Montag, 3. November 2014

Berg bei Kommern.

Wandertour: 2014_37
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4
Region:. Zülpicher Börde, Neu 2014.
Länge: 8.3 km
Gehzeit brutto: 3 Std.10 Minuten.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung Weg Nr.3, Eifelblick, Querung K9, Rand Naturschutzgebiet.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, leichte Anstiege kaum Asphalt.
Anspruch: leicht.
Wetter: 15 Grad C, bedeckt, Sonne, Regenschauer.
Steigung: von 250 auf 296.
Sehenswertes: Ausblick von der Hubertuskapelle auf die Kölner Bucht.
Auf Wunsch des Mitwanderers Peter wurde morgens der Eifel Antik Shop in Kommern besucht. Dieser öffnet doch erst um 10:00 Uhr. Also lag es nahe den Ort Berg anzusteuern. Das dieser Name für zwei kleine Dörfer in unmittelbarer Nähe steht wurde beim Start der Wanderung klar. Hat die Wanderleitung sich auf die Straßenschilder konzentriert, und nicht auf das Navi.
Schnell noch mal ein Studium der Karte und dann wurde klar wir hätten ein paar Kilometer weiter fahren müssen. Aber, man ist ja flexibel. Anstatt auf dem Weg Nr. 47 bei Berg nahe Nideggen, wurde der Weg Nr. 3 bei Berg nahe Kommern für den Tag ausgesucht.
Start der Wanderung Nummer 37 war also nun ein in sich ursprünglich gebliebenes Straßendorf am Aufstieg der Zülpicher Börde in der Eifel. Die K10 trennt die Häuser links und rechts der Straße.
Die Burg aus dem 14. Jahrhundert und die Pfarrkirche St. Peter prägen das Ortsbild. Bis ins 19. Jahrhundert gab es eine zweite Kirche, die Wallfahrtskapelle St. Willibrordus. Früher war hier überwiegend Kupferbergbau und Kupferverhüttung.
Die neue Karte des Eifelvereins zeigt die vorhandenen Fuß- und Radwege in der Zülpicher Börde sowie die vier komplett neuen attraktiven Rundwanderwege im Stadtgebiet Zülpich. Diese sind für die kalte Jahreszeit sicherlich eine Abwechslung gegenüber dem Villewald. Erstmals in einer Karte überhaupt ist der Verlauf der Agrippastraße im Erlebnisraum Römerstraße eingetragen, in Wort und Bild vielleicht Appetit auf mehr.
Der Rundwanderweg Nr. 3 geht durch das Naturschutzgebiet Tötschberg. Vor dem Ort Floisdorf bietet sich dann die Hubertuskapelle an einer Regenschauer auszuweichen. Ein Eintrag ins Gästebuch, einige Kerzen für die Daheimgeblieben, ein Blick zur Bewölkung und noch Zeit in die Chronik zu schauen. Da hatten am Pfingstsonntag 2002 in der Kneipe um 23:30 insgesamt 6 Personen die Idee eine Kapelle zu bauen und das auf zwei Bierdeckeln festgehalten. Auf dem Tötschberg bietet sich ein schöner Blick in die Kölner Bucht. Wir blicken gen Himmel und besuchen am Nachmittag den Trödelking erneut, mit dem Erfolg der will alles Im Original sehen, die gemachten Bilder reichten nicht aus für Preisverhandlungen. Na dann will Glück beim Verkauf am Mittwoch.

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