Wandertour:
2012_39
Wanderführer:
Gerd
Wanderkarte:
Eifelverein
Nr.5
Region:
Nordeifel, Waldgebiet Mürel.
Länge: ca.17,35 km
Gehzeit
brutto
4 Std. 20
min.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Weg Nr. 13, Jakobsweg,
Wegbezeichnung JH und S Quellwanderweg.
Wegbeschaffenheit:
teilweise Pflaster,
breite feste Wege, schmale Pfade.
Anspruch: mittel
Wetter: Trocken, teilweise stark windig,
ab und an Sonne.
Steigung: ca. laut Navi 448,9 – 568,7 m.
Sehenswertes: Café Römerquelle, Ahekapelle.
Notiz: Leichte Anstiege, Damentauglich.
Beeindruckend das Café Römerquelle mit original
Balken im Fachwerk, und eine durch die Organisation des Tages vor dem Parkplatz
einsam stehende Bank zum Schuhwechsel.
Damit die Wanderfreunde bei Laune gehalten wurden
gab es erst mal einen Kaffee für hoffentlich trockenes Wetter. Somit blieben überflüssige
Kommentare aus. Wie sich herausstellte hatte der Kaffee eine belebende Wirkung
auf den menschlichen Organismus. Weiter ging es, hochmotiviert durch einen Ort
mit vielen archäologischen Bodendenkmäler vor allem aus römischer Zeit, die
sich in der Gemeinde und Gemarkung Nettersheim befinden.
Ein Klassiker aller Touren rund
um Nettersheim führt uns durch das große Waldgebiet Mürel. Da sich dieses Gebiet
durch zahlreiche Alternativen kombinieren lässt, bietet sich an jederzeit bei
schlechten Wetterverhältnissen eine Abkürzung zu wählen. Die Wanderleitung
entschied sich für eine große Runde über die Wege entlang des Genftbaches bis
zur Ahekapelle.
Die Ahekapelle ist dem heiligen Servatius geweiht. Der Pilgerweg nach
Santiago de Compostela in Spanien führt von Bad Münstereifel kommend an der
Ahekapelle vorbei. Die Sagen umwobene Ahekapelle soll von einem Schatz
verborgen sein, drei Juffern, die Glocken der Kapelle fingen einmal von selber
an zu läuten als diese in Sichtweite der Kapelle kamen.
Die
Bauernregel für diesen Montag lautete:
November
nass, bringt jedem was.
Die Wettervorhersage für
Nettersheim bei wetter.info, sollte am späten Nachmittag mit ihrer Prognose,
leichter Regen richtig liegen. Wir lagen im richtigen Zeitlimit und erreichten
zum Mittag über den Pilgerpfad am Forsthaus Mürel vorbei an der Kreuzung des
Wanderweges Quellenweg eine Schutzhütte.
Ein schmaler idyllischer Weg zum
Urfttal signalisierte zwei Drittel der Strecke liegen hinter uns. Über einen
Erlebnispfad mit den Themen, Lauschen der Natur, Barfuß gehen, oder Bienenstöcke,
sowie ein Fossilienacker oberhalb von Nettersheim, kann man hier erkunden. Dunkle
Wolkenformationen im Rücken, da war der Tag auch schon gelaufen. Gut gelaufen
ist auch die Streckenaufzeichnung mit einem sogenannten Minihomer die Differenz
zum Profi Gerät betrug gerade mal 17 Meter, da kann man nicht meckern.

1 Kommentar:
10:36 wurde der Screenshot gemacht ...
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