Montag, 24. Juni 2013

Rieden.

Wandertour: 2013_21

Infotafeln am Riedener See
Wanderführer:  Gerd
Wanderkarte:  Karte N.10 Das Brohltal mit Vulkaneifel und Laacher See.
Region: Südliches Brohltal
Länge: 17,58 km
Gehzeit brutto 5 Std.50 Minuten
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung: orangem Logo Traumpfad
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, Wald und Wiese, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckter Himmel, kurze Schauer.
Steigung: von 330 auf 562m
Sehenswertes: Die Aussichten vom Gänsehalsturm, und die Ruhebänke an den übrigen Aussichtspunkten.
Waldsee Rieden
Entlang am idyllischen Ufer des Riedener Waldsees startet unsere Tour. Die Lokalität am See ist uns bekannt aus spontanen Besuchen, täglich geöffnet. Entlang des Rehbachs führt der Weg nach Rieden. Vorbei an einem Sauerbrunnen. Das mineralhaltige und bekömmliche Wasser dient zur Erfrischung der Wandersleute. Danach geht es nach der Querung des Ortes auf einem urigen Pfad in den Wald hinein, direkt zwischen den Häusern. Am Schützenhaus folgt ein angenehmer breiter Waldweg mit weichem Boden, der verläuft bei fast in unmerklicher Steigung durch einen Buchenwald.
Blick frei auf den Gänsehalsturm
Ein Abschnitt über ausgedehnte Weiden gibt den Blick auf den Sendeturm des Gänsehalses frei. Weiter windet sich ein Serpentinenpfad durch dichten Nadelwald ordentlich bergauf, mit Treppenstufen aus Holz. Traumpfad Symbole an allen Wegkreuzungen lassen die Wanderkarte vergessen.
Über kurze Feldrandpassagen und einem zauberhaften Waldweg in einem Tannenwald erreicht man den Sendeturm, der immer offen steht und den Aufstieg mit einer grandiosen 360° Panoramasicht auf die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken belohnt. 108 Stufen und ist es geschafft. Die Brüstung ist mit Aufschriften zur Orientierung versehen. Kommentar, hier waren wir noch nie, grandios.
In der Ferne Hohe Acht
Gänsehalsturm

 Der Gänsehalsturm ist ein 87 Meter hoher Richtfunkturm der Amprion GmbH auf dem Gänsehals. Er wurde 1976 erbaut und ist, im Unterschied zu den anderen Richtfunktürmen der RWE AG, als Stahlbetonkonstruktion ausgeführt. Außerdem besitzt er eine Aussichtsplattform, die sich in einer Höhe von 24 Metern befindet.


Abwärts geht es kurzweilig erst durch Mischwald, dann durch offene Felder zur Gänsehalshütte mit phänomenalem Ausblick. Zeit zum Mittagsschlaf.
Liegestuhl an der Gänsehalshütte
Am nahen Wanderparkplatz verläuft der Weg parallel zum Traumpfad Vier-Berge-Tour. Der Hinweis auf die Marxe Lay machte selbst den Geologen unter uns neugierig, da war ich noch nie. Beeindruckende Felsformationen.
Eingang zur Marxe Lay
imposante Steilwände


Dieser Abzweig mit einem kleinen Umweg bis zu den Rodderhöfen erweitere die vorgegebene Kilometerangabe um satte 4 Kilometer, so ist das halt wenn man auf Traumpfaden wandelt und trotz der super Ausweisung vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht. Karte und Navi brachte uns wieder in die richtige Spur und so wurde der Ausgangspunkt am späten Nachmittag erreicht.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

dit is ja oosch Nüscht mit däm Wetta!