Spätsommer an der Madbachtalsperre.
Die Talsperre wurde Ende
den 1930er Jahren zur Brauchwasser-Versorgung der Euskirchener Tuchindustrie
gebaut. Der Bau wurde kriegsbedingt nicht vollendet, so dass das
Fassungsvermögen statt der geplanten 300.000 nur knapp 70.000 m³ beträgt. In
den 1980er Jahren war eine Fertigstellung geplant, die aber durch den Rückgang
der Tuchindustrie nicht vollzogen wurde. 1996-1997 wurde die Talsperre
technisch überholt. Der bis zu 9,10 m tiefe Stausee wird zum Angeln genutzt.
Baden ist nicht erlaubt, ein Freikörper Fan kam während unserer Mittagspause
zum Sprung ins Wasser.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7 Bad
Münstereifel.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 11,11 km, 03:00 h, 228 hm.
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen,
Hunnensiefen , Nummer 5, Hahnenbergerstrasse, am Salzberg, A3, A7,Peter Möhrer
Weg Madbachtalsperre A3, A2.
Wetter:
Mittagspause 24,9,0 Grad C, trocken strahlend blauer Himmel.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Waldpfade, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt am
Wanderparkplatz Hunnensiefen, hinter dem Ort Eichen. Hier liegen 3 Teiche
hintereinander und ein Reiher muss alle drei verlassen bis die Wanderer im
Flammersheimer Wald untertauchen.
Eigentlich wollte die
Wanderleitung im Ort Scheuren starten, doch ab Queckenberg gab es keine
Hinweisschilder mehr. Kein Navi dabei aber flexibel sein war dann das Motto. So
ergab sich für den Wandertag die Situation das kein Ort durchquert wurde,
sondern es hieß, ab direkt ins Grüne.
Ob aus Nord, Ost, Süd
oder West das Waldgebiet ist so etwas wie eine zweite Heimat, mindestens in der
Winterzeit, nach Urlaub oder kleineren Wehwehchen zur Schonung ein guter
Einstieg in die nächsten Touren. Wenn das Ganze dann im Café Linnartz mit den
jeweiligen Wunschtortenstücken endet, ( Bienenstich, Aprikosenrihmchen, Eissplitter ) sind letztendlich alle zufrieden
gestellt.
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