Montag, 10. Oktober 2011

Kirmutscheid, Ahrgebirge

Den Wettervorhersagen kann man wohl auch nicht mehr so richtig Glauben schenken. Ein Glück, denn die Wanderleitung trägt auch die Verantwortung fürs Wetter. So konnte am Ende der Haus & Hoffotograf lachen und die Anmerkungen hier sind wir noch nicht gewandert trugen dazu bei zu dritt eine herbstliche von Wind und Sonne begleitete Täler Wanderung zu starten. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz in der 400 Millionen Jahre alten Eifel, die Farbenvielfalt lässt noch ein wenig auf sich warten.
Kapelle Kirmutscheid, Malteser

An der Kreuzung der B258 L10 hinter Müsch, direkt ein Parkplatz und Bänke, und das ausgerechnet wenn Dieter verhindert war. Zuerst geht’s auf den Spuren der Ordensritter leicht bergan in Richtung Barweiler. Breite Wege und noch üppiges Grün bei einer aktuellen Unterhaltung lassen die Wegstrecke von 3 Kilometer schnell vorbeiziehen. Die Suche nach dem Weg Nr. 5 am Ortsrand von Barweiler gestaltete sich schwierig, ist diese Nummer doch glatt durch 8 ersetzt.
Trierbachtal

am Nohner Bach
Durch das Trierbachtal wurde eine Hütte erreicht die so auch nicht in der Karte zu finden war. Eher ein Futterstand für Tiere, jedoch mit einer stabilen Bank und Tisch im Freisitz ausgestattet. Ein Wanderehepaar, ohne Karte unterwegs sucht den Heimweg, und wurde beraten. In Höhe Dankerath am Weg Nr. 2 ergab sich nach Norden ein schöner Weitblick zum Aremberg.
Der Ifen der Eifel, Blick von Dankerath auf den Aremberg
Zum zweiten Mal einige Meter zurück kam dann nicht in Frage. Abgekürzt führte der Weg Nr. 16 ins Tal des Nohner Baches. Die Sonne im Rücken, die warmen Pullover aus, wird dieses romantische Tal durchwandert. Der Hinweis das der Trierbach zu bewältigen ist wurde ignoriert mit der Bemerkung wo ein Kanaldeckel ist geht auch der Weg weiter.
ImTal des Nohner Bach
Am Weg Nr. 3&4

Zwei springen durchs Wasser einer zieht es vor die letzten 500 Meter über die Landstraße zurückzulegen. Getroffen hatten wir uns aber fast zeitgleich. Da war die schnell gebaute Brücke mit Steinen überflüssig geworden. Üxheim in der Nähe mit einem eher familiär ausgestatteten Café und kleinen Preisen rundete die Wanderung ab, insofern das noch ein Sponsor gefunden wurde.

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