Montag, 17. Oktober 2011

Die heimische Energieversorgung unter die Lupe nehmen.


Letze Woche in der 400 Millionen Jahre alten Eifel wandern, heute mal die heimische Energieversorgung in Augenschein nehmen. 20 Millionen Jahre Braunkohle.
Geschichte der Braunkohle
Info Rheinisches Braunkohlenrevier
Startpunkt war der sogenannte Indische Ozean, der am Tagebaurand in Inden entstehen soll voraussichtlich 2040. Ob wir das noch erleben, wer weiß. Deshalb schon mal in die Zukunft schauen. Dafür ergab sich vom Idemann aus eine Perspektive an Hand von Infotafeln und Rundumsicht. Das Kraftwerk Weisweiler in unmittelbarer Nähe hatten wir auf einer Wanderung im Juli schon entdeckt.
Kraftwerk Weisweiler
Der " Idemann "
Die eiserne Konstruktion kann erklettert werden, ein Monstrum aus verzinktem Stahl und Edelstahl, leider war es an diesem Tag zu diesig für die Weitsichten die hier möglich sind. Sollte das im Bau befindliche Restaurant eröffnen, könnten wir das Ganze noch mal versuchen. Nachts wird der Turm mit 40.000 LED’s erleuchtet. Die Tourleitung unter Peter brachte uns dann per GPS Eingabe nach einer kurzen Einarbeitungszeit in das Programm zum Tagebau Hambach. ( Punktrechnung vor Strichrechnung ).Einfach die gesperrte Straße ignorieren. Da kam aber auch schon der Werksschutz. Das Interesse der Montagswanderer konnte doch überzeugen und so führte uns die Security zum Lotsenpunkt Hambach. Im Geländewagen voraus „gehen“. Hierbei wurde ein großes Waldgebiet, so wie der Ort Manheim durchquert. Das alles ist in ein paar Jahren Schnee von gestern, ein gigantisches Unterfangen.
Kohle aus 350 meter Tiefe
Hambach
Die Nähe der Ortschaft Elsdorf war dann für einen Kenner der Kaffeehausszene kein Problem die Mittagspause einzuläuten. Zwei große Tagebaustellen waren angefahren worden, mit dem Fazit, Garzweiler 2 lassen wir links liegen und nehmen Kurs auf BoA Neurath. Von weiten sehr Beeindruckend die Blöcke 2&3 mit insgesamt 2.200 MW Leistung.
BoA Neurath 2&3
für Laien
Ein Mitwanderer der über sogenannte beste Beziehungen die Möglichkeit hätte eine Besichtigung der Anlage zu organisieren hat das bis dato nicht in Augenschein genommen, und so begnügen wir uns mit Prospekten aus dem Besucherzentrum. Bleiben wir beim Blick in die Zukunft, eine schöne Alternative für Wanderungen am Montag. (Autowandern) Übrigens die Frage nach dem Eigenbedarf des Tagesbaus an Strombedarf ergibt alleine für Bagger 293
3*168 KW, und beim Kraftwerk kann man nochmal ca. 8% der Leistung rechnen. Da kommt schon einiges zusammen, und dass alles für unsere Steckdosen. Die Leistung ist eine physikalische Größe für Energie pro Zeit. Unsere Wanderleistung hatte an diesem Tag einen schlechten Wirkungsgrad. Was Solls, fast so gut wie die Altanlagen in der Umgebung.

1 Kommentar:

Frechen hat gesagt…

Interessante Einblicke in den Tagebau :-)