Rheinsteig.
Die letzte Etappe der
Rheinsteigwanderung, als Königsetappe in einschlägigen Medien deklariert, nach meiner
Meinung hat das letzte Drittel ein Prädikat verdient. Da die Tour von Kaub nach
Rüdesheim vorgezogen wurde, wegen Bauarbeiten an der Loreley ist das am
Rheinsteig unsere letzte Tour in 2018.
Seit Beginn der Idee in
2013 ist doch schon eine Menge Zeit verstrichen und alle sind noch mit von der
Partie. Das Stillleben, Foto, blaues Logo deutet auf den Zusammenhalt der
Gruppe. Im Februar wird ein Traumpfad bei Maria Laach erkundet und unter
altbewährter Leitung von Heinz organisiert.
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderbuch Kompass Rheinsteig.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 19,4 km, 07:16h h, 621 hm
Streckenführung: Rheinsteig Logo, blau.
Wetter: 14,5
Grad C trocken, bedeckt, Windisch.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Stiege, schmale Pfade, Schwarzdecke.
Unsere Tour beginnt am
Bahnhof St. Goarshausen. Der Abstecher linksrum mit Rheinblick am Hasenberg
sparen wir uns und somit wurde die Strecke ca. 3 Kilometer kürzer als geplant,
und 150 Höhenmeter eingespart. Wir gehen über die Hauptstraße hinter der
zweiten Kirche über Treppen steil an zur Burg Katz, im Privatbesitz, und weiter
über eine Hochebene in Richtung Loreley.
Durch den St.
Goarshausener Stadtteil Heide, bis dato ziemlich viel Asphaltdecke, gelangen wir
zum Loreley-Besucherzentrum. Fast vorbei gewandert weil eindeutige Hinweise auf
dem Rheinsteig fehlen, aber die ankommenden Busse verraten dort hinten muss was
los sein.
Von dem weltberühmten
Loreleyfelsen ist wegen der andauernden Bauarbeiten nicht viel zu sehen. Die
Menschenmassen strömen den Hinweisschildern nach und stehen dann wie wir am
Felsrand mit Blick auf St Goarshausen und vom Lorchen ist nicht zusehen.
Nachdem wir die
beeindruckende Aussicht auf Goarshausen ausgiebig genossen haben, geht es auf
der Hochebene durch Wiesen, Felder, Wälder und Weinberge weiter zur Schutzhütte
Leiselfeld.
Auf der Strecke befinden
sich mehrere lohnende Aussichtspunkte auf Felskanzeln sowie der Loreley-Weinlehrpfad.
Durch das Tal des Bornichbaches zu einem Pavillon mit herrlichem Blick auf die
Weinberge am gegenüberliegenden Rheinufer, ist die wohlverdiente Pause im
Sonnenschein, wer hätte das gedacht nach dem Wetter von Vortag, bei einem
Evelyn Nuss Likör ein Vergnügen.
Im weiteren Verlauf
steigen wir ins Urbachtal hinab, wandern auf einem reizvollen Hang Pfad durch
schöne Eichenwälder und steigen dann auf einem alpin anmutenden Pfad, der mit
Tauen gesichert ist, zum Aussichtspavillon auf dem Rossstein hinauf. Vom
Bornichbach bis Rossstein da sind wir uns einig ist die schönste Strecke, nicht
weit ab vom Vater Rhein und tolle Weitsichten.
Hier erwartet uns wiederum
ein grandioses Panorama mit Blick auf Kaub, unser Ziel für heute. Durch freies
Gelände setzt sich der Rheinsteig am Ortsrand von Dörscheid fort. Weite
Streckenblicke und ein gewisses Ding erlauben kleinere Abkürzungen, es soll ja
noch eine gemütliche Runde folgen.
Von hier bringt uns ein
reizvoller, aussichtsreicher Pfad vorbei an alten Weinbergsmauern bergab nach
Kaub, wo die anspruchsvolle Etappe am Bahnhof endet. Mit dem Zug zurück nach
St. Goarshausen und in unmittelbarer Nähe des Startpunktes zur Feier des Tages
einkehren, Tag der Deutschen Einheit, rüstige Rentner, und fleißige
Erwerbstätige, wenn das kein Grund Ist zu feiern wann dann.
1 Kommentar:
Na viel mea jing ja ooch nüscht rin in dit Jlas, wa?
Schöne Bilda, schöne Tour und entspannte Jesischta!
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