Kamp Bornhofen nach Kestert.
1.Wanderung der TÜV Rentner und Aktive
2016.
Wanderung: 01_2016 Wanderleitung: Heinz. Wanderkarte: Buch Kompass Rheinsteig.
Wanderkilometer: 13,37 km Wanderzeit: .4 h 57 min.
Wegbeschaffenheit: Wirtschaftswege, schmale Pfade. Anspruch: mittelschwer.
Wetter: anfangs
bedeckt, nach 2/3 der Strecke Dauerregen, starker Wind.
Steigung: 80 hm auf 429 hm.
Besonderes: Burg Katz und Maus.
Die feindlichen Brüder.
So schaurig schön die Sagenumwogenden Burgen zwischen
Kamp Bornhofen und Kestert sind, war das Wetter an diesem Tag nicht, Starkregen
und Windböen sind angesagt, halten sich aber bis Nachmittag in Grenzen. Dass wir
keine Schönwetterwanderer sind ist ja schon mal auf der Strecke von der Erpeley
nach Bad Hönningen am 26.05.2013 bewiesen worden.
Am Bahnhof in Kamp Bornhofen beginnt unsere Tour
nach einer Zugfahrt von Kestert, gerade mal eine Station, ein Glück das die
zwei Personen im folgenden Foto die Karten für fünf Personen gelöst hatten.
Über den Lehrpfad und die Allee der Bäume geht es
kurz steil hinauf, bis zum Jakobstempel auf dem Pfählsberg, wo eine Trinkpause
eingelegt wurde. Im weiteren Verlauf von der Wilhelmshöhe sieht man die Burgen
Liebenstein und Sterrenberg scheinbar zum Greifen nah, auch unter der
Bezeichnung die feindlichen Brüder bekannt.
Der Sage nach, es waren einmal zwei böse Brüder. Beim
Teilen des Erbes betrogen sie ihre blinde Schwester. Anders als diese
vergeudeten sie das Geld, das sie der Schwester abgenommen hatten. Doch ihr
Vermögen zerrann und sie gerieten in Streit. Als alles aufgebraucht war,
beschlossen die Brüder, sich bei einer Jagd wieder zu versöhnen. Wer am
nächsten Morgen zuerst munter sei, sollte den anderen mit einem Pfeil an den
Fensterladen wecken. Beide erwachten zugleich, öffneten den Laden, schossen
ihren Pfeil ab und trafen gegenseitig das Herz des Bruders.
An der Burg einem schmalen Pfad in den Wald folgend
geht es zum Aussichtspunkt Brömserkopf. Ein großflächig umzäuntes Gebiet ist zu
bezwingen.
In dem Gehege werden englische Ponys und
südafrikanische Burenziegen gehalten sie sollen das Gestrüpp kurz halten.
Außerhalb des Areals geht es noch mal steil an bis
zum Geländeplateau von Lykershausen, dem höchsten Punkt der Tour am Rheinsteig.
An einem geschützten Holzstapel machen wir Mittag und der Tourleiter Heinz
bastelt an einer Möglichkeit ein Gruppenbild mit Selbstauslöser zu schießen.
Wie man sieht mit Erfolg.
In Lykershausen steht noch die Krippe, doch was ist
falsch an diesem Bild, schnell ablichten bevor die Wiege leer ist.
Gemütlich schlängelt sich die Route im Wald leicht
bergab bis zum herrlichen Aussichtspavillon an der Hindenburghöhe oberhalb von
Kestert, zum Schluss kurz steil bergab und das Etappenziel ist erreicht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen