Frühlingsbeginn?
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 14,8 km, 04:24 h Echtzeit, 164 hm.
Wegführung: Start an der Kirche in
Schmidtheim. Dieses Bild empfing uns dann direkt beim Aussteigen aus unserem
Auto.
Anspruch: leicht.
Wetter: +13,3 Grad
C, Sonne, blauer Himmel.
Die Rundwanderwege SM1
bis SM4 vom hiesigen Eifelverein sind auch auf der Startseite der Gemeinde Schmidtheim
benannt. Zu den weiteren touristischen Angeboten zählt in der näheren Umgebung,
der historische Ort Kronenburg und der Kronenburger See, der Moorpfad in
Dahlem, der Flugplatz Dahlemer Binz oder der Generationenpark in Schmidtheim. Der 5qkm große Park
bietet Kneipp- und Barfußfelder und Spielgerätschaften für die Kinder, eine Boule
Bahn für die größeren Verspielten sowie einen Irrgarten, Garten- und
Baumlandschaften, ein Pavillon und eine Kleinkunstbühne. Heute stehen wir
hinter Dieter auf der Bühne, nach der alten Weisheit nie vor der Karte.
Die Schlossanlage des
Ortes wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut. Zuerst wurde der
besonders markante Wohnturm erbaut. Die Anlage wurde dann um eine Vorburg mit
Wirtschaftshof, zwei Seitenflügel und ein vierteiliges Brunnenbecken im Hof
erweitert. Die Gräben des ehemals zweiteiligen Wasserschloss sind heute
zugeschüttet. Das Schloss befindet sich noch immer im Privatbesitz der Familie
Graf Beissel von Gymnich.
Über den Quellenpfad
geht’s zum Urft Weiher. mit der Kennzeichnung SM 3 bzw. D 1. Den Weiher in
Sichtweite, irgendwie kam der Platz dreien von vier heute bekannt vor. Naja
immerhin war das vor 6 Jahren bei der 250 ten Wanderung von Dieter, dieser
Hinweis kam von Wolfgang. Bemerkenswert. Dass wir im Quellgebiet der Urft waren
hatte sich schnell bemerkbar gemacht.
Über Grasbüschel mit
sumpfigem Untergrund ging es in Richtung Mooskreuz und dabei parallel zum
Flugplatz Dahlemer Binz. Vorbei an einer alten Grenzlinie des Westwalls mit
Einer Person Bunker konnten wir bei herrlichem Sonnenschein und 13,3 Grad, 17,0
Grad in der Sonne, eine gemütliche Pause am Mooskreuz einlegen. Einfach
herrlich, wenn auch die Natur sich noch zurück hält in der Eifel, in einer
Woche ist der Kalendarische Frühlingsanfang. Das Mooskreuz ist nach
Überlieferung, und unbestätigten Informationen entstanden. Hier soll ein
Kuhhirt von einem Stier tödlich verletzt worden sein. Im weiteren Verlauf
wurden noch weitere Quellgebiete durchkreuzt und Bachläufe überwunden. Man
hilft sich wo man kann, oder macht Umwege um spektakuläre Fotos zu vermeiden.
Am Kreuzungspunkt von SM
1 und SM 4 kurz vor Ende der Tour gelingt es uns mit dem Aufbau von Rucksäcken
ein Gruppen Selfie zu schießen, alle glücklich beim Runterzählen von 10. Somit
ist dann in einigen Jahren leichter eine Zuordnung zu finden wer wo wann dabei
war. Da heute der Untergrund so schön sanft zu den Füßen war, hat sich der
Berichterstatter vorgenommen nächsten Montag den Dahlemer Moorpfad zu erkunden.
Barrierefrei.
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