Montag, 3. Juni 2013

Rolandseck.

Wandertour: 2013_18
Wanderführer:  Dieter
Wanderkarte:  Das Rheintal, Karte Nr. 8
Region: zwischen Burg Rheineck und Rolandsbogen
Länge: 11,82 km
Gehzeit brutto 3 Std.30 min
WDG: 4,6 km/h
Wegmarkierung: Rheinsteig, örtliche Wege Nr. 1,4,5 und W
Wegbeschaffenheit: breite Wege, weicher Untergrund wegen der vorherigen Wetterlage ( Schlamm ).
Anspruch:  von 46 Meter auf 256 Meter.
Wetter:  trocken, bedeckt, Sonnenschein, frischer Wind
Kaffeepause:  Bonn.
Sehenswert: Bahnhof Rolandseck, Hochwasser am Rhein, Fähre.

Direkt am Bahnhof Rolandseck über den Rheinsteig führt uns die heutige Wanderleitung, Dieter, durch das Waldgebiet Drachenfelser Ländchen. Die vielfach angenommene Herkunft durch den Blick auf den Drachenfels ist falsch, auch wenn dieser Blick, wie man ihn von vielen Punkten im Ländchen aus hat, durchaus reizvoll ist. Das Drachenfelser Ländchen war eine Unterherrschaft des kurkölnischen Amtes Godesberg-Mehlem. Der Markierung 5 folgen wir entlang der Grenze zu NRW.
Den Golfplatz Irrberg durchqueren wir in gebührenden Abstand, schließlich besteht hier die Gefahr fliegender Bälle. Eine komfortable Schutzhütte am Golfplatz ist mit Bänken ausgestattet die eine Chance gegen Blitzschlag zu mindestens abhalten sollen.
An einem breiten Waldweg Nr.W überqueren ein Plateau und bis zum Schmitz-Kreuz. Den Rolandsbogen lassen wir links liegen und nur noch bergab geht es zum Ausgangspunkt zurück. Im Rheintal geht der Blick zurück auf den sagenumwobenen Rolandsbogen.
Nach den Kämpfen im Mittelalter verfiel die Burg immer mehr. 1673 stürzten bei einem Erdbeben auch die letzten Mauern ein. Nur das Bogenfenster, der Rolandsbogen, blieb stehen und wurde zum Wahrzeichen der Rheinromantik.
Das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck wurde am 28. September 2007 im Remagener Ortsteil Rolandseck eröffnet. Das Museum setzt sich aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem harmonisch angeblich in die Natur eingefügten Neubau zusammen.
Das Hochwasser an der Fährstelle hat uns in den Bann gezogen und so geht die Rückfahrt auf der Schäl Sick, rheinisch für scheele/falsche Seite, zurück nach Bonn. Große Portionen Kaffee und Kuchen gesponsert durch die Wanderleitung sind eine Tradition beim Start und Endpunkt Bundesstadt.


1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

... na dit ist ja ma Wasser. So fülle hamm wi hia nüscht.