Dienstag, 27. November 2007

5 Mann und 5 Flachmänner und jede Menge Kilometer

Die Wanderung am Montag hatte an unserem alten Treffpunkt in Weilerswist ihren Anfang. Dieter hatte die Leitung der Tour und meinte zu Beginn wir würden 2 Karten durchwandern. Was hatte der vor??? Zuerst ging es entlang der Swist, die mit 43,6 Kilometern der längste Bachlauf Europas ist. Die Quelle liegt im Ahrgebirge bei Kalenborn und die Mündung ist in Erftstadt-Bliesheim in die Erft. Ansonsten leicht zu überspringen, aber die letzten Regentage hatten den Fluss schon etwas breiter werden lassen. Wir konnten gerade so am Ufer vorbei unter der Bahnlinie den Weg nehmen. Nachdem wir die Höhe des Kottenforst eingenommen hatten, auf 155,3 Meter hieß es nur noch straight on bis zum Wülfingerhof. Der Karl-Kaufmann-Weg, Eifelverein Nr.2, durchläuft das gesamte Kartenblatt, 183 km von Brühl nach Trier, werden wir das heute machen? Leider ist in diesem Teil die Autobahn so nahe am Waldgebiet, so dass die Geräusche des Verkehrs nicht zu überhören waren. Am Dützhof vorbei hatte Dieter dann in der Karte zwei Schutzhütten ausgesucht, aber in Wirklichkeit war davon nichts zu sehen. Wo sollte denn jetzt die Mttagspause eingelegt werden, schließlich hatten wir in Nähe des Kamelleboom einen Unterstand. Nun zum Titel der Wanderung, da hatten doch alle fünf einen Flachmann dabei. Unser Neuzugang der, Peter ( Brühler Schloßbote ), präsentierte uns einen Williams vom Feinkostrestaurant Sickers,wiegewohnt nur das Feinste vom Feinsten. Nach der Pause hieß es dann auf und davon, Jürgen, Dieter, und der Älteste des Tages Peter haben sich dann auf die Socken gemacht und querfeldein über Felder und Wiesen in Richtung Heimweg. Da wir zur Pause bereits 12 Kilometer zurück gelegt hatten, war am Ende die Anzeige an Dieters Schrittmesser bei 23,8 Kilometer stehen geblieben. Nun war klar wir sind durch zwei Karten gewandert. Hier die Doko nach alter Art und Weise, weil Wolfgang nicht dabei war. Am alten Treffpunkt sind wir dann nach 6.0 Stunden ab ins Auto und nach Hause, in Weilerswist gibt’s nur ein Stehcafe, und das nach so vielen Kilometern. Nächste Woche hat Dieter kein Auto zur Verfügung und wir werden uns im Siebengebirge tummeln, das kann Dieter dann nur mit einem Kaffee und Kuchen bei sich zu Hause gut machen,was wir schon mehrfach genossen haben.

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