Montag, 22. Januar 2018

Marmagen.

Auf zum 2. Frühstück bei Milz.
Marmagen, da denkt direkt jeder an die Reha Klinik, oder es fällt der Name Café Milz, aber auch der Name, Eiffel, der Konstrukteur des Turms für eine Weltausstellung und viele Jahre das höchste Bauwerk Europas. Ein Handwerkerdorf mit ca. 1600 Einwohnern. Die ehemals eigenständige Bürgermeisterei ist seit 1969 Ortsteil der Gemeinde Nettersheim im Kreis Euskirchen. Den heilklimatischen Ort hatten schon die Römer im Visier. Vicus Marcomagus an der Römerstraße von Trier bis Köln. Das wird in römerzeitlichen Wegeverzeichnissen des 2. bis 4. Jahrhunderts erwähnt. Nach einer 700-jährigen Geschichte als Klosterdorf entwickelte sich in Marmagen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in eine ausgeprägte Handwerkskultur im Bausektor. Der Bauunternehmer Peter Milz (1836–1910) ließ sich 1869 in Marmagen nieder und errichtete ein Sägewerk. In der von ihm entwickelten Bruchstein-Fachwerk Bauweise erbaute er zahlreiche Bahnhöfe und Streckengebäude an der neuen Reichsbahnstrecke. Sein Sohn verlegte das florierende Unternehmen an die Bahnstrecke bei Blankenheim-Wald. Das Café Milz backt seit 130 Jahren Brot.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  4,6 km, 01:24 h, 64 hm.
Streckenführung: Weg Nr. 4 örtlicher Rundweg.
Wetter: ca. 2 Grad .bedeckt, Nieselregen, hohe Luftfeuchte.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt im Ort, direkt hinter der Kirche im Café Milz, Menschen verbringen in der Regel 20 Minuten bis 1,5 Stunden hier, laut Internet. Wir warten mal ab wie das Wetter sich entwickelt. Ein reichhaltiges Frühstück in urigem Ambiente, das fällt es schwer sich aufzuraffen.
Es lohnt sich, den Tag mit einem Frühstück bei Milz zu beginnen. Wir waren mit 5 Wandersleuten hier frühstücken. Wir schafften nicht alles. Wir waren alle satt und auch Kaffee gab's bis zum abwinken, ein Sekt zum Appetit anregen und ein Eifelgeist zur Verdauung. Man gönnt sich ja sonst nix.
Hier auf 566 Meter über N.N. waren wir nun das erste Mal im Schnee, in 2018. Die Schäden vom Sturmtief Fredericke waren deutlich zu sehen, die Schneehöhe beachtlich, aber leider alles in den Mittagsstunden noch im Dunst. Ein schöner Winterspaziergang.


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