Montag, 5. November 2012

Nettersheim.



Wandertour: 2012_39
Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: Eifelverein Nr.5
Region: Nordeifel, Waldgebiet Mürel.
Länge: ca.17,35 km
Gehzeit brutto 4 Std. 20 min.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. 13, Jakobsweg, Wegbezeichnung JH und S Quellwanderweg.
Wegbeschaffenheit: teilweise Pflaster, breite feste Wege, schmale Pfade.
Anspruch: mittel
Wetter: Trocken, teilweise stark windig, ab und an Sonne.
Steigung: ca. laut Navi 448,9 – 568,7 m.
Sehenswertes: Café Römerquelle, Ahekapelle.
Notiz: Leichte Anstiege, Damentauglich.

Beeindruckend das Café Römerquelle mit original Balken im Fachwerk, und eine durch die Organisation des Tages vor dem Parkplatz einsam stehende Bank zum Schuhwechsel.

Damit die Wanderfreunde bei Laune gehalten wurden gab es erst mal einen Kaffee für hoffentlich trockenes Wetter. Somit blieben überflüssige Kommentare aus. Wie sich herausstellte hatte der Kaffee eine belebende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Weiter ging es, hochmotiviert durch einen Ort mit vielen archäologischen Bodendenkmäler vor allem aus römischer Zeit, die sich in der Gemeinde und Gemarkung Nettersheim befinden.
Ein Klassiker aller Touren rund um Nettersheim führt uns durch das große Waldgebiet Mürel. Da sich dieses Gebiet durch zahlreiche Alternativen kombinieren lässt, bietet sich an jederzeit bei schlechten Wetterverhältnissen eine Abkürzung zu wählen. Die Wanderleitung entschied sich für eine große Runde über die Wege entlang des Genftbaches bis zur Ahekapelle.

Die Ahekapelle ist dem heiligen Servatius geweiht. Der Pilgerweg nach Santiago de Compostela in Spanien führt von Bad Münstereifel kommend an der Ahekapelle vorbei. Die Sagen umwobene Ahekapelle soll von einem Schatz verborgen sein, drei Juffern, die Glocken der Kapelle fingen einmal von selber an zu läuten als diese in Sichtweite der Kapelle kamen.
Die Bauernregel für diesen Montag lautete:
November nass, bringt jedem was.
Die Wettervorhersage für Nettersheim bei wetter.info, sollte am späten Nachmittag mit ihrer Prognose, leichter Regen richtig liegen. Wir lagen im richtigen Zeitlimit und erreichten zum Mittag über den Pilgerpfad am Forsthaus Mürel vorbei an der Kreuzung des Wanderweges Quellenweg eine Schutzhütte.

Ein schmaler idyllischer Weg zum Urfttal signalisierte zwei Drittel der Strecke liegen hinter uns. Über einen Erlebnispfad mit den Themen, Lauschen der Natur, Barfuß gehen, oder Bienenstöcke, sowie ein Fossilienacker oberhalb von Nettersheim, kann man hier erkunden. Dunkle Wolkenformationen im Rücken, da war der Tag auch schon gelaufen. Gut gelaufen ist auch die Streckenaufzeichnung mit einem sogenannten Minihomer die Differenz zum Profi Gerät betrug gerade mal 17 Meter, da kann man nicht meckern.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

10:36 wurde der Screenshot gemacht ...