Wer
als Deutscher auf den Polenmarkt
fährt, weiß oft gar nicht wo er wirklich ist. Fragt man später im Gespräch wo
sie waren, kriegt man meist die Antwort: "Tja, tut mir leid, so genau weiß
ich das nicht mehr. Das war direkt bei Frankfurt
(Oder). Aber den Namen weiß ich nicht mehr.
Das
ist traurig, denn Slubice hat dem Deutschen eine ganze Menge zu bieten. Zum
einen natürlich die anliegenden Polenmärkte, die heißen in Polen Basar, die ein
sehr umfangreiches Sortiment besitzen.
Den
ältesten der Märkte möchte Frau besuchen, da sind immer so nette Mütterchen die
stets sagen, bitterschön. Natürlich
sind die Polen für ihre gute Küche bekannt. Dass sie auch sehr gastfreundlich
sind, braucht man nicht weiter diskutieren. Des Weiteren können die Besuche
beim Friseur locken, denn natürlich ist der Friseur in Slubice auch um einiges
billiger. So kostet der Herrenschnitt nur 5 Euro. Die Friseusen sind sehr
kompetent und können auch die Kundenwünsche auf Deutsch verstehen was den Besuch
nicht unnötig erschwert.
Bis
1945 gehörte das heutige Słubice als Dammvorstadt
zur Stadt Frankfurt (Oder). Die Trennung begann mit dem Ende des Zweiten
Weltkrieges und der damit verbundenen Besetzung der Stadt durch die Rote Armee.
Am 19. April 1945 um 05:29 Uhr wurde die Stadtbrücke von den abziehenden
deutschen Truppen gesprengt. Damit waren auch die Telefon-, Gas- und
Wasserleitungen in die Dammvorstadt durchtrennt. Einige Häuser sind nett
renoviert, einige haben allerdings noch einigen Nachholbedarf. Unser Bedarf an
Einkauf ist gedeckt und so geht es entspannt Berlin, diesmal über die B5 und
B1, wobei in Booßen noch ein Andenkenfotos der örtlichen Behörde geschossen
wurde. Da war selbst der Woi,huhi Warner im Auto zu langsam. Was soll‘ am Abend
gibt es dafür in einer Lokalität nette kleine Porzellan Eisbecher. Hauptspeise
dampfend heiß auf indische Art serviert, mit kühlem indischem Weißwein.
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