Rundwanderung am Hirnberg, Bad Münstereifel.
Das markante Gebilde des Steinbruches unterhalb von Eschweiler mit vielen Informationen, aufgestellten Steinquadern am Grundbereich wird in Augenschein genommen, wir sind ja heute ohne Steinspezi unterwegs.
Wanderleitung: Gerd. Wanderkarte: Bad Münstereifel Karte Nr.7. Wetter: 28,7 Grad C, Sonne. Kreis: Euskirchen. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, Asphalt. Wanderdaten: 03:53h mit Pause 13,16 Kilometer, 298 hm
Diese Bilder werden wir in naher Zukunft öfter sehen. Wir sind zu zweit, der Rest in Urlaub. Ein Wanderfreund hat noch nicht vollgetankt und so sind wir losgewandert am Parkplatz Hirnberg oberhalb von Bad Münstereifel. In der Planung war ein interessantes Detail was ausprobiert werden sollte. So die Wanderleitung, hat aber nicht funktioniert.
Eine leicht gestrichelte
Linie sollte eine Abkürzung ergeben ins Eschweiler Bachtal. Keine Möglichkeit
die Lücke zu finden, so geht es abwärts auf halber Höhe an der Stadt vorbei in
Richtung Eschweiler. Die Wegbezeichnungen sind teilweise Themenwege wie der VS
und K, das steht für, Von den Sternen zu den Römern und Kräuterpfad der bis
Nettersheim geht.
Schöne Bebauung am Hang von Bad Münstereifel und versteckte Hotels. Steil an am Uhlenberg vorbei wird in der Ferne ein Steinbruch unterhalb von Eschweiler sichtbar.
Der naturnahe
Eschweiler Bach ist beidseitig von Ufergehölzen gesäumt. Laubwaldbestände sind hier
dominierend. An den Waldgrenzen schließen sich Halbtrockenrasen an. Ein Teich
ist angelegt worden und an süd-exponierten Hängen dehnen sich ein Eichen-Hainbuchenwald
aus. Eine angenehme Kühle breitet sich aus bei diesen Hochsommerlichen
Temperaturen.
Etwas abseits am Steinbruch ist ein Kreuz für den polnischen Zwangsarbeiter Bronislaw Sygula aufgestellt, als sein Leben am 27. März 1942 durch den Strang beendet wurde. Ort des Geschehens war dieser Steinbruch unterhalb von Eschweiler. Sygula musste sterben, weil er sich in ein deutsches Mädchen aus dem Dorf verliebt hatte. Ein heimliches Treffen der beiden jungen Leute wurde von Arbeitern der früheren Firma Hettner beobachtet, die das Pärchen prompt bei den Nazis denunzierten. Am Golfplatz vor Eschweiler ist die Mittagspause angesagt und wir haben die Möglichkeit zu sehen wie Personen mit ihren Handicaps umgehen. Am höchsten Punkt am Radioteleskop Stockert ist die Kehrtwende erreicht und nach Querung des Eschweiler Baches geht es an Karg Magerrasen leicht aufwärts zu Ausgangspunkt.
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