Mittwoch, 3. Oktober 2018

Von St. Goarshausen nach Kaub. 3 Oktober 2018.


Rheinsteig.



Die letzte Etappe der Rheinsteigwanderung, als Königsetappe in einschlägigen Medien deklariert, nach meiner Meinung hat das letzte Drittel ein Prädikat verdient. Da die Tour von Kaub nach Rüdesheim vorgezogen wurde, wegen Bauarbeiten an der Loreley ist das am Rheinsteig unsere letzte Tour in 2018.
Seit Beginn der Idee in 2013 ist doch schon eine Menge Zeit verstrichen und alle sind noch mit von der Partie. Das Stillleben, Foto, blaues Logo deutet auf den Zusammenhalt der Gruppe. Im Februar wird ein Traumpfad bei Maria Laach erkundet und unter altbewährter Leitung von Heinz organisiert.
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderbuch Kompass Rheinsteig.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  19,4 km, 07:16h h, 621 hm
Streckenführung: Rheinsteig Logo, blau.
Wetter: 14,5 Grad C trocken, bedeckt, Windisch.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Stiege, schmale Pfade, Schwarzdecke.
Unsere Tour beginnt am Bahnhof St. Goarshausen. Der Abstecher linksrum mit Rheinblick am Hasenberg sparen wir uns und somit wurde die Strecke ca. 3 Kilometer kürzer als geplant, und 150 Höhenmeter eingespart. Wir gehen über die Hauptstraße hinter der zweiten Kirche über Treppen steil an zur Burg Katz, im Privatbesitz, und weiter über eine Hochebene in Richtung Loreley.
Durch den St. Goarshausener Stadtteil Heide, bis dato ziemlich viel Asphaltdecke, gelangen wir zum Loreley-Besucherzentrum. Fast vorbei gewandert weil eindeutige Hinweise auf dem Rheinsteig fehlen, aber die ankommenden Busse verraten dort hinten muss was los sein.
Von dem weltberühmten Loreleyfelsen ist wegen der andauernden Bauarbeiten nicht viel zu sehen. Die Menschenmassen strömen den Hinweisschildern nach und stehen dann wie wir am Felsrand mit Blick auf St Goarshausen und vom Lorchen ist nicht zusehen.
Nachdem wir die beeindruckende Aussicht auf Goarshausen ausgiebig genossen haben, geht es auf der Hochebene durch Wiesen, Felder, Wälder und Weinberge weiter zur Schutzhütte Leiselfeld.
Auf der Strecke befinden sich mehrere lohnende Aussichtspunkte auf Felskanzeln sowie der Loreley-Weinlehrpfad. Durch das Tal des Bornichbaches zu einem Pavillon mit herrlichem Blick auf die Weinberge am gegenüberliegenden Rheinufer, ist die wohlverdiente Pause im Sonnenschein, wer hätte das gedacht nach dem Wetter von Vortag, bei einem Evelyn Nuss Likör ein Vergnügen.
Im weiteren Verlauf steigen wir ins Urbachtal hinab, wandern auf einem reizvollen Hang Pfad durch schöne Eichenwälder und steigen dann auf einem alpin anmutenden Pfad, der mit Tauen gesichert ist, zum Aussichtspavillon auf dem Rossstein hinauf. Vom Bornichbach bis Rossstein da sind wir uns einig ist die schönste Strecke, nicht weit ab vom Vater Rhein und tolle Weitsichten.
Hier erwartet uns wiederum ein grandioses Panorama mit Blick auf Kaub, unser Ziel für heute. Durch freies Gelände setzt sich der Rheinsteig am Ortsrand von Dörscheid fort. Weite Streckenblicke und ein gewisses Ding erlauben kleinere Abkürzungen, es soll ja noch eine gemütliche Runde folgen.
Von hier bringt uns ein reizvoller, aussichtsreicher Pfad vorbei an alten Weinbergsmauern bergab nach Kaub, wo die anspruchsvolle Etappe am Bahnhof endet. Mit dem Zug zurück nach St. Goarshausen und in unmittelbarer Nähe des Startpunktes zur Feier des Tages einkehren, Tag der Deutschen Einheit, rüstige Rentner, und fleißige Erwerbstätige, wenn das kein Grund Ist zu feiern wann dann.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Na viel mea jing ja ooch nüscht rin in dit Jlas, wa?
Schöne Bilda, schöne Tour und entspannte Jesischta!