Spezialfalte im Bereich des
riesigen Südwest/Nordost streichenden Ahrtalsattels. Dort vermaß er mit dem
Geologenkompass die Raum Lage der Gefüge Flächen, das heißt das Einfallen und
Streichen der Schicht-, Kluft- und Schieferungsflächen.
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