Montag, 26. November 2012

Obergartzem.



Wandertour: 2012_42
Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr.5
Region: Billiger Wald
Länge: ca.12,38 km
Gehzeit brutto 3 Std. 30 min.
WDG: 3,6 km/h
Wegmarkierung: Römerkanalweg örtliche Markierung, bzw. keine Markierung
Wegbeschaffenheit: feste Wege, querfeldein, Matchwege.
Anspruch: leicht
Wetter: Regen, bedeckt
Steigung: ca. laut Karte 220,0 – 313,8 m.
Sehenswertes: Wasserburgen.
Notiz: Kaffeepause Burg Zievel

Der Ausgangspunkt war der Parkplatz an der B266/K38. Das erste Highlight war die Burg Veynau, die immer von der A1 zu sehen ist. Der Berliner Minihomer versagte die Funktion, und so war bei lausigem Wetter Kartenlesen angesagt. Am PC zu Hause kam dann eine Meldung, Probezeit abgelaufen. So wurde Bild 1 in mühevoller Kleinarbeit über Google erstellt.

Die Burg Veynau ist eine mittelalterliche Wasserburg nahe dem Euskirchener Stadtteil Wißkirchen und die größte Burganlage im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Sie zählt zu den eindrucksvollsten und bedeutendsten Burgen im Rheinland.

Erbaut um 1340 mitten im Veybachtal, um den Burgenring um Euskirchen zu schließen diente Sie als Sperrriegel und stärkste Burganlage der Euskirchener Niederung.
Von dieser Anlage sind noch die äußere Vorburg, heute als Wohnungen für Erntehelfer ausgebaut und daher nicht begehbar, die innere Vorburg und die Hochburg erhalten. Von der inneren Vorburg sind noch gut erhaltene Reste der Bastionen und Mauern erhalten.
Die Burg wird heute privat genutzt, ist daher lediglich von außen zu betrachten. Trotzdem ist sie für jeden Burgenfan ein Abstecher wert. Sehr schön ist der Kontrast aus verfallenen und bewohnten Elementen. Schön, dass Herr von Elmendorff dem Bauwerk ein Stück seines alten Glanzes wiedergegeben hat.

Die Autobahn unterqueren, am Bahnübergang per Lautsprecher den Übergang freigeben lassen und schon erreicht man den Billiger Wald.
Das war keine Wanderung für Schönwetterwanderer und somit machte der Präsident und Chronist in Burg Zievel eine Kaffeepause.


1107 wurde diese Burg erstmals urkundlich erwähnt, und befindet sich ebenfalls in Privatbesitz. Die Außenanlagen sind nur teilweise frei zugänglich; in der Parklandschaft rund um Herrenhaus, Bergfried und Nebengebäude wurde durch den in den Jahren 1994/95 gegründeten Club ein 18-Loch-Golfplatz angelegt. Die Damen und Herren lochten bestückt mit Regenschirm ein, und wir unterqueren nochmals die A1 und erreichten den Ort Satzvey. Ein wenig wärmer als morgens und trocken wurde der Ausgangspunkt angesteuert, derweil noch eine 1000 jährige Eiche im Wege stand.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

auch trübe

Einer aus GL hat gesagt…

...schöne Eindrücke :-))