Samstag, 1. September 2018

Berlin – Bad Saarow. - Berlin.


Die Rauener Berge erklimmen.
Sie liegen südlich von Fürstenwalde/Spree, ihre höchste Erhebung ist 153 Meter hoch, da wurde wohl der höchste Baum mit Krone noch mitgezählt.
Berühmt und bekannt sind die Rauener Berge vor allem für die beindruckenden Markgrafensteine. 1827 wurde der größte Stein im Auftrag des preußischen Königs in mühsamer Handarbeit in drei Teile gespalten. Aus dem Mittelstück wurde eine Schale gebaut, die jetzt vor dem Alten Museum in Berlin steht, im Lustgarten.
Der Kleine Markgrafenstein, der nach der Zerkleinerung des Großen Markgrafensteins nunmehr der größte landliegende Findling Norddeutschlands ist, hat ein geschätztes Gewicht von etwa 280 Tonnen und ein Volumen vom 180 m³. Die Eiszeiten haben die Steine hier hergeschoben von Südschweden bis Brandenburg. Da kann man nur sagen Alter Schwede.
Ein stählerner Aussichtsturm mit 209 Stufen ist ein weiteres Highlight der Wanderung die sich Michael und Melanie ausgedacht hatten in der Hoffnung daß die beiden Alten das auch noch bewältigen. Dafür waren wir ja im Training in der sächsischen Schweiz.
Der Turm steht an einer der höchsten Stellen unweit der Markgrafensteine. Der Aussichtsturm ist 45 Meter hoch und bietet auf der Berganhöhe einen tollen Blick. Von dort aus kann man nicht nur den Scharmützelsee sehen, sondern bei gutem Wetter auch den Berliner Fernsehturm. Der Eintritt beträgt nur einen Euro und ist ganzjährig geöffnet, Zugang durch ein Drehkreuz.
Einmalig ist auch die Aussicht über Fürstenwalde und Rauen. Bei guter Sicht ist im Westen der Berliner Fernsehturm und im Süd-Westen das Tropical Island zu sehen.
Über Petersdorf entlang der alten Dorfstraße wird punktgenau das Auto erreicht. Zum Abschluss des Tages noch zum Hindi und der Rückreise steht nix mehr im Wege.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Das letzte Bild kenne ich! Vielleicht hätten wir doch noch die Selfifunktion an der neuen Kamera testen sollen...