Montag, 24. Oktober 2011

Rund um die Olbrück.

Am Parkplatz der L88 hinter Niederzissen, Am Bächel, sollte die Sonne lachen. Trockene und gefühlte Nullgrade bescherte uns der Wandertag. Da hatte Herbert sich besondere Mühe gegeben und einen der schönsten Panoramawege im Brohltal ausgesucht, um uns die herbstlichen Farben zu präsentieren, jedoch eine Verweilzeit zum Blick in die Ferne sorgte dafür Strickmütze und Handschuhe an zu ziehen. Die leichte Anhöhe zum Rodder Maar sorgte für die richtige Körpertemperatur.
Rodder Maar, Olbrück im Nebel
Artenvielfalt am Rodder Maar
                                 
Die Artenvielfalt der Wasservögel ist verblüffend, Kormorane, Reiher und Tauchenten tummeln sich im Nass. Wir freuen uns dass es leicht bergab durch das Dedenbachtal in Richtung des gleichnamigen Ortes geht und wir im Windschatten auf wärmende Sonne hoffen. An einen besonders gekennzeichneten Felsvorsprung wurde die Teilnahme des Haus und Hof Geologen vermisst.
Spuren von Lebewesen während der Devonzeit
Dank der intensiven Schulung bei unseren Wanderungen konnten wir aber erkennen, dass es sich um Lebensspuren auf der Unterseite einer Schicht durch untermeerische Strömungen, hier Wellen handelte. Auffüllungen und Einkerbungen von großen krebsartigen Gliedertieren, sogenannte Eurypteriden, haben ihre Spuren hinterlassen. Naja halt Unterdevon. Im Schatten des Bausen-Berg.
Wo Dedenbach und Vinxtbach zusammen treffen befindet sich eine alte Oelmühle. Das nötige Öl für die Kniegelenke machte dann Norbert den Garaus. Treppensteigen mit Fehltritt so schnell kann etwas passieren. Vorschlag, sitzen bleiben und Handy auf Empfang stellen. So hatten wir Norbert noch nicht erlebt. Selbst die Anmerkung das ist das verkehrte Bein, welches du nun nachziehst, konnte nur noch mit einem leichten Lächeln beantwortet werden. So wurde die Route abgekürzt und noch der Blick auf Hunsrück und Rheintal von der Hütte Schauinsland genossen.
Lichtblicke
Baumgruppe am Rodder Maar

Eine freilaufende Herde von Schafen ging uns voraus, die Olbrück blieb im Dunst, leichte Auflockerung der Bewölkung war in Sicht, aber die Tour leider schon zu Ende. Da wir nur zu Dritt waren kam halt die Frage auf, geht Herbert und Gerd nächste Woche allein, so wie das nach einem Rundgang am Heider Bergsee, im Winkel endet.

Zu besten Wanderzeiten für jeden ein Schaf

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