Sonntag, 4. Juni 2017

Berlin - Neukölln.

Essen in der Kantine 44 mit Geschichte.
Auf dem dritten Hof der Otto-Reichel-Höfe, weit abseits der Straße, sind die Räume eines Restaurants in Neukölln die Geschichte erzählen Denn im Hinterhof der Elbestraße befand sich um die Jahrhundertwende eine Destilliere. Die Firma Reichel Essenzen war hier beheimatet. Eine Halle aus der Jahrhundertwende, die 70 Jahre für die Destillierung von Essenzen zur Herstellung von Likören diente und danach eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzung erlebt hatte, ist nun der Ort, in dem das Restaurant eins44 seinen Platz gefunden hat.
Seit 2014 beherbergt die ehemalige Industriehalle ein Restaurant. Gekocht wird vor allem aus saisonalen und regionalen Zutaten. Beim Umbau zum Lokal wurde die Industrie-Atmosphäre erhalten.
Mit ausgewählten Industrieobjekten und Leuchten wurden die einstigen Produktionsräume neu belebt. Der hohe Gastraum mit dem schönen alten Fliesenspiegel und der eingebauten Empore hat Loft-Charakter. Handverlesenen Lampen, Tische und Stühle, die aus den einstigen Industriebetrieben stammen. Schwere Buchentischplatten aus Altholz, Tischgestelle aus Gusseisen, und Industrielampen geben dem Restaurant eine lässige Note.
Die Speisekarte besteht aus zwei Menüs mit jeweils sechs Gängen als Empfehlung der Küche. Diese Menüs sind aber nicht vorgeschrieben, sondern frei variierbar. Die eingeladenen Gäste wählten das Menü 1.


Wer sich bei der Weinkarte aber einfach nicht entscheiden kann, oder will, dem wird eine Weinbegleitung angeboten. Gut annonciert und reichlich.
Besten Dank an die Gastgeber für die Einladung.

1 Kommentar:

Berliner Kindl hat gesagt…

Nur dass die Gäste nicht den Nachtisch essen wollten und nur fünf Gänge genossen haben....
Schade eigentlich. Dann nehmen wir beim nächsten Mal lieber sechs, wenn es schon so im Blogger steht!