Dienstag, 28. Juli 2015

Slubice- Polen.

Wer als Deutscher auf den Polenmarkt fährt, weiß oft gar nicht wo er wirklich ist. Fragt man später im Gespräch wo sie waren, kriegt man meist die Antwort: "Tja, tut mir leid, so genau weiß ich das nicht mehr. Das war direkt bei Frankfurt (Oder). Aber den Namen weiß ich nicht mehr.
Das ist traurig, denn Slubice hat dem Deutschen eine ganze Menge zu bieten. Zum einen natürlich die anliegenden Polenmärkte, die heißen in Polen Basar, die ein sehr umfangreiches Sortiment besitzen.
Den ältesten der Märkte möchte Frau besuchen, da sind immer so nette Mütterchen die stets sagen, bitterschön. Natürlich sind die Polen für ihre gute Küche bekannt. Dass sie auch sehr gastfreundlich sind, braucht man nicht weiter diskutieren. Des Weiteren können die Besuche beim Friseur locken, denn natürlich ist der Friseur in Slubice auch um einiges billiger. So kostet der Herrenschnitt nur 5 Euro. Die Friseusen sind sehr kompetent und können auch die Kundenwünsche auf Deutsch verstehen was den Besuch nicht unnötig erschwert.

Bis 1945 gehörte das heutige Słubice als Dammvorstadt zur Stadt Frankfurt (Oder). Die Trennung begann mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen Besetzung der Stadt durch die Rote Armee. Am 19. April 1945 um 05:29 Uhr wurde die Stadtbrücke von den abziehenden deutschen Truppen gesprengt. Damit waren auch die Telefon-, Gas- und Wasserleitungen in die Dammvorstadt durchtrennt. Einige Häuser sind nett renoviert, einige haben allerdings noch einigen Nachholbedarf. Unser Bedarf an Einkauf ist gedeckt und so geht es entspannt Berlin, diesmal über die B5 und B1, wobei in Booßen noch ein Andenkenfotos der örtlichen Behörde geschossen wurde. Da war selbst der Woi,huhi Warner im Auto zu langsam. Was soll‘ am Abend gibt es dafür in einer Lokalität nette kleine Porzellan Eisbecher. Hauptspeise dampfend heiß auf indische Art serviert, mit kühlem indischem Weißwein.

Keine Kommentare: