Unsere Wanderung am Montag den
05.11.2007 hatte
Start und Ziel in Lommersdorf, das 975 erstmals urkundlich erwähnt als “in villa Lumeresdorph in comitatu Zulpiche“. Als Teil einer römischen Siedlung entstand im 5. Jahrhundert die fränkische Siedlung Lommersdorf. Der Ortsname geht vermutlich zurück auf Chlodmarsdorph (Hlod - fränk. für Ruhm, mar - fränk. für berühmt). Das "Dorf des Ruhmreichen" wurde wohl benannt nach einem berühmten Franken-Krieger, wahrscheinlich dem Gründer der Siedlung. Die Herrschaft Arenberg übernahm Lommersdorf später von den Grafen von Are (ältestes Grafengeschlecht in der Eifel). Lommersdorf wurde Haupt- und Gerichtsort des Herzogtums Arenberg. Als erster bekannter Herrscher wird ein Heinrich von Arenberg (1166–1197) genannt, der gleichzeitig Burggraf von Köln war. So weit zur Geschichte.

Wir waren heute sieben mit einer
Neuerwerbung, Michael ,trat morgens an nach dem Motto ich bin euer Rentenberater im Auftrag der
BFA wollte er mal sehen was die Rentner noch so drauf haben. Immerhin sind wir 19 km gewandert bei 9°CGrad und bedecktem Himmel aber trocken war es diesmal. An der Kirche zu Lommersdorf sind wir über den Weg Nr.25 bis zur Jodokus Kapelle gewandert und hatten auf dem Höhenzug eine schöne Schicht. Ins Ahrtal runter und dann die alte Bahntrasse entlang.

Am ehemaligen Bahnhof Dollendorf präsentierte sich eine hervorragende Sitzgruppe mit Bierholzfässchen und Bänken. Siehe da die Auswahl an einem wärmenden Kurzen war groß, gegenüber letzter Woche. TV-Kabel oder Satellit war eins der Themen, die
Michael brennend interessierten. Er ist uns als Berater in Versicherungsfragen ein willkommener Mitwanderer, immer sachlich und souverän neutral, so kennen wir ihn. Als Jüngster war er natürlich immer vorne weg. Der Weg führte weiter über den Weg V bis zum Freilinger See, wo wir für den ein oder anderen endlich Mittag machten.

Ein Anstieg zum Hühnerberg belohnte uns mit einem super Ausblick, wo jeder seine Kenntnisse der Landschaft kund tun wollte.

Nebenbei hatte uns dann der
Neuling Michael eröffnet das er mit seinen 52 Jahren an einer Fern der Arbeit liegenden Tätigkeit im nächsten Jahr überlegt, und dann montags zu uns stoßen will. Das auf dem Parkplatz keine Bank zum wechseln der Schuhe war konnte
Dieter nicht verschmerzen. Wir werden dann in den nächsten Wochen auch die Bilder von unserem Navigator
Wolfgang vermissen, insdesondere die bezwungene Landschaft über Google Earth. Da ist immer schön die Übersicht unserer Strecke, worauf wir stolz sein können, das im Rentneralter noch zu erleben. Diesmal war
Peter der Älteste Teilnehmer, deshalb ein schönes Bild von ihm. Da hat Jürgen dann am nächsten Montag schon eine Vorgabe, was vielleicht auch das Stück Bienenstich im Blankenheimer Kaffee betrifft.
1 Kommentar:
Erstaunlich warum bei diesem Wetter alle mit Langlaufski-Stöcken durch die Gegend laufen, wo doch gar kein Schneee liegt! ;-)
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