Freitag, 21. Oktober 2011

Überraschung in Saarbrücken.

Wie im Bild zu sehen, war da schon jemand in unserem Hotelzimmer.
diese Ziffern kann "Mann" nur einmal gebrauchen
Michael und Melanie hatten die richtigen Zahlen ausgesucht, und die Hotelkette für den Empfangsdrink den Tisch gedeckt. Das Handy hatte seine Funktionen eingestellt, die ich so auch nicht kannte, wieso war da die Nachricht Simkarte nicht in Funktion. Nach einem Stadtrundgang wurde „ Mann“ doch ein wenig stutzig, nach dem Motto kein Schwein ruft mich an. So wurde jedenfalls der Hugo in Ruhe genossen und die strahlende Sonne am St. Johanner Markt in der Altstadt von Saarbrücken zeigte sich von der besten Seite.
Basilika St. Johann
Hugo, kühl mit Minze

Am späten Abend konnten dann doch noch die Glückwünsche zum Geburtstag entgegen genommen werden. Die ursprüngliche in Auge gefasste Grubenfahrt fiel sprichwörtlich dem Älterwerden zum Opfer, ab 60 keine Grubeneinfahrten mehr. Wenn dem so ist bestand auch kein Problem darin, die saarländischen Spezialitäten im Brauhaus Stiefel an einem anderen Abend zu kosten.
Stiefelbrauhaus Froschgäßchen
Essen hat für die meisten Saarländer einen hohen Stellenwert. "Haupdsach gudd gess" ist einer der Wahlsprüche der Saarländer. Ursprünglich sollten von den saarländischen Gerichten Bergleute, Bauern und Industriearbeiter satt werden und Kräfte für die schwere Arbeit sammeln. Gefillde, oder Dibbelabbes, Hoorische, oder Lyonerpfanne sorgen für den satten Moment. Alles konnten wir nicht probieren und die kleine beschauliche Landeshauptstadt war dann mit ihren Sehenswürdigkeiten schnell durchwandert. Alles in unmittelbarer Nähe des Hotels, und in den Nachmittagsstunden entstand der Ran auf die Plätze in der Sonne, gut das die Vorkoster aus Berlin für den Abend einen Tisch reserviert hatten.
Residenz vom ehemaligen Ministerpräsidenten Röder
Saarbrücker Schloss
Altes Rathaus Saarbrücken
Ludwigskirche
In der Ludwigskirche Zum Verweilen mit Sitzheizung
Auf zur Saarschleife, aber doch erst gegen Mittag, dunstig und kalt war es. Da war der Abstecher nach der Villa Borg in gut geheizten Räumen, in denen die Römer sich wohlfüllten eine willkommene Abwechslung. Ein Lehrer Schneider hat hier bei Ausgrabungen so manche Schätze geborgen. Die Rekonstruktion der Anlage ist beeindruckend.
Villa Borg
Schlüssel für den Eingang zur Sauna
Eine Steigerung der Saarlandrundreise brachte da nur noch die Saarschleife ins rechte Bild. 180 Grad oder von links nach rechts kann man hier die Landschaft bewundern. Herbstliche Stimmung.
Saarschleife bei Orscholz
Nach so vielen Sehenswürdigkeiten wurde eine Planung für der letzten Tag vorgenommen. St Ingbert, mit eigenem KFZ Kennzeichen, IGB; und gerade mal 30.000 Einwohner war etwas enttäuschend. Das lag wohl daran, dass dieser Ort mal 100 Jahre zu Bayern gehörte. Da sich das Navi im Handschuhfach befand, und dieses sich partout nicht öffnen lassen wollte, ging die nächste Tour zu den Ausgrabungen an die deutsch-französische Grenze. Berge und Täler durchkreuzen durch dichten Nebel die Strecke finden an Hand einer Karte mit aufgezeichneten Sehenswürdigkeiten. Der Flughafen war zu dieser Zeit nicht sichtbar, dafür aber die Ausgrabungen der Fürstengräber von Reinheim, begonnen in 1954.
Gartenanlage Bliesbvck-Reinsheim
Villa Rustica, was noch übrig blieb
Um 16:55 Uhr sollte vom Flugplatz Ensheim für die Großstädter ein Flieger nach Berlin gehen. Nach einchecken und Boarding, waren wir fast schon wieder zu Hause. Immer noch ohne Navisystem, dank eines guten Orientierungssinn, und der Unterstützung der Beifahrerin. Mit 66 Jahren, da fängt............... Danke schön.

2 Kommentare:

Frechen hat gesagt…

Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe und Gute nachträglich!!! :-)

Berlin hat gesagt…

Schön war es mit euch!