Samstag, 25. Juli 2015

Berlin. - Friedrichshain oder Kreuzberg.

Zug der Liebe.
Aber wo gehen die her??? Ein Sturm Zwang zur Änderung der Streckenführung, eine polizeiliche kurzfristig angesetzte Maßnahme.
Der Veranstalter des Zugs der Liebe, ist ein Zusammenschluss von Veranstaltern, Musikern, Medienschaffenden und sonstigen Musik begeisterten. Die Macher möchten den Zug der Liebe klar von Großveranstaltungen wie die Loveparade oder dem Karneval der Kulturen abgegrenzt wissen und sehen das Event als politische Demonstration, die ein Zeichen für Gemeinschaft, Liebe und Mitgefühl setzen soll. Das Gegenteil war der Fall, Partystimmung.
Der Demonstrationszug setzte sich gegen 15 Uhr von der Petersburger Straße aus gen Norden in Bewegung. Entlang der Danziger Straße geht es bis zur Ecke Prenzlauer Allee, in die nach links abgebogen wird. Von der Karl-Liebknecht-Straße biegen die Demonstranten dann links in die Alexanderstraße/Karl-Marx-Allee ein.
Bis dorthin hatten wir und per S Bahn durchgeschlagen. Die alte City ist voll mit Menschen, gleichzeitig ist am Alex die Veranstaltung, Berlin lacht.
Vom Zug nix zu sehen, oder zu hören. Da lässt Mann und Frau sich nieder und im Schatten der Weltzeituhr einen Drink zu genießen, davon kann aber keine Rede sein, zu viele unterwegs.

Die Schillingbrücke, hatten wir schon passiert, den Engeldamm, Köpenicker Straße, Schlesische Straße, und Puschkinallee, in Augenschein genommen. Schließlich lassen wir uns am Schleswiger Tor nieder und hoffen das Event dort zu erleben. Polizei genug dort präsent. Nach gut einer Stunde sagt ein Waschechter Berliner, die haben den Zug umgeleitet.

Schnell ab zur Stralauer Allee. An der Oberbaumbrücke ist die Partiemeile erreicht. Jeder Jeck eine Flasche in der Hand, Selfie Handy, Geil, durch geknallt zieht überwiegend Jugend an uns vorbei. Die Bässe wabbern das die Brücke bebt. Den Rückweg zum Treptower Park und Bulgarische Straße ersparen wir uns. Nochmal das Spektakel nein, werden wir uns bestimmt nicht ansehen. Die Gesamtlänge der Strecke soll ca. 10 Km. betragen. Durch das hin und her hatten wir auch gefühlte Kilometer genug. Viel Aufräumarbeit für die BSR, selbst Müllcontainer hätten nicht ausgereicht, einmal wieder mehr Unrat, da waren in der letzten Woche andere Metropolen blitzsauber.

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