Zug
der Liebe.
Aber
wo gehen die her??? Ein Sturm Zwang zur Änderung der Streckenführung, eine
polizeiliche kurzfristig angesetzte Maßnahme.
Der
Veranstalter des Zugs der Liebe, ist ein Zusammenschluss von Veranstaltern,
Musikern, Medienschaffenden und sonstigen Musik begeisterten. Die Macher
möchten den Zug der Liebe klar von Großveranstaltungen wie die Loveparade oder
dem Karneval der Kulturen abgegrenzt wissen und sehen das Event als politische
Demonstration, die ein Zeichen für Gemeinschaft, Liebe und Mitgefühl setzen
soll. Das Gegenteil war der Fall, Partystimmung.
Der
Demonstrationszug setzte sich gegen 15 Uhr von der Petersburger Straße aus gen
Norden in Bewegung. Entlang der Danziger Straße geht es bis zur Ecke Prenzlauer
Allee, in die nach links abgebogen wird. Von der Karl-Liebknecht-Straße biegen
die Demonstranten dann links in die Alexanderstraße/Karl-Marx-Allee ein.
Bis
dorthin hatten wir und per S Bahn durchgeschlagen. Die alte City ist voll mit
Menschen, gleichzeitig ist am Alex die Veranstaltung, Berlin lacht.
Vom
Zug nix zu sehen, oder zu hören. Da lässt Mann und Frau sich nieder und im
Schatten der Weltzeituhr einen Drink zu genießen, davon kann aber keine Rede
sein, zu viele unterwegs.
Die
Schillingbrücke, hatten wir schon passiert, den Engeldamm, Köpenicker Straße,
Schlesische Straße, und Puschkinallee, in Augenschein genommen. Schließlich
lassen wir uns am Schleswiger Tor nieder und hoffen das Event dort zu erleben. Polizei
genug dort präsent. Nach gut einer Stunde sagt ein Waschechter Berliner, die
haben den Zug umgeleitet.
Schnell
ab zur Stralauer Allee. An der Oberbaumbrücke ist die Partiemeile erreicht.
Jeder Jeck eine Flasche in der Hand, Selfie Handy, Geil, durch geknallt zieht
überwiegend Jugend an uns vorbei. Die Bässe wabbern das die Brücke bebt. Den
Rückweg zum Treptower Park und Bulgarische Straße ersparen wir uns. Nochmal das
Spektakel nein, werden wir uns bestimmt nicht ansehen. Die Gesamtlänge der
Strecke soll ca. 10 Km. betragen. Durch das hin und her hatten wir auch
gefühlte Kilometer genug. Viel Aufräumarbeit für die BSR, selbst Müllcontainer
hätten nicht ausgereicht, einmal wieder mehr Unrat, da waren in der letzten
Woche andere Metropolen blitzsauber.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen