Tag 2 im goldenen Oktober, der fing schon früh an, mit Spiegelei und Speck, frisch aus der Pfanne. So gestärkt konnte das immense Tagesprogramm bewältigt werden. Die Fahrt durch das Innerstetal zur Wildemann Falte begann mit den geologischen Erläuterungen von Dieter an der ehemaligen Bahntrecke.
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| Wildehamer Falte |
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| Wie war das vor ??? Jahren |
Weiter zum Oderteich konnten wir zu diesem frühen Zeitpunkt noch einen Parkplatz finden und diesen schon um 1700 erbauten Stausee mit festgestampften Granitgrus als Trockenbauwerk bewundern. Die im Original Zustand errichtete Talsperre ist die älteste in Deutschland. Heute noch werden aus dem Oderteich Wasserkraftwerke in St Anderasberg gespeist Sein Fassungsvermögen beträgt 1,7 Millionen Kubikmeter und reicht aus, um eine Trockenperiode von etwa drei Monaten zu überbrücken.
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| Theorie und Praxis |
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| Oderteich |
Wir überbrücken die Zeit mit dem Studium der geologischen Harzkarte und einem Rundgang an der Talsperre und bewundern die Granitblöcke am Rande, die wie sich später herausstellte an den Hammersteinklippen laut einem Hobby Geologen von einem 100 Meter Gletscher auf dem Harz stammen sollen. Den Rehberger Graben bis zur Grube Samson verfolgen wir per Auto, da um 14:30 eine Grubenführung auf dem Programm stand.
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| Rückseite Oderstaumaue |
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| Oderteich |
Hier konnten die alten Kehrräder und Einfahrten in den Bergbau in Augenschein genommen werden. Zwei gegenläufig angeordnete Schaufelkränze können hierbei so zusagen einmal linksrum und rechtsrum in Funktion gebracht werden. Über Transmissionswellen wurde die Bewegung dann in die Senkrechte gebracht und dies ermöglichte die Förderung von Wasser, Erz und Bergleuten. Die Wegezeiten bis zum Stollen waren eh ohne Lohn und Brot.
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| Kehrrad Grube Samson |
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| Bericht eines Pochjungen |
Die Bemerkung hier handelt es sich um ein Kulturerbe, deshalb absolutes Fotoverbot, hatte eine englisch sprechende Gruppe nicht verstanden und war auch bei uns zu spät angekommen. Schließlich drängten sich über 30 Personen durch das Museum.
Die Anreise an den Hammersteinklippen vorbei wurde mit dem Sonnenstand am späten Nachmittag zu einem weiteren Harzblick bis nach Göttingen. Der besagte Hobbygeologe freute sich über die Unterhaltung und so kam dann mal ein Gruppenbild zustande. Ein weiteres Fahrerbild in Schwarz-weiß wird dann wohl in einigen Wochen folgen von der L242. bei Clausthal-Zellerfeld.
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| An den Hammersteinklippen |
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| Gustav Adolf Kirche |
Die grünen Fichtenwälder Monokultur und Holzbedarf für den Bergbau, eine Grund die Holzkirche, die Stabkirche in Bockwiese zu besuchen.
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| Alles aus Holz |
Die Gustav Adolf Kirche ist nach norwegischem Vorbild in Stabkonstruktion erbaut, im Jahre 1907 und einmalig in Deutschland. Ein imposantes Erscheinungsbild, aber leider schon um 17:00 Uhr geschlossen.
Die Planungen für den nächsten Tag waren im schon alle terminiert, so dass man halt hier einen Grund sieht den Harz nach mal als Ausflugs-oder Treffpunkt anzusteuern.
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