Montag, 8. September 2014

Sötenich.

Wandertour: 2014_29
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5
Region:. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Länge: 14,3 km
Gehzeit brutto: 4 Std.31 Minuten.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung  Nr.3, Römerkanalweg, 10, 5,3.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade, Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 17 bis 20 Grad C, bedeckt, trocken
Steigung: von 390 auf 511 Meter
Sehenswertes: Römerkanal, Acherlochhöhle, Steinbrüche.
Start der Wanderung Nummer 29 war die Ortschaft Sötenich, am Bürgerhaus. Vor mehreren Millionen Jahren, in der Devon Zeit, durchzogen gewaltige Meeresarme die Eifelregion. Die Kalkablagerungen waren deutlich zusehen und die besondere Pflanzenwelt der Region blühte.
Die Devon Zeit, so genannt nach einer Grafschaft in England, ist die dritte Periode in der Entwicklung unserer Erde. Während die beiden ersten Perioden die Urformen der Pflanzen und Tiere zu Wasser und zu Lande brachten, hatte die Devon Zeit vorwiegend Meeresablagerungen mit reicher Tier- und Pflanzenwelt. Ein leichter Herbsttau lag in der Luft, war zu spüren und zu sehen, der Tag wurde jedoch sonnig und es stellten sich angenehme Temperaturen ein. Die Wege waren zwar ab und zu noch nass, aber zum Schluss war das Schuhwerk sauber.
Die hügelige Landschaft hier am Reiterberg lässt erahnen wie es hier ausgesehen haben könnte. Dafür lohnte sich der kleine Umweg, was auch die Mitwanderer bemerkten.
Die heutige Sötenicher Mulde liegt in einem Gebiet, das ein Meeresarm bis in die Gegend von Prüm bedeckte. So erklären denn die zahlreichen Kalk und Sandablagerungen, die versteinerten Pflanzen und Muschelüberreste ihren Ursprung aus dem Wasser des Meeres. Menschen lebten hier vor mehr als zehntausend Jahren z. B. in den Kakushöhlen bei Mechernich. Auch das Gerolsteiner Höhlengebiet hatte zu dieser Zeit reine Höhlenmenschen, und das Landesmuseum in Bonn vermutet, dass auch im Urfttal solche Höhlenmenschen gewohnt haben.
So wurden im Acherloch bei Urft umfangreiche Grabungen veranstaltet, um Spuren von diesen Höhlenmenschen zu finden. Allerdings waren diese Grabungen ohne Erfolg.

Mit Erfolg gekrönt wurde am Wanderweg Nr. 5 im Kuttenbachtal die Mittagspause an einer schönen Hütte verbracht. Zeit genug eine ausgedehnte Pause zu zelebrieren. Die Abschätzung der letzten Wegstrecke bis zum Ausgangspunkt, mit Spezial Messwerk. Dieses erwies sich als hinreichend genau. Noch ein schöner Blick zurück auf Kloster Steinfeld und schon war die Tour zu Ende. Ein Ende mit Schrecken gab es nicht, sondern super lecker Eissplittertorte mit einem Hauch von Kirschwasser im Kommern. Dort wo Brotschneiden 10 Cent kostet, kamen wir in den Genuss von Sponsoring. Der edle Spender hat nächste Woche die Planung.

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