Freitag, 16. Januar 2009

4. Kochabend. Die kulinarische Zeitreise geht weiter.

Neuer Start ins neue Jahr, endlich ging’s wieder los und wir konnten es kaum erwarten unsere Fähigkeiten mal wieder unter Beweis stellen. Zuerst wurde Paul mal zum Geburtstag gratuliert und das Freibier angeschlagen.
Willi verteilte noch Neujahrspräsente, und nachdem auch der letzte nach der Biathlonübertragung eingetroffen ist geht’s auch schon los. Eine Phobie, eine krankhafte unbegründete anhaltende Angst vor den Künsten der feinen Küche haben wir nicht, der ein oder andere gegen Fisch oder Wild, oder gegen den Begriff eine Prise Salz, aber bei uns wird Rücksicht genommen, dafür kennt man sich schon zu lange. Nun sind wir alle im Rentenalter gestrandet. Wolfgang 1 geht jetzt in die Passive Phase des Arbeitsprozesses, na ja er ist ja auch der Jüngste.
Christine hatte mal wieder alle Register gezogen uns zu überraschen, denn da war ja etwas gut zu machen. Sie konnte letzte Woche nicht. Zuerst hörten wir den Begriff Tajine, ganz einfach, ein runder Schmortopf mit kegelförmigem Deckel. In dem dickwandigem Gefäß wird schonend gegart mit wenig Flüssigkeit, und es hält großer Hitze stand. Der gleiche Name steht auch für ein Gericht.
Bei uns gab’s aber folgendes.

Vorspeise Kirchererbsensalat mit Minze
Hauptspeise Bambu bebek mit Beilage, Fladenbrot aus der Pfanne
Dessert Gewürzter Milchreis mit Orangensirup

Ein eingeschworenes Team um den Präsidenten Alois hatte sich gebildet, und die kicherten um die Wette. Mit einem Probierlöffel mal zulangen war für den Berichterstatter nicht möglich. Extra einen Topf mit einer Tomate und Petersilie zu präparieren und dann ein Foto zu schießen misslang.
Die Hauptspeise erforderte viel Teamgeist und wurde von Rolf, Jürgen, Paul und Gerd hervorragend gemeistert. Anstatt Ente hatten wir Hähnchen Brust und Schenkel verwendet. Das Fleisch wurde zuerst in einem großen Topf mit kaltem Wasser bedeckt. Salz, Pfeffer, Koriander und Zimt zugegeben und ¾ Stunde kochen. Alles aus der Brühe nehmen und anbraten. In der Zwischenzeit Zwiebel Paprika und Chilischoten fein würfeln und andünsten. Galganpulver mit Knoblauch, Zitronengras und Jngwer zu einer Paste verrühren. Alles in die Pfanne geben und zwei Minuten mit braten. Die Brühe mit Tamarindensaft aufgießen Lorbeer, Zitronenblatt sowie Plamzucker dazugeben und 30 Minuten garen lassen.
Da kam der ein oder andere nicht drumrum einen Nachschlag zu nehmen. Dass die übrige Brühe noch eine schmackhafte Suppe mit leichtem Zimt Geschmack ergab war so nicht vorgesehen. Das Highlight war aber wie immer, das Orangen Dessert gezaubert von Willi und Wolfgang 2. Sahne steif geschlagen, Orangenparfait die richtige Konsistenz. Super lecker.
Wie in der Fotodokumentation zu erkennen, Christine, unsere Chefin ist allgegenwärtig, ob beim Teich, Salat, Dessert oder Hauptgericht, man hört immer wieder Christine kannste mal kommen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

dit sieht ja juut aus!