Montag, 13. Juli 2015

Ins Zentrum der Macht.

Eingang zum Kreml.
Vor dem Dreifaltigkeitsturm reihen wir uns in eine lange Besucherschlange ein, die vor dem Einlass in das russische Nationalheiligtum erst einmal gründlich kontrolliert wird, schließlich sind wir am Amtssitz des russischen Präsidenten Putin.

81 Meter hoch Glockenturm Iwan der Große.
Dennoch kann man mehr als zwei Stunden, auf dem Kreml-Gelände zubringen, viel Neues kennenlernen. Prunkvolle Paläste, vielkuppelige Kirchen und großzügige blumengeschmückte Parkanlagen bilden ein majestätisches, ausgesprochen prächtiges Ensemble. Wir besuchen etwa die überreich mit Wandgemälden und Ikonen geschmückte Maria-Entschlafens-Kathedrale, in der einstmals die Zaren gekrönt wurden. Totales Fotoverbot.
Fast verspielt wirkt mit ihren zahllosen goldglänzenden Zwiebeltürmchen die Maria-Verkündigungs-Kathedrale, repräsentativ mit unverkennbar italienischem Einschlag die Erzengel-Michael-Kathedrale. Sie alle umrahmen zusammen mit dem Glockenturm Iwan der Große, den großartigen Kathedralenplatz, der einen der zentralen Stellen auf dem Kreml bildet.
Spiegel zaristischer Macht.
Auch die verschiedenen Palastgebäude sind äußerst beeindruckend, allen voran natürlich der im 19. Jahrhundert entstandene Große Kremlpalast oder der fast 100 Jahre vorher entstandene Senatspalast, in dem heute der Präsident residiert.
Dazu vervollständigen wunderschöne Blumenrabatten im Alexandergarten die Parkanlage. Ein Gesamtkunstwerk, der Kreml mit Fug und Recht bezeichnet.



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