Startpunkt: Lähn, Kirche Bahnstation, Bähnchen Anfahrt mit Trans
Service
Ankunftspunkt: Lähn
Wegnummer: Mossbachtal Alpenrosenweg, Z11
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: 9 Stunden
Höhenunterschied: 1.400 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll
Ausrüstung: Bergschuhe, Wetterfeste Wanderausrüstung Stöcke Seile, kein
Helm
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September Oktober
Tourenbeschreibung:
Blattberg: 2134 m
Die Ammergauer Alpen, auch Ammergebirge genannt, sind eine
Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in Bayern und Tirol. Sie umfassen ein
Gebiet von etwa 30 x 30 km und beginnen unmittelbar am Alpenrand. Der höchste
Gipfel ist der Daniel mit einer Höhe von 2340 Metern. Der Plattberg ist ein Gipfel in der südlichen Kette
der Ammergauer Alpen, sein höchster Punkt trägt auch den Namen Hochschrutte und erreicht eine Höhe
von 2.247 m ü. A. Der Plattberg liegt nördlich von Lähn. Die Besteigung des
Bergs kann im Rahmen einer Gratwanderung von oder zum Daniel unternommen
werden. Der Nebengipfel, das 2196 Meter hohe Große Pfuitjöchl wird auch im
Winter gerne mit Skiern oder Schneeschuhen bestiegen. Hervorragende
Temperaturen zum Wandern. Also nach dem Motto heute beweisen wie sich die
Flachlandtouren auf die Konditonserhaltung auswirken.
Direkte Wege steil an, bis das man über
den Tobel springen muss. Wie auf Bestellung tummeln sich auf 1200 Meter die
Gämsen.
Wie sich später herausstellte hatte der
Wirt der Bichl Alm zu diesem Zeitpunkt schon seinen Kontrollgang für die
Schafsherden hinter sich. Ein kleiner Smalltalk mit Ihm und viele nützliche
Hinweise, dort oben geht’s 700 Meter steil ab, wohl gemerkt links und rechts,
der Gamsbestand liegt bei 600 Viechern. Beindruckend, aber das konnte uns nicht
davon abhalten die geplante Route zu gehen. Wenn auch bis dato gerade mal
bergan 5 Kilometer geschafft waren.
Die Wolken ziehn dahin daher, aber in
die verkehrte Richtung. Schlappe 100 Meter unter dem Balttberg war dann alles dicht.
2134 Meter waren erreicht. Die vorhandenen Seile waren noch zu erkennen aber
mehr auch nicht. Abwarten und Tee trinken, bzw. eine Krähe füttern. Keine
Besserung in Sicht. Naja ganz allein hier oben, weil hier kein Bahnverkehr ist.
Frohen Mutes bergab, mit lockeren Blicken zu den Markierungen, einfach spontan
runter, das hatte dann schließlich dazu geführt, das der Abstieg nun länger
dauerte als geplant. Da war doch irgendwo dort unten eine Österreicher Fahne zu
sehen, dort müsste die Bichl Alm sein.
Gesucht gefunden, eine Lächeln des
Wirtes und eine Analyse der Route bei Radler und Obstler eine erfrischende
Pause. Der Rest ins Tal war dann Nebensache, geschätzte 15 Km und 9 Stunden
unterwegs, wem da das Bierchen nicht schmeckt am Abend, der hat was verkehrt
gemacht. Verkehrt gemacht hatte unser Tourleiter Norbert nix, denn eine
Nachfrage bei einem Hotel Tourleiter mit Namen Peter bestätigte das habt ihr
richtig gemacht, auf der Südseite der Zugspitze ist die Schneefallgrenze im
Moment bei 1700. Das wird aber noch kontrolliert.
2 Kommentare:
Ihr seht ja noch ziemlich fit aus
Dit sieht ja nett aus..
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