Örtliche Rundwege erkunden. Bei der Beschilderung
einfach.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 3 Monschauer Land
Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 11,0 km , 03:16 h Echtzeit, 312 hm
Wegführung: Weg Nr.57 bis hinter Widdau,
Nr.37 bis Perdsley, Nr.57.
Anspruch: mittel.
Wetter: 17,7
Grad C, bedeckt, trocken.
Wir starten am Parkplatz direkt
an der Kirche in Rohren. Der Ortsname weist auf die Entstehung hin, ursprünglich
eine Rodung, deren Einwohner sich als Waldbauern ernährten. Sie stellten als Handelsware
Holzschüsseln zum Rahmabsetzen her, während das nahe belgische Raeren Kannen brannte:
Rohren ist der
bedeutendste Sommer- und Wintersportort Monschaus. Mehrere Lifte erschließen
die Steilhänge zur Rur; im Sommer hat die längste deutsche Edelstahl-Bobbahn
Saison. Rohren ist Ausgangspunkt zu herrlichen Waldwanderungen. Einmalig ist
der Natur-Lehrpfad.
Wegeverlauf: Ab ins Holderbachtal mit
Beschilderung Nr.57 bis hinter Widdau. Abzweig Perdsley Nr 37, Eifelsteig und
Nr.57 bis ins Kuckbachtal, Eifelsteig, Nr.57 Waldlehrpfad, Lourdes Grotte, Rohren.
Eine landschaftlich
reizvolle Bergwanderung beginnt schon im Holderbachtal teils kräftige Steigerungen
und felsige Pfade, da denkt man bei einer Talwanderung es geht immer abwärts,
hier ist das nicht so.
Hinter Widdau kürzen wir
den geplanten Tour Verlauf auf Wunsch eines Mitwanderers der wochenlang in
Urlaub war, und nehmen den Weg Nummer 37 bis zur Perdsley, wo wir uns für die
Mittagspause entscheiden. Über einen Alpinen steigartigen Weg am Abhang entlang
geht es ins Tal bis zur Kluckbachbrücke. Bei Nässe nicht zu empfehlen.
Über den Waldlehrpfad zunächst
leicht bergan bis zum Waldmuseum, dann steiler bis zur Lourdes Grotte und schon
sind die gepflegten Fachwerkhäuser von Rohren in Sichtweite. Die typischen
Hecken im Monschauer Land und gepflegte Rasenflächen mit stilvollen Ornamenten
an den Fachwerkhäusern.
Die Grotte wurde 1903
erbaut und durch Abtragung und Anschüttung der Erde Platz am Hang geschaffen.
100 Fuhren Bruchsteine und 50 Fuhren Sand aus der Rur angefahren über beschwerliche
Wege. Von der Decke hängen scheinbar formreiche Gebilde herab, die durch Sand
und Zement mit einer besonderen Wurftechnik an die Decke, an Tropfsteine
erinnern sollen. Im Jahre 1904 wurde die Todesangst Grotte zum Annafest
eingeweiht. Hier ist die tiefe Frömmigkeit der Eifeler gebündelt zu bewundern.
In einem Pferdegast
freundlichen Gasthof in Dreiborn wurde der Abschluss der Tour mit einer
Belohnung, gesponserter Eisbecher, beendet.
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