Montag, 27. Januar 2014

Arloff.

Wandertour: 2014_4

Wanderführer: Herbert
Wanderkarte: Wanderkarte Nr7.
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 14,1 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 48 Minuten.
WDG: 3,7 km/h
Wegmarkierung: Jakobsweg, örtlich Nr. 10, querfeldein, Nr. 5.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, wetterbedingt, Matsch, Waldwege.
Anspruch: mittel
Wetter: 6 bis 7° Grad C, trocken, bewölkt, windig.
Steigung: 219 auf 327
Sehenswertes: Weitsicht auf die Landschaft der Voreifel.
Blick auf Arloff
Der Startpunkt von Wanderung Nummer vier im Januar war in unmittelbarer Nähe des Hammerwerkes Erft in Arloff. Der Ort Arloff liegt in der Voreifel zwischen Euskirchen und Iversheim. Das Werk ist ein markanter Punkt am Ortsrand in direkter Nähe der Burg Arloff.
ehemalige Wasserburg Arloff
Die ehemalige Wasserburg findet ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1278.  Durch den Ort fließt die Erft, die entsprechend der Regenmengen der vergangenen Nacht eine braune Brühe führt. Für unseren Wandertag war Sonne und kein Niederschlag angesagt. Die Bebauungen von Arloff gehen in den Ort Kirspenich über. Ein breites Tal mit vielen Fachwerkhäusern.
Am Waldrand entlang wurde wie in Bild 1 markiert, im Ort Iversheim, spontan ein Präsidentenkaffee getrunken.
Spontan in die Tat umgesetzt und dokumentiert
Die weitere Wegführung durch ein Naturschutzgebiet nach der Überquerung der K44 entlang des Hühlesberg zeigte uns schon einige Frühlingsboten, die Corylus avellana deutet an das im phänologischen Kalender der Vorfrühling beginnt, für einen Mitwanderer eine Qual.
Am Wanderweg Nr. 10 in voller Blüte die Corylus avellana
Am Ende des örtlichen Wanderweges Nummer 10 geht es querfeldein in Richtung Wachendorf. In der Ferne ist die berühmte Bruder Klaus Kapelle zu sehen und in Wachendorf in der Nähe des Schlosses kann die Mittagspause bei Sonne und guter Laune starten. Schade dass im Schlosspark keine Sitzgelegenheit vorhanden war, obwohl hier Veranstaltungen stattfinden.
Schloss Wachendorf
Schloss Wachendorf wird erstmalig im Jahre 1190 als Vogtei eines adligen Herrn über kirchlichen Grundbesitz erwähnt, aus der sich später eine mittelalterliche Wasserburg entwickelte.

Im Jahre 1883 wurde die im 30jährigen Krieg stark befestigte Anlage dann letztmalig aus- bzw. umgebaut, nämlich zu dem heutigen Schlossbau nach Vorbild eines maison de plaisance. Alles im Familienbesitz der fünften Generation. mit jeglichem Komfort ausgestattet und kann für Veranstaltungen aller Art gemietet werden. Wir begnügen uns mit einer Sitzgelegenheit in einem Kaffee das für sich den Slogan hat „Der feine Unterschied“.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Prima, dit is ja rüschig feinet Wetta - ordentlisch waaarm. Di hamma hia nüscht - da is noch allet volla Schnee!
Hoffma ma dat die Bloggameista ooch bald widda fit is!