Montag, 5. Januar 2009

Endlich die Gelegenheit durch den Schnee zu wandern.

Zahlreiche Wahlen stehen im Jahr des 60. Bestehens der BRD an, wir haben die Wahl, Auto oder direkt von der Haustüre in den Schnee.

Wie auf Abruf bestellt fängt der erste Wandertag in 2009 mit Pulverschnee an, das ist richtig trockener Schnee, der unter Druck nicht zusammenklebt, aber unter den Füßen so richtig knirschte.


Herrlich durch den verschneiten rekultivierten Villewald zu wandern, anstatt irgendwo im Stau zu stehen, denn 200km sind in NRW angesagt. Warum ist der Schnee so weiß, klar die einzelnen Kristalle sind transparent, Die Wellenlängen des sichtbaren Lichts werden an den Grenzflächen zwischen den Kristallen reflektiert und gestreut. So weit die Theorie, aber die feinsten Tröpfchen bilden sich erst bei minus – 12° C Grad, und die sollen in den nächsten Tagen das Rheinland erreichen.

Die 37 Seen im Revier scheinen zugefroren, aber auf dem Villenhofer Maar treffen wir nur die Schwäne die sich aufs Eis wagen. Am Silbersee wagen wir uns auch ein wenig auf Eis, da konnte man dann mal ein Bild vom Wasser aus schießen. Klar dass hier an dem Sagen umwogenden See die Erinnerungen an alte Pfadfinderzeiten die Runde machten. Manches Lager hatten wir hier aufgeschlagen, nun schlagen wir uns durch den Schnee.
Ein Thema des Skiunfalls eines gewissen Althaus machte nun die Diskussionsrunde. Das wir noch Zeit hatten einen Schneemann zu bauen war so nicht vorgesehen, den das Kind im Manne war geweckt, und ein Gruppenfoto
wert. Nach 3 Stunden in strammen Schritt geht’s in die Bundesakademie zum Mittagstisch. Gut gestärkt sind die letzten Meter zu Kaffee und Kuchen bei Herbert zu bewältigen, mit einer Präsentation der Bilder des Jahres 2008, in Neuster Technik mit vielen Erinnerungen und Lachen ein guter Jahresanfang. Den kranken und daheimgebliebenen gute Besserung, oder den Jahresanfang verschlafen. Schade. Nächste Woche hat der Berichterstatter das Sagen.

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