Montag, 13. März 2017

Schmidtheim.

Frühlingsbeginn?
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,8 km, 04:24 h Echtzeit, 164 hm.
Wegführung: Start an der Kirche in Schmidtheim. Dieses Bild empfing uns dann direkt beim Aussteigen aus unserem Auto.
Anspruch: leicht.
Wetter: +13,3 Grad C, Sonne, blauer Himmel.

Die Rundwanderwege SM1 bis SM4 vom hiesigen Eifelverein sind auch auf der Startseite der Gemeinde Schmidtheim benannt. Zu den weiteren touristischen Angeboten zählt in der näheren Umgebung, der historische Ort Kronenburg und der Kronenburger See, der Moorpfad in Dahlem, der Flugplatz Dahlemer Binz oder der Generationenpark in Schmidtheim. Der 5qkm große Park bietet Kneipp- und Barfußfelder und Spielgerätschaften für die Kinder, eine Boule Bahn für die größeren Verspielten sowie einen Irrgarten, Garten- und Baumlandschaften, ein Pavillon und eine Kleinkunstbühne. Heute stehen wir hinter Dieter auf der Bühne, nach der alten Weisheit nie vor der Karte.
Die Schlossanlage des Ortes wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut. Zuerst wurde der besonders markante Wohnturm erbaut. Die Anlage wurde dann um eine Vorburg mit Wirtschaftshof, zwei Seitenflügel und ein vierteiliges Brunnenbecken im Hof erweitert. Die Gräben des ehemals zweiteiligen Wasserschloss sind heute zugeschüttet. Das Schloss befindet sich noch immer im Privatbesitz der Familie Graf Beissel von Gymnich.
Über den Quellenpfad geht’s zum Urft Weiher. mit der Kennzeichnung SM 3 bzw. D 1. Den Weiher in Sichtweite, irgendwie kam der Platz dreien von vier heute bekannt vor. Naja immerhin war das vor 6 Jahren bei der 250 ten Wanderung von Dieter, dieser Hinweis kam von Wolfgang. Bemerkenswert. Dass wir im Quellgebiet der Urft waren hatte sich schnell bemerkbar gemacht.
Über Grasbüschel mit sumpfigem Untergrund ging es in Richtung Mooskreuz und dabei parallel zum Flugplatz Dahlemer Binz. Vorbei an einer alten Grenzlinie des Westwalls mit Einer Person Bunker konnten wir bei herrlichem Sonnenschein und 13,3 Grad, 17,0 Grad in der Sonne, eine gemütliche Pause am Mooskreuz einlegen. Einfach herrlich, wenn auch die Natur sich noch zurück hält in der Eifel, in einer Woche ist der Kalendarische Frühlingsanfang. Das Mooskreuz ist nach Überlieferung, und unbestätigten Informationen entstanden. Hier soll ein Kuhhirt von einem Stier tödlich verletzt worden sein. Im weiteren Verlauf wurden noch weitere Quellgebiete durchkreuzt und Bachläufe überwunden. Man hilft sich wo man kann, oder macht Umwege um spektakuläre Fotos zu vermeiden.
Am Kreuzungspunkt von SM 1 und SM 4 kurz vor Ende der Tour gelingt es uns mit dem Aufbau von Rucksäcken ein Gruppen Selfie zu schießen, alle glücklich beim Runterzählen von 10. Somit ist dann in einigen Jahren leichter eine Zuordnung zu finden wer wo wann dabei war. Da heute der Untergrund so schön sanft zu den Füßen war, hat sich der Berichterstatter vorgenommen nächsten Montag den Dahlemer Moorpfad zu erkunden. Barrierefrei.

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