Die Vorhersagen der Wetterdienste sollten doch mal recht haben. Nachdem letzte Woche die Absage kam wir gehen nicht, und das Wetter wieder erwachen gut wurde, und diesmal keiner absagte, bin ich los mit Ziel Weiler am Berge. Nachdem
Heinz-Jürgen lächelnd aus der Türe kam und im Auto den Spruch brachte, ich hätte nicht abgesagt, weil ich will
kein Weichei sein, war Treff bei
Herbert. Ich bin dann auch im Auto sitzen geblieben, damit nicht erst recht eine Diskussion aufkam, gehen oder nicht. Auf der Hinfahrt über die A1 nach Bad Münstereifel war der Scheibenwischer noch rege tätig.

Am Startpunkt lies sich doch ein blauer Fleck am Himmel sehen. Über den Wanderweg Nr.4 ging es schnell in Richtung Lessenich. Die Lokalität Landgasthaus Pauli hatte Ruhetag, und so hatten wir an einer Bushaltestelle mal den Flachmann zur Brust genommen. Es setzte ein Dauerregen ein. Weiter bis kurz vor Wachendorf sind wir dann dem Hinweis Bruder Claus Kapelle gefolgt.

Ist das ein Silo oder ein Wasserturm mitten im Feld? Da hat ein
Prof. Peter Zumthor dem Bauern Hermann-Josef Scheidtweiler einen Gefallen getan und ein in der Baukunst spektakuläres Bauwerk hingesetzt. Es wurde am 19 Mai vom Kölner Weihbischof Heiner Koch eingeweiht. Dem heiligen Klaus von Flüe ist das Bauwerk gewidmet.

Muss man einfach mal gesehen haben. In der Tat, da ist vom weitem nur ein Betonklotz in den Feldern zu sehen. Über Wiesen und Felder im Schritt mit pitsch und platsch war das erste Ziel erreicht. An Schloss Wachendorf vorbei sind wir dann querfeldein über Wiesenraine schließlich punktgenau an der Schutzhütte Schlangenberg angekommen.

Die Mittagspause wurde mit Infos fürs nächste Wochenende und den Geburtstag von
Herbert abgehackt. Er feiert in den Geburtstag hinein, Frage wie lange. Es regnete immer noch in Strömen und keine Besserung in Sicht. In Anbetracht dieser Situation habe ich mich dann breitschlagen lassen und die Route abgekürzt. Wir waren immerhin fast 4 Stunden unterwegs und hatten Schlappe 14.5 Kilometer hinter uns, waren aber alle froh im Auto zu sitzen. Die entgangene Kaffeetafel werden wir wohl beim Weihnachtsessen nächste Woche nachholen, Herbert sagt wo es lang geht.
Heinz hatte für seine Maria Mistelzweige erstanden und die einige Kilomter getragen. Franz hatte mal geflucht und er meinte er bracht keinen Ablass mehr.
1 Kommentar:
... in der Tat, eine interessante Wanderung heute...wiederholenswert...aber dann bessers Wetter...Regen haben wir genug gehabt.
he
Kommentar veröffentlichen