Die Rauener Berge erklimmen.
Sie liegen
südlich von Fürstenwalde/Spree, ihre höchste Erhebung ist 153 Meter hoch, da
wurde wohl der höchste Baum mit Krone noch mitgezählt.
Berühmt und
bekannt sind die Rauener Berge vor allem für die beindruckenden
Markgrafensteine. 1827 wurde der größte Stein im Auftrag des preußischen Königs
in mühsamer Handarbeit in drei Teile gespalten. Aus dem Mittelstück wurde eine
Schale gebaut, die jetzt vor dem Alten Museum in Berlin steht, im Lustgarten.
Der Kleine Markgrafenstein,
der nach der Zerkleinerung des Großen Markgrafensteins nunmehr der größte
landliegende Findling Norddeutschlands ist, hat ein geschätztes Gewicht von
etwa 280 Tonnen und ein Volumen vom 180 m³. Die Eiszeiten haben die Steine hier
hergeschoben von Südschweden bis Brandenburg. Da kann man nur sagen Alter
Schwede.
Ein stählerner
Aussichtsturm mit 209 Stufen ist ein weiteres Highlight der Wanderung die sich Michael
und Melanie ausgedacht hatten in der Hoffnung daß die beiden Alten das auch
noch bewältigen. Dafür waren wir ja im Training in der sächsischen Schweiz.
Der Turm steht
an einer der höchsten Stellen unweit der Markgrafensteine. Der Aussichtsturm
ist 45 Meter hoch und bietet auf der Berganhöhe einen tollen Blick. Von dort
aus kann man nicht nur den Scharmützelsee sehen, sondern bei gutem Wetter auch
den Berliner Fernsehturm. Der Eintritt beträgt nur einen Euro und ist
ganzjährig geöffnet, Zugang durch ein Drehkreuz.
Einmalig ist
auch die Aussicht über Fürstenwalde und Rauen. Bei guter Sicht ist im Westen
der Berliner Fernsehturm und im Süd-Westen das Tropical Island zu sehen.
Über Petersdorf
entlang der alten Dorfstraße wird punktgenau das Auto erreicht. Zum Abschluss
des Tages noch zum Hindi und der Rückreise steht nix mehr im Wege.
1 Kommentar:
Das letzte Bild kenne ich! Vielleicht hätten wir doch noch die Selfifunktion an der neuen Kamera testen sollen...
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