Gleicher Name wie der Ort und dazu noch
die Eifelbasilika.
Um 1070 erfolgte eine
erste klösterliche Niederlassung. Steinfeld zählte zu den bedeutendsten
Klöstern im deutschen Reich und bestand bis zur Säkularisation. Danach diente
das Kloster verschiedenen weltlichen Zwecken, bis es 1923 von der
Ordensgemeinschaft der Salvatorianer übernommen und neu belebt wurde. So hatten
wir am Ende der Tour das Kloster Café beim herrlichen Sonnenschein belegt.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14 Schleidener
Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 17,2 km, 05:00 h, 450 hm.
Streckenführung: Eifelsteig Richtung
Steinfelderheistert, Kallbach mit steiler Abkürzung zum Pferdekopf,
Durchquerung von Sötenich, Stolzenburg Eifelsteig Logo, über den Eifelblick Königsberg
nach Steinfeld.
Wetter:
Mittagspause 23,0 Grad C, trocken bedeckt.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Waldpfade, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt am Wanderparkplatz
Kloster Steinfeld Wir wandern an der Mauer entlang ins Kuttenbach Tal auf einem
naturbelassenen Pfad inmitten einer sehr abwechslungsreichen Mischung aus Wald-, Panorama-, Tal- und Höhenwegen
in Richtung Goldbach. Die Tour sollte eigentlich andersrum gehen, aber wir sind
ja flexibel.
Vom Pferdekopf aus schweift
der Blick weit über die Hügel der Kalkeifel und zum ehemaligen Bergbaurevier am
Mechernicher Bleiberg. Den Pferdekopf als höchster Punkt mit neuer Schutzhütte zu
erreichen heißt, es ist kein Schloss vor den Montagswanderern sicher.
Stolzenburg Die Ruine der
sagenumwobenen Stolzenburg erhielt ihren Namen erst nachträglich auf Grund
ihrer Lage hoch oben auf einer jäh in das Tal der Urft abfallenden Felswand auf
einer Höhe von 450 Metern über dem Meeresspiegel. Das Wissen über die
Geschichte der Burg ist allerdings eher spärlich. Die Ruine mit einigen wenigen
Mauerresten lässt die wissenschaftliche Forschung auf eine mittelalterliche
Burg schließen, die eventuell der Sitz des Geschlechtes derer von Sötenich war.
Das Eifelsteig-Logo führt
uns über einen Pfad entlang der Trasse des Römerkanals hinauf zum Königsberg. Vorher
werfen wir noch einen Blick in die Burg Dahlbenden. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert um den
Burghof und weitere Nebengebäude erweitert. Ein weiterer Ausbau fand im 18.Jahrhundert
statt, wobei die Burg um den heutigen Burgpark erweitert wurde.
Die 1944 während der Ardennenoffensive
diente die Burg als Hauptquartier des Gerd von Rundstedt.
Hier kann man bei einer
Rast die Panoramasicht auf das Kloster Steinfeld mit seinen drei
charakteristischen Türmen genießen.
Das erste Bild erlaubte
diesen atemberaubenden Blick. Nicht umsonst zählt in der Nordeifel diese Eifel
Blick zu einem der 45 beliebtesten. Vom Königsberg geht es mit dem Eifelsteig
hinunter auf den Forstweg nach Querung der Landstraße zunächst parallel zur
Straße kommen wir an einen schönen Rastplatz am Gillesbach. Nach einer
Verschnaufpause leitet uns das Logo 60 Höhenmeter hinauf nach Steinfeld.
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