Montag, 10. September 2018

Steinfeld.


Gleicher Name wie der Ort und dazu noch die Eifelbasilika.
Um 1070 erfolgte eine erste klösterliche Niederlassung. Steinfeld zählte zu den bedeutendsten Klöstern im deutschen Reich und bestand bis zur Säkularisation. Danach diente das Kloster verschiedenen weltlichen Zwecken, bis es 1923 von der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer übernommen und neu belebt wurde. So hatten wir am Ende der Tour das Kloster Café beim herrlichen Sonnenschein belegt.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14 Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  17,2 km, 05:00 h, 450 hm.
Streckenführung: Eifelsteig Richtung Steinfelderheistert, Kallbach mit steiler Abkürzung zum Pferdekopf, Durchquerung von Sötenich, Stolzenburg Eifelsteig Logo, über den Eifelblick Königsberg nach Steinfeld.
Wetter: Mittagspause 23,0 Grad C, trocken bedeckt.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Waldpfade, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt am Wanderparkplatz Kloster Steinfeld Wir wandern an der Mauer entlang ins Kuttenbach Tal auf einem naturbelassenen Pfad inmitten einer sehr abwechslungsreichen Mischung aus Wald-, Panorama-, Tal- und Höhenwegen in Richtung Goldbach. Die Tour sollte eigentlich andersrum gehen, aber wir sind ja flexibel.

Vom Pferdekopf aus schweift der Blick weit über die Hügel der Kalkeifel und zum ehemaligen Bergbaurevier am Mechernicher Bleiberg. Den Pferdekopf als höchster Punkt mit neuer Schutzhütte zu erreichen heißt, es ist kein Schloss vor den Montagswanderern sicher.
Stolzenburg Die Ruine der sagenumwobenen Stolzenburg erhielt ihren Namen erst nachträglich auf Grund ihrer Lage hoch oben auf einer jäh in das Tal der Urft abfallenden Felswand auf einer Höhe von 450 Metern über dem Meeresspiegel. Das Wissen über die Geschichte der Burg ist allerdings eher spärlich. Die Ruine mit einigen wenigen Mauerresten lässt die wissenschaftliche Forschung auf eine mittelalterliche Burg schließen, die eventuell der Sitz des Geschlechtes derer von Sötenich war.

Das Eifelsteig-Logo führt uns über einen Pfad entlang der Trasse des Römerkanals hinauf zum Königsberg. Vorher werfen wir noch einen Blick in die Burg Dahlbenden. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert um den Burghof und weitere Nebengebäude erweitert. Ein weiterer Ausbau fand im 18.Jahrhundert statt, wobei die Burg um den heutigen Burgpark erweitert wurde.
Die 1944 während der Ardennenoffensive diente die Burg als Hauptquartier des Gerd von Rundstedt.
Hier kann man bei einer Rast die Panoramasicht auf das Kloster Steinfeld mit seinen drei charakteristischen Türmen genießen.
Das erste Bild erlaubte diesen atemberaubenden Blick. Nicht umsonst zählt in der Nordeifel diese Eifel Blick zu einem der 45 beliebtesten. Vom Königsberg geht es mit dem Eifelsteig hinunter auf den Forstweg nach Querung der Landstraße zunächst parallel zur Straße kommen wir an einen schönen Rastplatz am Gillesbach. Nach einer Verschnaufpause leitet uns das Logo 60 Höhenmeter hinauf nach Steinfeld.

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