Die Strecke war weitgehend unbekannt.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 14,4 km, 03:53 h Echtzeit, 219 hm.
Wegführung: Start an der Kirche von Dahlem.
Ausschilderung Moorpfad, J1, J2, J3, J4 und Eifelverein.
Anspruch: barrierefrei auf dem Moorpfad,
mittel.
Wetter: +9,8
Grad C, bedeckt, trocken, ab und an Sonne.
Am heutigen Tag nach der
Bekanntgabe des World Happiness Report ist Deutschland auf Platz 16.Damit geben wir
uns nicht zufrieden und sind montags immer auf dem 1. Platz.
Die Eifel hat ihresgleichen
nicht in der Welt, so schrieb Leopold von Buch im Jahr 1820. Der Geologe war
weitgereist, musste es also wissen. Die Einzigartigkeit: Spektakuläre Vulkanlandschaften,
romantische Burgen, Bauten der alten Römer, ausgedehnte Moorflächen, man kann
kaum in einem Satz zusammenfassen, was die Eifel ihren Besuchern bietet. Darin
sind ohne Ausnahme die jeweiligen Tourleiter an den Montagen verantwortlich.
Östlich der Ortslage von
Dahlem liegt die Wasserdell, eine Moorlandschaft, die man auf dem Moorpfad
erkunden kann und dabei teilweise über einen Bohlendamm wandert. Startpunkt für
den Moorpfad ist an der katholischen Pfarrkirche St. Hieronymus, die 1844-51 im
klassizistischen Stil erbaut wurde. Von der Hieronymus Kirche geht es hinauf
zum Wanderparkplatz Wasserdell.
Über den Bohlensteg
durchs Heidemoor trockenen Fußes, seltene Pflanzen wie die Glockenheide, die
Moorlilie, der rundblättrige Sonnentau, der Dreizahn und das Sumpfveilchen kann
man begutachten, Mittelpunkt des überschaubaren Gebietes ist der durch
Anstauung des Moorbaches entstandene kleine Teich.
Der Bohlenweg führt
wieder zurück zum Ausgangspunkt des Moorpfads, der in der größeren Distanz mit
9 Kilometern angegeben ist. Leicht ansteigender Waldweg hinauf bis zur Querung
der Römerstraße. Dieses kurze Stück mit einem Wegkreuz wurde am 25.07.11 zur
Trinkpause genutzt und war Jürgens letzte Wanderung, in Waldorf sollte er
verweilen und in Nonnenbach hatten wir in dann aufgegabelt.
Rechte Hand weiter etwas
versteckt erreicht man den Vierherrenstein. Eine geschichtliche Besonderheit
und Trinkpause zugleich, bzw. die Entscheidung die Tour durch das romantische
Birbachtal zu verlängern. Zahlreiche Infotafel erklären dem Besucher die
Geschichten.
Das trockene Wetter
erlaubt eine Verlängerung der Tour über die Wege J2, J3; J4 in Richtung Glaadt.
Das romantische Tal an deren Endpunkt eine Top Grillhütte steht, für jeden
Wanderer ein Tisch und Berliner Schnäpse, ein kleiner Stausee lädt im Sommer
wohl zum Baden ein.
Ein leichter Anstieg über
den J3 in Richtung Dahlem mit der Ausnahme doch mal eine Abkürzung zu nehmen
die steil ab direkt zur Bahnlinie führt. Sehr zum Unmut der Mitstreiter, aber
zur Freude von Dieter. Am Kreuzungspunkt vor der Bahnlinie erreicht man die
ursprüngliche Wegführung des Moorpfads hier biegt man rechts in den Mühlenpfad
und kommt zurück in den Ort. Letzte Woche wurde eine Zahl genannt von 250
Wanderungen vor 6 Jahren, heute ist es die 650 zigste und dennoch ist wohl die
Route der heutigen Tour neu, der Größte Teil der
Strecke, das mal vorweg genommen. Es sei denn die schönsten Pläne
werden in ihrer Umsetzung gestört. Es sind damit Quertreiber, Trotzköpfe und
Zänker gemeint. Oder anders gesagt, Zowäschdriever, die sind auch unter
Freunden zu finden. Manch einer hat sich auch angewöhnt zu sagen hier war ich
schon, wenn auch nur zum Pilze sammeln.
Fazit, eine Tour ohne in
die Schnappatmung zu verfallen, und in Marmagen bei Milz ausklingen lassen.
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