Wandertour: 2014_4
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Wanderführer: Herbert
Wanderkarte: Wanderkarte Nr7.
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 14,1 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 48 Minuten.
WDG: 3,7 km/h
Wegmarkierung:
Jakobsweg, örtlich Nr. 10, querfeldein, Nr. 5.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, wetterbedingt,
Matsch, Waldwege.
Anspruch: mittel
Wetter: 6 bis
7° Grad C, trocken, bewölkt, windig.
Steigung: 219 auf 327
Sehenswertes: Weitsicht auf die Landschaft der
Voreifel.
| Blick auf Arloff |
Der Startpunkt von Wanderung Nummer vier im Januar war
in unmittelbarer Nähe des Hammerwerkes Erft in Arloff. Der Ort Arloff liegt in
der Voreifel zwischen Euskirchen und Iversheim. Das Werk ist ein markanter
Punkt am Ortsrand in direkter Nähe der Burg Arloff.
| ehemalige Wasserburg Arloff |
Die ehemalige Wasserburg findet ihre erste
urkundliche Erwähnung im Jahr 1278. Durch den Ort fließt die Erft,
die entsprechend der Regenmengen der vergangenen Nacht eine braune Brühe führt.
Für unseren Wandertag war Sonne und kein Niederschlag angesagt. Die Bebauungen
von Arloff gehen in den Ort Kirspenich über. Ein breites Tal mit vielen
Fachwerkhäusern.
Am Waldrand entlang wurde wie in Bild 1 markiert, im
Ort Iversheim, spontan ein Präsidentenkaffee getrunken.
| Spontan in die Tat umgesetzt und dokumentiert |
Die weitere Wegführung durch ein Naturschutzgebiet
nach der Überquerung der K44 entlang des Hühlesberg zeigte uns schon einige
Frühlingsboten, die Corylus avellana deutet an das im phänologischen Kalender
der Vorfrühling beginnt, für einen Mitwanderer eine Qual.
| Am Wanderweg Nr. 10 in voller Blüte die Corylus avellana |
Am Ende des örtlichen Wanderweges Nummer 10 geht es
querfeldein in Richtung Wachendorf. In der Ferne ist die berühmte Bruder Klaus
Kapelle zu sehen und in Wachendorf in der Nähe des Schlosses kann die
Mittagspause bei Sonne und guter Laune starten. Schade dass im Schlosspark
keine Sitzgelegenheit vorhanden war, obwohl hier Veranstaltungen stattfinden.
| Schloss Wachendorf |
Schloss Wachendorf wird erstmalig im Jahre 1190 als
Vogtei eines adligen Herrn über kirchlichen Grundbesitz erwähnt, aus der sich
später eine mittelalterliche Wasserburg entwickelte.
Im Jahre 1883 wurde die im 30jährigen Krieg stark
befestigte Anlage dann letztmalig aus- bzw. umgebaut, nämlich zu dem heutigen
Schlossbau nach Vorbild eines maison de plaisance. Alles im Familienbesitz der
fünften Generation. mit jeglichem Komfort ausgestattet und kann für
Veranstaltungen aller Art gemietet werden. Wir begnügen uns mit einer
Sitzgelegenheit in einem Kaffee das für sich den Slogan hat „Der feine
Unterschied“.

1 Kommentar:
Prima, dit is ja rüschig feinet Wetta - ordentlisch waaarm. Di hamma hia nüscht - da is noch allet volla Schnee!
Hoffma ma dat die Bloggameista ooch bald widda fit is!
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