Montag, 17. September 2012

Reifferscheid.


Reifferscheid liegt in einer mischwaldreichen Landschaft und lockt zum Wandern. Der Ort bietet dem ruhesuchenden und naturverbundenen Menschen das, was er für einen Wandertag in der Eifel sucht. Von hier aus gibt es auch zahlreiche Wandermöglichkeiten.
Über den Eifelvereinswanderweg unterhalb der Burg geht’s es erst mal von Nord nach Süd durch das Tal des Wolferter Bachs bis zum Ortsende Wolfert. Ein leichter Anstieg auf breiten Wegen, weil der auch als Radweg ausgewiesen ist. Sich der wärmenden Klamotten entledigen und dem Weg Nr. 4 folgen. Eine Ortsbezeichnung mit Zehntstelle verweist auf den Zehnten den die Bauern im Mittelalter an die Herren zu Reifferscheid zu entrichten hatten.

Ein großer Windpark wurde passiert und die bestellten 4 Rehe hatten pünktlich unseren Weg gekreuzt.

Die Prehltalhütte lud zur Rast und entlang des Baches mit gleichnamigem Namen, wurde der Richtungswechsel der Wanderung am Campingplatz von Hollerath eingeläutet. Bis dato konnten sich die Mitwanderer genauso in der Sonne aalen wie die Blindschleiche am Wegesrand. Weiter über den Ort Hönningen wurde die massive Burgmauer sichtbar. Die Burg hat eine spektakuläre Geschichte. Sie wurde 1106 erstmals erwähnt. Der Eigentümer steckte Reifferscheid zu dieser Zeit in Brand, um es nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen.

Der Grundriss dieses Burgortes blieb über Jahrhunderte hinweg nahezu unverändert. Im Jahre 1385, als die Burg wieder aufgebaut war, wurde Johann von Reifferscheid beschuldigt, den Landfrieden gröblich gebrochen zu haben. 1794 beschlagnahmten die Franzosen die Burg und versteigerten sie. Die Burg wurde von den neuen Besitzern als Steinbruch genutzt.
Durch den beschaulichen Ort schlendern, somit war das Ende der Tour erreicht.
 

2 Kommentare:

BerlinerKindl hat gesagt…

Nüscht drinne vom Überraschungsgast?

Anonym hat gesagt…

Immer noch keine Berichterstattung? Kommt wohl vom Gartenwühlen!