Wandertour:
2013_12
Wanderführer:
Peter.
Wanderkarte:
Calmont-Region.
Region:
Eller, Bremm
an der Mosel.
Länge: 6,39 km
Gehzeit
brutto
3 Std.55 min
WDG: 4,8 km/h
Wegmarkierung: Route Klettersteig A und B
Wegbeschaffenheit: schmale Stege
Anspruch: anspruchsvoll Anstiege, von 80
Meter auf 375 Meter.
Wetter: trocken, strahlender Sonnenschein.
Kaffeepause:
Kaisersesch,
Eisdiele Avanti
Sehenswert: die Weinberge und Moselschleife.
Der
heutige Wanderleiter, Peter, gehört ebenso wie der Berichterstatter, Gerd, zu
den sogenannten Digital Immigrants. So werden PC Nutzer genannt die sich erst
im Erwachsenenalter damit rumschlagen müssen. An diesem Montag ist deshalb noch
mal die Kondition der Rentner gefragt, Alltagstauglichkeit testen. Man siehe
die Hinweise an der Strecke.
Der Älteste im Bunde und langerfahrende
Alpinist Peter hatte sich das für diesen Tag ausgedacht. 6 Kletterleitern, Seile an den steilen schmalen Pfaden, und
jede Menge in Fels gehauene Stufen waren zu bewältigen. An besonders
schwierigen Passagen sind Handläufe verankert, und Stufen bieten einen sicheren
Pfad mit alpinem Charakter.
Kletteradrenalin am steilsten Weinberg
Europas. Calmont. Trittsicher und Schwindelfreiheit
werden mit tollen Aussichten belohnt.
Im Mai 2001 wurde der Klettersteig fertig
gestellt. Das Durchwandern des Calmont ist was für Jedermann. Vorausgesetzt,
festes Schuhwerk, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und normale körperliche
Kondition und trockenes Wetter.
Den Einstieg begannen wir in Eller
unmittelbar an der Eisenbahnbrücke. Endlich ist der Frühling im Rheinland
angekommen, die aufblühende Natur setzte auch bei der Wandergruppe Kräfte frei.
Die Serpentinen wurden erklommen und auf dem
Calmont Höhenweg wurden phantastische Blicke frei auf die Mosellandschaft bis
in den Hunsrück. Der eigentliche Klettersteig beginnt unterhalb vom Gipfelkreuz
des Calmont und oberhalb von Bremm.
Der Weinbergpfirsich hat zarte Blüten, die steilen
Weinberge wurden von Winzern gepflegt und der strahlende Sonnenschein
verleitet, bzw. zwingt einen immer wieder zu einer Trinkpause. Mit
Schiefertafeln beschriftete Rebstöcke da war der Winzer fleißig.
Aufziehende dunkle Wolken konnten dem wunderschönen
Tag nix anhaben. Nach langer Zeit wieder zu fünft unterwegs, da wurde die
gesponserte Eis Runde eines Südfrankreichurlaubers halt teuer. So gut
durchtrainiert geht es nächste Woche in die Ahrberge.
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