Montag, 20. März 2017

Dahlem.

Die Strecke war weitgehend unbekannt.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,4 km, 03:53 h Echtzeit, 219 hm.
Wegführung: Start an der Kirche von Dahlem. Ausschilderung Moorpfad, J1, J2, J3, J4 und Eifelverein.
Anspruch: barrierefrei auf dem Moorpfad, mittel.
Wetter: +9,8 Grad C, bedeckt, trocken, ab und an Sonne.
Am heutigen Tag nach der Bekanntgabe des World Happiness Report ist Deutschland auf Platz 16.Damit geben wir uns nicht zufrieden und sind montags immer auf dem 1. Platz.
Die Eifel hat ihresgleichen nicht in der Welt, so schrieb Leopold von Buch im Jahr 1820. Der Geologe war weitgereist, musste es also wissen. Die Einzigartigkeit: Spektakuläre Vulkanlandschaften, romantische Burgen, Bauten der alten Römer, ausgedehnte Moorflächen, man kann kaum in einem Satz zusammenfassen, was die Eifel ihren Besuchern bietet. Darin sind ohne Ausnahme die jeweiligen Tourleiter an den Montagen verantwortlich.
Östlich der Ortslage von Dahlem liegt die Wasserdell, eine Moorlandschaft, die man auf dem Moorpfad erkunden kann und dabei teilweise über einen Bohlendamm wandert. Startpunkt für den Moorpfad ist an der katholischen Pfarrkirche St. Hieronymus, die 1844-51 im klassizistischen Stil erbaut wurde. Von der Hieronymus Kirche geht es hinauf zum Wanderparkplatz Wasserdell.
Über den Bohlensteg durchs Heidemoor trockenen Fußes, seltene Pflanzen wie die Glockenheide, die Moorlilie, der rundblättrige Sonnentau, der Dreizahn und das Sumpfveilchen kann man begutachten, Mittelpunkt des überschaubaren Gebietes ist der durch Anstauung des Moorbaches entstandene kleine Teich.
Der Bohlenweg führt wieder zurück zum Ausgangspunkt des Moorpfads, der in der größeren Distanz mit 9 Kilometern angegeben ist. Leicht ansteigender Waldweg hinauf bis zur Querung der Römerstraße. Dieses kurze Stück mit einem Wegkreuz wurde am 25.07.11 zur Trinkpause genutzt und war Jürgens letzte Wanderung, in Waldorf sollte er verweilen und in Nonnenbach hatten wir in dann aufgegabelt.
Rechte Hand weiter etwas versteckt erreicht man den Vierherrenstein. Eine geschichtliche Besonderheit und Trinkpause zugleich, bzw. die Entscheidung die Tour durch das romantische Birbachtal zu verlängern. Zahlreiche Infotafel erklären dem Besucher die Geschichten.

Das trockene Wetter erlaubt eine Verlängerung der Tour über die Wege J2, J3; J4 in Richtung Glaadt. Das romantische Tal an deren Endpunkt eine Top Grillhütte steht, für jeden Wanderer ein Tisch und Berliner Schnäpse, ein kleiner Stausee lädt im Sommer wohl zum Baden ein.

Ein leichter Anstieg über den J3 in Richtung Dahlem mit der Ausnahme doch mal eine Abkürzung zu nehmen die steil ab direkt zur Bahnlinie führt. Sehr zum Unmut der Mitstreiter, aber zur Freude von Dieter. Am Kreuzungspunkt vor der Bahnlinie erreicht man die ursprüngliche Wegführung des Moorpfads hier biegt man rechts in den Mühlenpfad und kommt zurück in den Ort. Letzte Woche wurde eine Zahl genannt von 250 Wanderungen vor 6 Jahren, heute ist es die 650 zigste und dennoch ist wohl die Route der heutigen Tour neu, der Größte Teil der Strecke, das mal vorweg genommen. Es sei denn die schönsten Pläne werden in ihrer Umsetzung gestört. Es sind damit Quertreiber, Trotzköpfe und Zänker gemeint. Oder anders gesagt, Zowäschdriever, die sind auch unter Freunden zu finden. Manch einer hat sich auch angewöhnt zu sagen hier war ich schon, wenn auch nur zum Pilze sammeln.
Fazit, eine Tour ohne in die Schnappatmung zu verfallen, und in Marmagen bei Milz ausklingen lassen.

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