Montag, 17. Februar 2014

Oberbettingen.

Wandertour: 2014_07
Wanderführer: Norbert
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.16
Region:. Urlaubsregion Hillesheim.
Länge: 13,6 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 58 Minuten.
WDG: 4,4 km/h
Wegmarkierung: Eifelsteig, örtlich Nr. 6 Geopfad.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale Pfade, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 2 bis 5° Grad C, stark bewölkt, nasskalt, windig
Steigung: 387 auf 526
Sehenswertes: Vulkanausbrüche, z.B. Beilstein.
Laut Wanderleitung rustikaler Einstieg
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 7 in 2014 war am Ortsrand von Oberbettingen. Mit der Bemerkung, das ist eine rustikale Strecke scheut uns die heutige Wanderleitung an einem Steinbruch vorbei. Zur rechten Zäune und zur Linken Abgrund. Prompt kommt die Ernüchterung wie im folgenden Bild zu sehen.
Einblicke wenn Wege verschwunden sind
Mit dicken Handschuhen sind halt die Wege anders, und die 2006 er Wanderkarte hat auch schon einige Jahre hinter sich so wird fortan überwiegend die Örtliche Auszeichnung zur Orientierung benutzt. Geopfad und Wanderweg Nr. 6. Wer das nicht versteht, versteht nur Bahnhof.
ohne Kommentar
Ein herrliches Waldgebiet kurz vor Gerolstein, was durch den Vulkanismus geprägt ist. Die herumliegenden Steine sind üppig mit Moosen und Farnen bedeckt.
Der Beilstein, erhebt sich in Mitten des Waldgebiets. Hier kam es in der Umgebung vor Jahrtausenden von Jahren an einigen Stellen zu kleinen Lavaaustritten. Hier am Beilstein hat die Basaltlava die rötlichen Buntsandstein-Schichten durchdrungen. Bald erreichten wir dann den Aussichtspunkt Heimatblick auf dem Vulkan Wolfsbeuel, von dem wir einen weiten Blick ins Tal und der Mittagspause. Auf der Hochfläche gibt es eine Schutzhütte, einen Grillplatz und viele Sitzmöglichkeiten, so dass für jeden eine Bank nebst Tisch zur Verfügung steht. Da kann Mann auch noch das Navi bedienen.
Am Ende des Platzes ist ein kleiner Steinbruch zu erkunden. Dort lassen sich die verschiedenen Sedimentschichten des Vulkans erkennen. Gut das heute unser Spezi dabei war und wir so neue Erkenntnisse erlangten.

Kurz vor Ende unserer Tour wird uns angekündigt der Klimawandel ist im Vollen Gange. In L-oder V-Formation fliegen die ersten Kraniche in Richtung Niederrhein. Ein Anzeichen für den nahenden Frühling, der war wohl in der Kölner Bucht am heutigen Tage zu erleben, auf der Hochebene bei Gerolstein herrschte eher noch Spätwinter.

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