Dienstag, 18. Dezember 2007

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die letzte Wanderung im Jahre 2007 von den Montagswanderern wurde von Herbert vorbereitet und organisiert. Das Geheimnis wo hin wurde schon bei der Hinreise gelüftet. Herbert hatte Peter H. dazu überreden können den Tag mit uns zu genießen. Somit waren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, Preisgabe des Ankunftsortes und Bustransfer in einem. Mit 6 Personen inklusive Alleinunterhalter und Fahrer Peter wurde Monschau angesteuert. Da waren dann die tapferen Wanderer bei Minustemperaturen und trockenem Wetter unterwegs. Der ein oder andere hatte wohl die Regenwanderung der letzten Woche noch nicht so gut überstanden. Dafür aber heute einiges verpasst. Nach kurzem Anmarsch über die Teufelsley und Engelsley dem Eifelvereinsweg Nr. 12 folgend war nach einer Stunde das Ziel in Sicht.“ Hotel Perlenau“. In gemütlicher Runde am reservierten Tisch wurde die Speisekarte in Augenschein genommen. Die Wahl fiel uns nicht schwer. Für jeden war etwas dabei, eine warme Suppe, Peter unser Feinschmecker orderte Weinbergschnecken, die Bachforelle aus dem Perlenbach und Grillpfanne waren etwas für die Gaumenfreuden. Unser Unterhaltungsthema war die vorherige Jahreshauptversammlung des Freundeskreises. Der Ausblick auf das Jahr 2007 mit 37 Wanderungen und insgesamt 700 Kilometer kann sich auch sehen lassen. Der Luftkurort Monschau direkt an der Rur ist geprägt durch sein idyllisches Stadtbild. Das Wahrzeichen der Stadt ist das „Rote Haus“, Symbol der Blütezeit der Tuchmacherindustrie. Im Stadtkern sind 272 denkmalgeschützte Häuser. Stilvolle Restaurants, charmante Cafes und urige Kneipen locken mit einheimischen Spezialitäten, zum Beispiel, Monschauer Düdchen. Peter hat uns damit überrascht, beim Stadtbummel einfach so zwischendurch auf der Hand genossen. Leider ist der Weihnachtsmarkt nur am Wochenende offen. In einem Kaffee haben wir dann noch diese Monschauer Düdchen mit Sahne kennengelernt, ein Gebäck in Form von Eiswaffeln was man auch mit Eis verfeinern kann.
Über die Burg zurück zum Auto wurden dann alte Erinnerungen aus der Jugendzeit wach, hier sind wir schon öfter mal in der Jugendherberge gewesen. Der Bustransfer zurück nach Brühl bei strahlendem Sonnenschein ist mit vielen Anekdoten bereichert worden. Peter bekam von uns das Angebot, montags immer zu fahren und wir schließen dann bei ihm einen Dauergrabpflegevertrag ab. Ein gelungener schöner Jahresabschluss der abends von einigen mit einem Bier in der Eule in Kierberg zu Ende ging. In 2008 ist dann mal bei einer Wanderung im Villewald eine Präsentation der Wanderungen mit Beamer bei Herbert angedacht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich seh' schon! Rentner müsste man sein, um in beschaulichen Runden durch die Eifel zu wandern. Wirklich auch im Winter ein hübschens Städtchen und verhungern muss man ja auch nicht.




... du lässt ja schwer nach! Jetzt ist schon der halbe Monat rum und gerade einmal 3 Blogger sind da!