Dienstag, 13. Januar 2009

Zum letzten mal ab in den Schnee, oder Winter ade??? Die Wolken am Nachmittag kündigen einen Wetterumschwung an.

Eiskalter Wind, strahlend blauer Himmel, Schnee und so kapp an die Nullgrad, einfach herrlich, wie eine Wintermärchen Illusion
so starten wir am, Parkplatz , Auf der Schlad ,dem Weg Nr.10 folgend ins Tal der Urft.
Nach alter Tradition hatte ja Herbert zum Beginn des neuen Jahr, in der letzten Woche das Sagen, nun war der Autor dran. Die Mitwanderer Peter, Jürgen, Herbert, Dieter und Norbert erinnerten sich dann an den Weg Nr.10 vom Weihnachtsessen, also beste Vorraussetzungen für einen schönen Tag.

Die bizarren Eisformen der Urft sehen aus wie Korallen auf den Malediven, nach Norberts Meinung, der muss es ja wissen, weil er sich das im Februar mal wieder ansieht.

Im Rosental geht’s bergan, nach eindeutigem Kommando links hoch, auf dem A10 bis Galgenberg. Die Rundwanderwege sind hier nicht mehr eindeutig gekennzeichnet. An 12 Windgeneratoren vorbei machen wir eine Pause in einer kleinen Kapelle bei Keldenich. Wir sitzen auf Polsterbänken und der Tee dampft in der Thermoskanne. Ein Foto zeigt den Wanderführer mit seinem gefalteten Gebetbuch. Die passenden Becher für die Flüssigkeit werden hoffentlich vom Christkind aus Berlin Mitte Januar nachgeliefert.
Der Bleierz-Bergbau am Tanzberg in Keldenich war schon im Jahre 1394 tätig und die Gewinnung von Bleierzen stand dem Schloss Heimbach zu. Nachdem über 100 Jahre der Herzog von Jülich das Gelände seiner Mutter als Altersversorgung überließ. Für unsere Alterversorgung haben wir schließlich selber vorgesorgt, da wir ja fast alle 45 Jahre gearbeitet haben, so dass wir montags on Tour sind. Im weiteren Verlauf des Römerkanalwegs ist dann doch eine Schutzhütte in Höhe von Sötenich aus dem Jahre 1991. Habe ich da eine alte Wanderkarte, oder hat der Eifelverein seine Dokumentation nicht auf dem neusten Stand, schließlich ist die Karte Nr. 5 von 1999 und von einem Mitwanderer zum Vorzugspreis erworben. Was lernt uns das, preiswert ist nicht immer gut. Aber das geht auch anders, nach 16 km sind wir wieder am Auto und fahren zu Möbel Brucker in die Cafeteria. Ein Pott Kaffee und Kuchen für insgesamt 3 Euro das ist doch ein guter Preis.
Zu Hause die Mails lesen, schnell noch einen Flug nach Berlin buchen, weil Angebote im Newsletter so verlockend sind. Ein heißes Bad zur Lockerung der Muskulatur, denn gleich ist noch Tanzen angesagt, und bei einem neuen Trainer will man ja eine gute Performance hinlegen. Hier in Kall hatten wir dann plus 7 Grad und je näher die Heimat kam wurde es kälter. Nächste Woche hat Jürgen das Sagen und mal sehen ob er alle Anregungen der Mitwanderer verstanden hat.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

... mit roten Augen und Flachmann vor der Madonna. Neenee, die Rentner.

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.