Wandertour:
2013_18
Wanderführer:
Dieter
Wanderkarte:
Das
Rheintal, Karte Nr. 8
Region:
zwischen Burg
Rheineck und Rolandsbogen
Länge: 11,82 km
Gehzeit
brutto
3 Std.30 min
WDG: 4,6 km/h
Wegmarkierung: Rheinsteig, örtliche Wege Nr. 1,4,5
und W
Wegbeschaffenheit: breite Wege, weicher Untergrund
wegen der vorherigen Wetterlage ( Schlamm ).
Anspruch: von 46 Meter auf 256 Meter.
Wetter: trocken, bedeckt, Sonnenschein, frischer Wind
Kaffeepause:
Bonn.
Sehenswert: Bahnhof Rolandseck, Hochwasser am Rhein, Fähre.
Direkt
am Bahnhof Rolandseck über den Rheinsteig führt uns die heutige Wanderleitung,
Dieter, durch das Waldgebiet Drachenfelser Ländchen. Die vielfach angenommene Herkunft durch den Blick auf den
Drachenfels ist falsch, auch wenn dieser Blick, wie man ihn von vielen Punkten
im Ländchen aus hat, durchaus reizvoll ist. Das Drachenfelser Ländchen war eine
Unterherrschaft des kurkölnischen Amtes Godesberg-Mehlem. Der Markierung 5
folgen wir entlang der Grenze zu NRW.
Den
Golfplatz Irrberg durchqueren wir in gebührenden Abstand, schließlich besteht
hier die Gefahr fliegender Bälle. Eine komfortable Schutzhütte am Golfplatz ist
mit Bänken ausgestattet die eine Chance gegen Blitzschlag zu mindestens
abhalten sollen.
An einem breiten
Waldweg Nr.W überqueren ein Plateau und bis zum Schmitz-Kreuz. Den Rolandsbogen
lassen wir links liegen und nur noch bergab geht es zum Ausgangspunkt zurück.
Im Rheintal geht der Blick zurück auf den sagenumwobenen Rolandsbogen.
Nach
den Kämpfen im Mittelalter verfiel die Burg immer mehr. 1673 stürzten bei einem
Erdbeben auch die letzten Mauern ein. Nur das Bogenfenster, der Rolandsbogen,
blieb stehen und wurde zum Wahrzeichen der Rheinromantik.
Das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck wurde am
28. September 2007 im Remagener Ortsteil Rolandseck eröffnet. Das Museum setzt
sich aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem harmonisch angeblich in
die Natur eingefügten Neubau zusammen.
Das Hochwasser an der
Fährstelle hat uns in den Bann gezogen und so geht die Rückfahrt auf der Schäl
Sick, rheinisch für scheele/falsche Seite, zurück nach Bonn. Große Portionen
Kaffee und Kuchen gesponsert durch die Wanderleitung sind eine Tradition beim
Start und Endpunkt Bundesstadt.
1 Kommentar:
... na dit ist ja ma Wasser. So fülle hamm wi hia nüscht.
Kommentar veröffentlichen