Wandertour: 2014_29
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5
Region:. Kall, Kommern, Mechernich,
Nettersheim.
Länge: 14,3 km
Gehzeit brutto: 4 Std.31 Minuten.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung
Nr.3, Römerkanalweg, 10, 5,3.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade, Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 17 bis
20 Grad C, bedeckt, trocken
Steigung: von 390 auf 511 Meter
Sehenswertes: Römerkanal, Acherlochhöhle,
Steinbrüche.
Start der Wanderung Nummer 29 war die Ortschaft
Sötenich, am Bürgerhaus. Vor mehreren Millionen Jahren, in der Devon Zeit,
durchzogen gewaltige Meeresarme die Eifelregion. Die Kalkablagerungen waren
deutlich zusehen und die besondere Pflanzenwelt der Region blühte.
Die Devon Zeit, so genannt nach einer Grafschaft in
England, ist die dritte Periode in der Entwicklung unserer Erde. Während die
beiden ersten Perioden die Urformen der Pflanzen und Tiere zu Wasser und zu
Lande brachten, hatte die Devon Zeit vorwiegend Meeresablagerungen mit reicher
Tier- und Pflanzenwelt. Ein leichter Herbsttau lag in der Luft, war zu spüren
und zu sehen, der Tag wurde jedoch sonnig und es stellten sich angenehme
Temperaturen ein. Die Wege waren zwar ab und zu noch nass, aber zum Schluss war
das Schuhwerk sauber.
Die hügelige Landschaft hier am Reiterberg lässt
erahnen wie es hier ausgesehen haben könnte. Dafür lohnte sich der kleine
Umweg, was auch die Mitwanderer bemerkten.
Die heutige Sötenicher Mulde liegt in einem Gebiet,
das ein Meeresarm bis in die Gegend von Prüm bedeckte. So erklären denn die
zahlreichen Kalk und Sandablagerungen, die versteinerten Pflanzen und
Muschelüberreste ihren Ursprung aus dem Wasser des Meeres. Menschen lebten hier
vor mehr als zehntausend Jahren z. B. in den Kakushöhlen bei Mechernich. Auch
das Gerolsteiner Höhlengebiet hatte zu dieser Zeit reine Höhlenmenschen, und
das Landesmuseum in Bonn vermutet, dass auch im Urfttal solche
Höhlenmenschen gewohnt haben.
So wurden im Acherloch bei Urft umfangreiche
Grabungen veranstaltet, um Spuren von diesen Höhlenmenschen zu finden.
Allerdings waren diese Grabungen ohne Erfolg.
Mit Erfolg gekrönt wurde am Wanderweg Nr. 5 im
Kuttenbachtal die Mittagspause an einer schönen Hütte verbracht. Zeit genug
eine ausgedehnte Pause zu zelebrieren. Die Abschätzung der letzten Wegstrecke
bis zum Ausgangspunkt, mit Spezial Messwerk. Dieses erwies sich als hinreichend
genau. Noch ein schöner Blick zurück auf Kloster Steinfeld und schon war die
Tour zu Ende. Ein Ende mit Schrecken gab es nicht, sondern super lecker
Eissplittertorte mit einem Hauch von Kirschwasser im Kommern. Dort wo
Brotschneiden 10 Cent kostet, kamen wir in den Genuss von Sponsoring. Der edle
Spender hat nächste Woche die Planung.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen